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Kommentare

Hier findest Du eine Übersicht aller verfassten Kommentare zu Episoden unserer Podcasts

  • From Darth Dejaila on RT #39 – London Calling

    Endlich eine weitere Episode! Vielen Dank an das ganze Team. Das waren tolle zwei Stunden mit euch. Besonders gefallen hat mir die Diskussion, wie weit sich Star Wars vom Ursprung entfernen darf. Stimmt schon. Da kann man eine ganze Episode zu machen. Und die Thrawn-Nachricht war doch einfach nur genial! Bin schon so gespannt.

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  • From Derim Hunt on RT #39 – London Calling

    Ach, interessant, dass ihr auch überlegt hattet, zur Celebration zu fahren. Wäre doch schön gewesen, dort ein HörerInnentreffen zu machen. Aber naja, ist ja nun nichts geworden.

    Ich bin gerade dienstlich in London und habe mich erst ziemlich spät entschieden, zur Celebration zu gehen. Vergangenes Jahr war ich schon bei Secret Cinema: Star Wars und es war ein Erlebnis, welches ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Ganz im Gegensatz zu der Celebration. Ich fand, dieses Ereignis war organisierte Mittelmäßigkeit – keine große Enttäuschung aber auch nichts Unvergessliches. Ich habe leider nur Tickets für Freitag und Sonntag bekommen, aber alle für mich interessanten Panels (Mark Hamill, Rogue One, Score von Episode 5, Zweiter Weltkrieg und Ray Park) waren ja zum Glück an diesen Tagen. Am ersten Tag bin ich (verkehrsbedingt) erst um 11 Uhr angekommen und war nach der ersten verdammt langen Schlange so circa 11:50 Uhr drin – da war das Mark-Hamill-Panel natürlich schon gelaufen. Wie ich vor Ort erfuhr, waren die ersten Leute schon um 6 Uhr morgens da, um sich ihre Armbänder für das Rogue-One-Panel zu holen. Das Rogue-One-Panel habe ich dann auf einem Stream vor der Bühne der Star-Wars-Show gesehen und wir bekamen den Trailer nicht zu Gesicht. Wir haben einfach nur den Stream gesehen so wie alle anderen auch.

    Der Eindruck drin in dem ExCel Centre war auch eine halbe Enttäuschung – die Hälfte der Hallen war nur gefüllt, ein Großteil der anderen Hallen für Schlangen vorgesehen oder einfach nur leer. Es wäre noch genug Platz gewesen, noch ein paar Leinwände aufzustellen. Die meisten Stände waren einfach nur Verkaufsstände, wo man zu überteuerten Preise Merchandise kaufen konnte. Einige Stände waren von Fanclubs (ich hoffe, die mussten nichts zahlen) und dann noch ein paar Sammler-Stände und ein Tattoo-Studio (jeder weitere Kommentar überflüssig). Generell störte mich, dass bis auf ein paar Kenner-Figuren (zu denen ich keine emotionale Bindung habe) die 1980er, 1990er und sogar große Teile der 2000er Jahre einfach nicht präsent waren. Ich weiß, vieles davon ist jetzt „Legends“, aber trotzdem fand ich es einfach nur enttäuschend, dass die ganze Phase, die Star Wars so groß gemacht hat, einfach nicht präsent war. Es hätte nichts dagegen gesprochen, zwei Fernseher mit einem N64 aufzustellen und dann die Leute dadrauf Shadows of the Empire spielen zu lassen. Ein Fanclub hatte sogar IG-88 mit dabei – den hätte man schön daneben stellen. Das war nur so eine Idee, die ich vor Ort hatte.

    Schön war, dass circa ein Dutzend Uniformen von Rogue One ausgestellt wurden. Wiederum fast traurig war, dass auf einer Fläche, die genauso groß wie die Ausstellungsfläche war, die Schlange an Menschen war, die sich das anschauen wollten (abends war es dann leer, dann ging es). Aber bei der Fläche an Ausstellungshallen hätte nichts dagegen gesprochen auch 10 Uniformen von allen anderen Filmen auszustellen. Dann hätten die Leute viel mehr zu sehen gehabt und dann hätte es sich auch ein wenig verlaufen.

    Quasi einen Affront fand ich, als der Assistent von Warwick Davis im Ray-Park-Panel meinte, Schlangen gehören zum Celebration-Erlebnis einfach dazu. Dann sollten sie nicht alles künstlich verknappen, dann geht das auch.

    Die Vorträge, die ich dann mitgenommen habe, waren Enttäuschungen (Score von Episode 5, Zweiter Weltkrieg) und das Ray-Park-Panel war auch mehr eine Disney-Kinder-Show anstatt irgendwas Substanzielles. Alles nicht so wie erwartet.

    Also, wie gesagt, alles organisierte Mittelmäßigkeit und ich werde zu keiner Celebration mehr wiederkommen.

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    • From Darth Jorge on RT #39 – London Calling

      Das klingt ja nach einer wahrlichen Enttäuschung. Warst du auch in Essen und kannst einen Vergleich ziehen? Dass die Armbänder-Regelung ein hoher Nervfaktor war, habe ich nun schon häufig gehört und dass sogar viele Celebration-Gäste nicht in den Genuss des Trailers gekommen sind, ist wirklich arg.

      Zitat:
      „Generell störte mich, dass bis auf ein paar Kenner-Figuren (zu denen ich keine emotionale Bindung habe) die 1980er, 1990er und sogar große Teile der 2000er Jahre einfach nicht präsent waren. Ich weiß, vieles davon ist jetzt „Legends“, aber trotzdem fand ich es einfach nur enttäuschend, dass die ganze Phase, die Star Wars so groß gemacht hat, einfach nicht präsent war.“

      Ja, sehr unschön. Ich hatte allerdings auch schon in Essen das Gefühl – obwohl ich die Floor-Attraktionen sehr geschätzt habe – dass sich eine Celebration für Sammler älterer Produkte (ich selbst sammele ja keine Toys sondern eher alle möglichen SW-Medien) weniger eignet. Da hatte ich auf Veranstaltungen wie Jedi- oder Noris-Con stets mehr Glück.

      Zitat:
      „Die Vorträge, die ich dann mitgenommen habe, waren Enttäuschungen (Score von Episode 5, Zweiter Weltkrieg)“

      Oh. Als leidenschaftlicher Hörer des Podcasts „SW-Oxygen“ hätte ich mir das Score-Panel gerne angesehen. Kennst du diesen Podcast und hast du diese Meinung erlangt, obwohl du gewusst hast, was da laufen sollte – oder hattest du dir andere Inhalte erhofft?

      Zitat:
      „Also, wie gesagt, alles organisierte Mittelmäßigkeit und ich werde zu keiner Celebration mehr wiederkommen.“

      Nach nun zwei Celebrations, die ich im Stream erlebt habe, würd ich auch sagen, dass man auf diese Weise deutlich mehr Inhalte mitbekommen kann – als wenn man vor Ort ist. Allerdings steht viel davon dann auch anschließend noch bereit. Entsprechend bin ich da für die Zukunft auch etwas unsicher. Aber die tolle Atmosphäre so einer Veranstaltung vermisse ich schon etwas – daher war ich dann doch etwas traurig, nicht dabei gewesen zu sein. Bei einer Celebration in Deutschland würde ich auf jeden Fall wieder teilnehmen. Und die größere Nummer in den Staaten – und da scheint es ja wirklich stets eine größere Nummer zu sein – will ich auf jeden Fall noch mal mitmachen. Aber ich glaube, ich warte bis das SW-Land in den Disney-Parks steht. Dann kann man so einen Besuch zu einem kompletten SW-Eventurlaub upgraden. Eine Celebration-Europe außerhalb Deutschlands würde ich wohl nicht mehr aufsuchen, da ich diesbezüglich die Sorge hätte, für viel Geld eine Celebration-Light zu erleben. Aber vielleicht höre ich ja auch noch Erlebnisberichte aus London, die mich diesbezüglich umdenken lassen! 😀

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      • From Derim Hunt on RT #39 – London Calling

        Zitat:
        Das klingt ja nach einer wahrlichen Enttäuschung.

        Nein, das würde ich nicht behaupten – ich war mir ja bewusst, dass es eine Lucasfilm-Werbeveranstaltung werden würde. Doch ich habe gehofft, dass sie es gut verpacken und wirklich Star Wars zelebrieren würden. Aber dem war leider nicht so.

        Zitat:
        Warst du auch in Essen und kannst einen Vergleich ziehen?

        Nein, ich war noch nie außerhalb von Berlin/Brandenburg bei einer Convention oder einer ähnlichen Veranstaltung. Zu einer richtigen Con würde ich auch mal gehen, aber zur Celebration zieht mich wenig.

        Zitat:

        Oh. Als leidenschaftlicher Hörer des Podcasts „SW-Oxygen“ hätte ich mir das Score-Panel gerne angesehen. Kennst du diesen Podcast und hast du diese Meinung erlangt, obwohl du gewusst hast, was da laufen sollte – oder hattest du dir andere Inhalte erhofft?

        Ja, ich kenne und liebe diesen Podcast – deswegen habe ich mir auch so viel erhofft. Aber David W. Collins hat einfach nur ein paar Szenen aus Episode 5 mit Musik unterlegt, die in der Endversion nicht mit Musik untermalt waren. Die eingespielte Musik kannte man aber von anderen Stellen aus dem Film. Also bekannte Musik mit bekannten Szenen nur in einer unbekannten Kombination. Er hat das dann selbst interpretiert, hatte aber keine Quellen oder keine Interviews geführt, um seine Vermutungen zu unterlegen. Da bin ich vom Mission-Log-Podcast Anderes gewohnt und deswegen hatte ich mir da mehr erhofft.

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  • From Katniss Katarn on RT #39 – London Calling

    Ich habe die Celebration auch nur daheim verfolgen können. Zum Teil war ich etwas enttäuscht. Der für den Stream blockierte Trailer war das ärgerlichste Ereignis. Aber auch in anderen Panels blieben die Höhepunkte aus. An der Buch- und Comicfront gab es nicht viel zu berichten. Der neue Kanon ist immer noch in der Geheimhaltungspolitik für die Filme gefangen. Das Spiele Panel war total Nichts sagend. Die Krönung war dann das Panel mit den Lucasfilmleuten. Da wurde nur um den heißen Brei geredet. Filoni war hier die Ausnahme. Aber es gab auch Licht! Filoni ist das beste Beispiel. Das habt ihr auch gut ausgeführt. Für mich war auch Thrawn ein totaler Höhepunkt. Ich kann die dritte Staffel gar nicht mehr erwarten! Aber auch auf Rogue One habe ich große Lust bekommen. Mendelsohn als Krennic auf der Bühne war toll. Der Regisseur konnte mich auch für sich gewinnen. Dann noch die Welten und Aliens! Aber wie gerne hätte ich Vader im Trailer gesehen!! Warum habt ihr gar nicht die Panels mit Hamill, Daniels oder Fisher erwähnt? Die haben mir auch total gut gefallen. Aber sie waren vor allem sehr unterhaltsam. Was neues hat man da nicht erfahren, so dass man darüber auch nicht gut diskutieren kann. Verstehe ich also schon. Die Shows zwischen den Panels waren zum Teil auch recht interessant und Ray Park war megasympathisch! Insgesamt würde ich also sagen, dass mir die Celebration doch ganz gut gefallen hat. Und der Podcast war der perfekte Abschluss! Vielen Dank für diese Episode. Ihr drei habt nicht nur sehr interessante Diskussionen geführt, wenn man euch zuhört fühlt man sich wie in einem total freundschaftlichen Fangespräch. Und das ist etwas, das ich im Netz immer mehr vermisse. Danke euch! Ich habe nur eine total große Kritik an euch! Ich sendet zu selten!! Viel zu selten!!! =)

    P.S.
    Da ich hier wieder eine gewisse Kritik lese will ich noch das sagen: Ich höre den Podcast seit Episode 5. Es wurde nie bestritten, dass man mit SW Union verbunden ist. Warum auch? Ist doch toll, wenn Fanprojekte zusammenarbeiten. Aber eine Kritik der Gästeauswahl damit zu begründen, verstehe ich nicht. Ich traue mir inzwischen zu andere Vermutungen anzustellen. Es gab schon einige Gäste. Keiner war total unsympathisch. Aber bei einigen merkte man stärker, dass die Harmonie zu Ben und Tim einfach stimmt. Und es gab Gäste, die nicht wirklich viel zu sagen hatten. Wirklich nur wenige! Und ich sage das auch nur, weil es inzwischen so viele gab, dass ich keinem damit zu nahe trete, denn das will ich bestimmt nicht. Wenn Sissi oder Jorge dabei sind, weiß man aber immer, dass es funktioniert. Sissi ist immer gut informiert und lebt im Buchclub ihre Leidenschaft für Comics und Romane. Jorge kann bei jedem Thema glänzen, das auf den Tisch kommt. Wenn ich daran denke was er noch in den Kommentaren nachliefert, kann ich nur meinen Hut ziehen. Wenn ich so einen Podcast machen würde dann würde ich auch Leute mit denen ich harmoniere (und dass sie harmonieren ist total deutlich) und die auch was mit zum Tisch bringen zur RT Familie erklären und sie häufiger einladen. Ob sie bei SWU sind wäre mir da völlig egal. Dass die beiden schon vor SWU hier waren, macht die Kritik dann völlig absurd. Aber darum geht es mir nicht. Radio Tatooine hat immer auch neue Gäste gehabt. Und das ist auch gut so. Aber dass sich eine Familie gebildet hat, die häufiger zu hören ist, finde ich großartig. Denn ich habe immer ein gutes Gefühl, wenn die RT Familie eine Episode macht. Da weiß ich vorher schon, dass es sich lohnt.

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    • From Darth Jorge on RT #39 – London Calling

      Zitat:
      „Das Spiele Panel war total Nichts sagend.“

      Bzgl. SWTOR hatte ich auch auf mehr gehofft, und ich frage mich ernsthaft, warum man für so eine Veranstaltung nicht zumindest einen coolen Trailer produzieren und ebensolche Konzeptzeichnungen zeigen kann! Zumindest gab es auf dem anschließenden Cantina-Event wieder einen Code für einen exklusiven Gleiter, den man aber auch weiterreichen darf. Hier ist er: CelebrationCantina16

      Zitat:
      „Warum habt ihr gar nicht die Panels mit Hamill, Daniels oder Fisher erwähnt? Die haben mir auch total gut gefallen.“

      Stimmt, die waren wirklich unterhaltsam. Carrie Fisher ist imho immer extrem großartig! Und Daniels hat zwar bei seiner Performance eine Mischung aus seinen Shows in Essen und bei der letzten Jedi-Con gemacht, aber der Mann liefert trotzdem immer ab. Neu war ja der Running Gag mit dem roten Arm – und die entsprechende Comic-Lesung war für mich auch ein Highlight. Wie du selbst aber richtig sagst, hatten die Panels keinen relevanten News-Charakter. Allerdings ist es schön und sinnig, dass du sie hier noch lobend erwähnt hast.

      Zu deinem Postskriptum: Da du den Podast ja wohl schon länger hörst und auch die Kommentare liest, wird dir das ja nicht neu gewesen sein. Ich habe schon mal aufgezeigt, dass SWU keine einheitliche Agenda hat und dass die Individuen sehr unterschiedliche Meinungen zu diversen SW-Themen haben. Insofern ist nie SWU zu Gast, sondern immer die jeweilige Privat-Person. Und wie du richtig herausstellst, ist die RT-Geschichte einiger auch älter als ihre SWU-Beteiligung. Insofern gehe ich eher davon aus, dass hier persönliche Gründe die Motivation sind – und gegen die kommt man eh nicht an. Trotzdem vielen Dank für deine herzlichen Worte!

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  • From Lord Renzo on RT #39 – London Calling

    Vielen Dank für die neue Podcast-Episode! Wieder mal viel Unterhaltsames zu Star Wars.
    Eine Sache noch, die schon lange Zeit raus muss:
    Mir fährt jedes Mal ein Machtblitz durch die Glieder, wenn Ben bei Eigennamen trotz des Artikels ein Genitiv-s anhängt (Die Geschichten des Anakin SkywalkerS, Die Maske des Darth VaderS ….). Bei mir löst das ungefähr das aus:

    Augenzwinkernde Grüße eines Fans

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  • From Ewokgesicht on RT #39 – London Calling

    Schade das RT nur noch aus Vetternwirtschaft mit SWU besteht. Ich bin raus.

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    • From DarthMandla on RT #39 – London Calling

      Das verstehe ich nicht? Nur weil die Jungs eng mit SWU zusammenarbeiten? Wenn die Chemie stimmt, finde ich das nicht schlimm. Oder ist mir gerade an SWU etwas so böses entgangen? Eine Erschütterung in der dt. Community?

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  • From Dirk_Otto on RT #39 – London Calling

    Nettes Podcast. Dass man Thrawn für Rebels in das SW-Disney-Universum aufnimmt, finde ich eine gute Idee. Ich habe leider immer den Gedanken im Hinterkopf, dass Leia während der Thrawn-Trilogie, die nach RotJ spielt, schwanger war. Mit Zwillingen.

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  • From Mara_Jade on RT Buchclub #06 – Bloodline

    Sehr gute Folge mit einem tollen Review zu „Bloodline“ und endlich purzeln auch die 4,5 und 5 Sterne! 🙂

    Jetzt bin ich mal auf „Aftermath – Life Debt“ gespannt, das morgen erscheint. Den Leseproben und Reviews zufolge soll es ja um einiges besser sein als der erste Teil, der von mir ja leidenschaftlich gehasst und verrissen wird. Ich denke, wahrscheinlich wurde Wendig für den 2. Teil jemand Kompetentes an die Seite gestellt, der dafür sorgt, dass er nicht so viel Blösinn verzapft und das Buch lesbar bleibt. 😉 Ich jedenfalls gebe Aftermath eine 2. Chance und versuche es mit Teil 2, auch wenn meine Hoffnungen nicht allzu groß sind. Aber das ist ja der ideale Geisteszustand, um Aftermath genießen zu können. ^^

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  • From Thrawn2013 on RT Buchclub #06 – Bloodline

    Schien wohl nicht richtig getippt zu haben… 😉

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  • From Thrawn2013 on RT Buchclub #06 – Bloodline

    An den blonden Typ mit der Haifisch-Maske: Reviewt Lando!!
    Ist eines der Highlights im neuen Kanon.
    Ansonsten wieder eine gewohnt sehr gute Folge.

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  • From Thrawn2013 on RT #38 – SEASON FOUR, but ROGUE ONE

    So, Game of Thrones ist durch, die EM kommt nur noch in Schüben, wo bleibt die neue Folge? 😀

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  • From Mara_Jade on RT Buchclub #05 – The Force Awakens / Before the Awakening

    Hallihallo, wann ist denn ein neuer Buchclub zu „Bloodline“ geplant? 🙂 Ich habe das Buch verschlungen und würde sehr gern dazu meinen Senf in Form von Lobeshymnen auf Claudia Gray abgeben und auch euren Senf dazu hören! 🙂

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  • From Tutti on RT #38 – SEASON FOUR, but ROGUE ONE

    Boshuda,

    im Trailer hat mich eigentlich nur eine Kleinigkeit so halb gestört. Einerseits finde ich es cool, dass Donnie Yen mit einem Stab Sturmtruppler verprügelt und die Waffe gleichzeitig noch eine Anlehnung an Reys Stab aus Episode VII ist. Andererseits fragt man sich doch allerspätestens jetzt, für was die Sturmtruppler Rüstungen eigentlich gut sind?

    Dachte bei der Figur mit dem schwarzen Umhang an Forest Whitaker Rolle und in dem Tank vermutete ich Vader. So eine Art Meditationskammer-Szene, nur dass Vader aus irgendeinem Grund einen Bacta-Tank benötigte. Bei Vader ja nicht unwahrscheinlich. Bin gespannt, aber hab auch keine tiefgehendere Theorie dazu.

    Tolle Folge. Weiter so.

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  • From Christoph on RT Buchclub #05 – The Force Awakens / Before the Awakening

    Da ich mich zu eurem 5. Buchclub noch nicht schriftlich lobend geäußert habe, möchte ich dies zunächst nachholen: Es war wie immer eine große Freude, euch zuzuhören, und das obwohl ihr diesmal ein Thema beknabbert habt, das mich nicht einfach nur kalt lässt, wie das Star-Wars-Literatur immer mal wieder getan hat, sondern glatt in die innere Emigration getrieben hat. Um den TFA-Rant so kurz wie möglich zu halten: Nach mehrmonatigem inneren Dialog (der Vorteil der Schizophrenie ist, dass man immer einen Gesprächspartner hat) sehe ich in TFA den „Stirb an einem anderen Tag“ der Star-Wars-Reihe, einen müden, mutlosen, verbrauchten, inspirationslosen Aufguss ohne Vision und Nachhaltigkeit, voller Abziehbildfiguren und ohne jede Seele. Mit etwas Glück wird TFA der Vergessenheit anheimfallen, sobald mutigere Produktionen folgen, realistischer gesehen kommt nun aber Remake auf Remake auf Remake, womit dieser 3. Todesstern von einem Film noch lange und mit anhaltender Beliebigkeit Traumwelten besserer Erzähler zu Staub und Asche verbrennen wird. Optimistischer betrachtet konnte ein unsichtbares Auto Bond nicht dauerhaft beschädigen, also schafft ein geistig und kreativ unsichtbarer Abrams (samt talent-, konzept- und ideenloser Story Group) das vielleicht auch nicht mit Star Wars. Ich bin… Okay, gespannt ist übertrieben. Ich beobachte mit mildem Interesse, was nun geschieht.

    Zum eigentlichen Thema: Da ihr nächstes Mal sicherlich über Bloodline reden wollt oder in Ermangelung anderer Veröffentlichungen auch müsst, hier meine Gedanken.

    Meine Erwartungen für Bloodline waren ähnlich schizophren wie meine generelle Haltung zu Star Wars seit der Abramsalypse (#JJisahack): Einerseits habe ich so gut wie nichts erwartet, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass man diesen uninspierten Stand der Galaxis irgendwie schönschreiben könnte, andererseits stand der Name Claudia Gray auf dem Buchdeckel, und seit Lost Stars ist das eine Empfehlung, die eine Menge Gewicht hat. Mein Fazit zu Bloodline fällt entsprechend aus: Der Roman ist ein Kleinod, dessen vorhandene Schwächen durch die Bank weg auf die Konzeptionslosigkeit der Story Group und das Innovationsvakuum von TFA zurückgehen, während die Autorin – so kühn, lebensfroh und geschickt, als wäre dies ihr 10. Star-Wars-Roman und nicht ihr erster – gegen die Tristesse der Remake-Welt anschreibt, dass es eine Freude ist.

    Bloodline erzählt, wie inzwischen bekannt sein dürfte, anhand von Leias Untersuchung eines Verbrecherkartells die Geschichte vom De-facto-Untergang der Neuen Republik und bereitet die Retro-Gesamtlage der Galaxis in TFA vor. Als Hauptfiguren neben Leia treten vor allem ein ihr zunächst feindlich gesinnter Senator sowie Leias Stab bestehend aus ihrer Stabchefin, ihrer Assistentin, ihrem veralteten, aber perfekt getroffenen Droiden und einem jungen Piloten in Erscheinung, als Gegner gibt es einen Verbrecher, eine Hardcore-Imperiale und eine Senatorin, die auf mich wirkte wie die Star-Wars-Version von Dolores Umbridge, nur vielleicht mit etwas weniger pink.

    Leias Ermittlungen sind clever und kurzweilig erzählt, die Actionszenen reißen mit, und die Gastauftritte von Figuren wie Ackbar, Chewbacca und Han Solo sind gefällig gestaltet. Was Bloodline allerdings nicht einfach nur nett, sondern unglaublich liebenswert macht, ist sein Talent, die Seele von Star Wars zu berühren, indem auch schwierige Figuren sympathisch und mit nachvollziehbaren Schwächen ausgestattet präsentiert werden – das glatte Gegenteil einer ewig perfekten Rey oder eines tötungsunwilligen Sturmtrupplers, der massenweise Leute umbringt also -, und natürlich das ernsthafte und gekonnte Bemühen, alle Aspekte und Epochen von Star Wars als Einheit zu begreifen, anstatt sich bloß die Mainstream-OT-Momente herauszupicken. Besonders loben möchte ich hier die große Rolle von Bail Organa, die Podrenn-Erwähnungen, aber auch und gerade die verständnis- und liebevolle Rückbesinnung auf Anakin Skywalker und Padmé, die mein abramsdurchbohrtes Herz in diesen prequelverachtenden Zeiten sehr erwärmt hat.

    Zudem gelingt es Claudia Gray mit Bloodline besser als der Abrams-Kennedy-Camorra, neue, noch viele Besuche lohnende Star-Wars-Welten vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen. Wer würde nicht gerne einmal durch die an Abschaum und Verkommenheit reichen, rostig wirkenden Gänge einer halbkaputten Raumstation schleichen oder mit einem Raumschiff eine Unterwasser-Basis ansteuern? Wer säße nicht gerne einmal in einem Restaurant mit Panoramafenstern, vor denen sich eine exotische Metropole ausbreitet, und wer würde nicht mit Begeisterung einmal zu Füßen einer Bail-Organa-Statue stehen? DAS ist Star Wars, DAS ist ein kanonisch zusammengewachsenes Universum, wie es uns bei der Erdolchung des alten EUs versprochen wurde. Welch ein Jammer, dass es am Ende in eine so remakebehaftete Galaxis führt, aber es stimmt doch ein wenig versöhnlich, dass es in Bloodline zumindest ein wenig glänzen kann.

    Ebenfalls als versöhnlich würde ich die Anleihen beschreiben, die der Roman bei George Lucas‘ ursprünglicher Beschreibung des Falls der alten Republik nimmt: „Als die Republik sich über die Galaxis ausdehnte und schließlich über eine Million Welten umfasste, wurde der Große Senat so riesig, dass er den Bedürfnissen seiner Bürger nicht mehr folgte. Nach einer Reihe von Attentaten und Wahlfälschungen, übernahmen die Energie- und Transportgilden insgeheim die Macht im Großen Senat. Als die Jedi die Verschwörung enttarnten und versuchten, den Senat zu reinigen, wurden sie zu Verrätern erklärt. Viele ließen sich vor Gericht stellen und hinrichten, doch die meisten flohen in die äußeren Systeme und versuchten, den Menschen Kunde von der Verschwörung zu bringen. Doch die Ältesten beschlossen zurückzubleiben, und der Große Senat lenkte sie ab, indem er Chaos verbreitete. Heimlich stiftete der Senat Rassenkriege an und unterstützte regierungsfeindliche Terroristen. So wurde das Justizsystem verlangsamt und die Verbrechensrate stieg so weit an, dass die Systeme die Schaffung eines totalitären Polizeistaats begrüßten. So wurde das Imperium geboren.“ Oder in dieser neuen Fassung die erste Ordnung.

    Damit komme ich abschließend dann aber auch zu den Schattenseiten, die allesamt auf die Plattheit von TFA zurückgehen: Die Vorgeschichte von Republik, Widerstand und erster Ordnung sind nun als Retro-Gemisch aus den Prequels (Attentate, geheime Kriege) und klassischer Trilogie (Rebellion dagegen) entlarvt. Wie plump und einfallslos kann es noch werden? Claudia Gray ist ausdrücklich ein Kompliment zu machen, wie geschickt und unterhaltsam sie diese Plumpheit präsentiert, aber selbst sie kann die nichtssagenden und von der Abrams-Camorra vermutlich auch bei Gängen über Friedhöfe erdachten Organisationsbezeichnungen nicht sinnvoll erklären. Erste Ordnung? Wieso? Widerstand? Wie platt.

    So bleibt am Ende trotz glänzender Unterhaltung der Abramssche Würgereiz, der den Roman herunterzieht. Nachdem Lost Stars von mir allerdings eine 2 erhalten hat, gebe ich gerne auch Bloodline diese 2. Vielleicht sogar mit einem Plus dahinter, denn anders als Lost Stars bleibt Bloodline erzählerisch nicht unter seinen Möglichkeiten, sondern holt das meiste aus einer für Star Wars unseligen Situation heraus. Möge Rian Johnson 2017 ähnliches gelingen.

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  • From Hemator on RT Buchclub #05 – The Force Awakens / Before the Awakening

    Freitag kam „Bloodline“ bei mir an, Montag war ich damit fertig. Und da Tim in der letzten regulären Folge empfohlen wurde, die Meinung beim letzten alten Buchclub zu posten, mache ich das hiermit. Zuerst ganz kurz und knapp: Sehr gutes Werk, endlich mal ein Roman der Einheitskontinuität, der sich wirklich relevant anfühlt; definitiv einen Buchclub wert. Ich hatte ja gehofft, dass mein heimlicher Lieblingscharakter aus TFA, Lanever Villecham, einen Auftritt bekommt, dem war aber leider nicht so. Dafür haben wir mit „Seastriker“ einen Namen, der perfekt zu „Starkiller“ und „Skywalker“ passt.
    Und hier noch meine ausführliche Rezension, ich habe mich bemüht, sie so weit wie möglich spoilerfrei zu halten, aber einige kleinere Spoiler sind dann, je nach Standpunkt, doch mit reingerutscht:

    Ich denke, nach ihrem zweiten Roman kann man getrost sagen, dass Claudia Gray das Beste ist, was der literarischen Welt von Star Wars passiert ist, seit Disney das alte EU ad acta gelegt hat. Bereits mit „Verlorene Welten“ hat sie gezeigt, dass sie sich vorzüglich in der weit, weit entfernten Galaxis bewegen und stimmige neue Figuren kreieren kann, deren Lebensweg man als Leser gerne folgt. Mit „Bloodline“ zeigt sie nun, dass man ihr auch einen zentralen Charakter des Franchise völlig bedenkenlos anvertrauen kann – in diesem Fall Prinzessin Leia. Ich würde vielleicht sogar sagen, dass es sich hierbei um das beste Werk mit Leia-Fokus überhaupt handelt, allerdings gibt es davon nun nicht so viele und ich habe „Tatooine Ghost“, der vorher bei vielen diese Stellung einnahm, bisher nicht gelesen.

    Darüber hinaus liefert „Bloodline“ einige Hintergründe zu „Das Erwachen der Macht“ und sollte vor allem von denjenigen unbedingt gelesen werden, die, wie ich, in Episode VII politische Hintergründe vermissten. Wer dagegen ein klassisches Star-Wars-Abenteuer mit Raumschlachten, Action und Lichtschwertkämpfen sucht, wird hier sicher nicht fündig. Claudia Grays zweiter SW-Roman ist ein reinrassiger Politthriller, der ganz in der Tradition von James Lucenos „Schleier der Täuschung“ steht.

    Die Handlung beginnt sechs Jahre vor den Ereignissen von „Das Erwachen der Macht“, noch herrscht Frieden – zumindest scheint es so. Während ihr Ehemann Han Solo seine Karriere als Rennfahrer und -organisator verfolgt und ihr Bruder Luke zusammen mit ihrem Sohn Ben in Jedi-Angelegenheiten in der Galaxis unterwegs ist, tut Leia Organa das, was sie schon immer getan hat: Sie erfüllt ihre Pflicht. Nun allerdings nicht mehr als Rebellenanführerin, sondern als Senatorin der Neuen Republik, die inzwischen tief gespalten ist. Der Senat der Republik teilt sich in zwei inoffizielle Fraktionen: Die Populisten, zu denen auch Leia gehört, setzen sich, immer noch abgeschreckt durch Palpatines Machtmissbrauch, für eine schwächere Regierung und eine stärkere Eigenverwaltung der Mitgliedswelten ein, während die Zentristen eine stärkere Zentralverwaltung anstreben. Zu diesem Zweck wollen sie einen „Ersten Senatoren“ mit größeren Macht- und Handlungsbefugnissen installieren. Obwohl die Kluft zwischen beiden Parteien immer weiter wächst, sieht Leia sich gezwungen, mit dem Zentristen-Senator Ransolm Casterfo zusammenzuarbeiten, da sich Hinweise auf eine Verschwörung anhäufen und der sich als Senat handlungsunfähig erweist. Diese Verschwörung konfrontiert Leia auf höchst unangenehme Weise mit dem dunklen Geheimnis ihrer Herkunft, das sie seit fast dreißig Jahren hütet – wer würde schon einer Senatorin trauen, deren Vater Darth Vader war?

    Zwar war es nicht wirklich zu erwarten, aber dennoch sollte es noch einmal erwähnt werden: Wirkliche Enthüllungen gibt es hier nicht, Kylo Ren/Ben Solo und sein Fall zur Dunklen Seite spielen ebenso wenig eine Rolle wie Snokes wahre Identität (sofern er denn eine hat). Höchstens die eine oder andere Theorie könnte beeinflusst werden: So scheint es nun beispielsweise eher unwahrscheinlich, dass Kylo Ren selbst Rey auf Jakku versteckt hat, da er sechs Jahre vor Episode VII ja noch mit Luke als Jedi unterwegs war. Im Gegenzug erfährt man auch, dass er zu diesem Zeitpunkt noch nichts von seinem Großvater weiß und von dessen Identität wohl auf eher unangenehme Art und Weise erfährt, was seinen Fall zur Dunklen Seite begünstigt haben dürfte. Hin und wieder merkt man, dass die Story Group wohl noch Informationen zurückgehalten hat, das Gesamtbild ist jedoch, anders als bei so manchem anderen Roman der Einheitskontinuität, aufgrund der gewählten Perspektiven insgesamt stimmig.

    Statt großer Enthüllungen gibt „Bloodline“ Kontext und zeigt die politischen Anfänge der Ersten Ordnung. Die Ausgangslage besitzt dabei sowohl ein historische wie auch aktuelle Bezüge. Zumindest mich haben die Parteien der Neuen Republik zuerst ein wenig an den römischen Senat erinnert, der sich ebenfalls in zwei inoffizielle Lager teilte: Optimaten und Popularen. Diese unterschieden sich allerdings nicht so sehr in politischen Fragen, sondern eher in der Art und Weise, wie sie Politik machten und ihre Ziele erreichten. Noch stärker sind die Parallelen zur aktuellen politischen Situation in den USA, die ebenfalls drohen, das Land auseinander zu reißen. Es hätte mich tatsächlich nicht überrascht, wenn ein Zentristen-Senator etwas gesagt hätte wie: „We’ll make the Republic great again.“ Und es dürfte wohl auch kaum überraschen, dass die Erste Ordnung letztendlich aus den Zentristen „herauswächst“. Rian Johnson, Drehbuchautor und Regisseur von Episode VIII, hat einige Ideen zum Roman beigesteuert, was in mir die Hoffnung weckt, dass die politische Dimension in kommenden SW-Filmen wieder an Wichtigkeit gewinnt und dass die Erste Ordnung in Zukunft nicht nur wie das Imperium 2.0 wirkt, sondern die stärkere Eigendynamik entwickelt, die durch die Zentristen hier angedeutet wird.

    Die wirkliche Stärke des Romans liegt jedoch vor allem in der Figurenzeichnung. Gray arbeitet mit einem verhältnismäßig kleinen Personal, dessen Potential sie deshalb sehr gut ausschöpfen kann. Vor allem Leias Charakterisierung ist vollauf gelungen, man erkennt sowohl die junge Rebellenführerin der OT, als auch die abgeklärte Generalin aus „Das Erwachen der Macht“ und sogar die Politikerin, als die Leia im alten EU dargestellt wurde. Ihre Frustration mit der Unfähigkeit des Senats, ihr Hadern mit der Vergangenheit und ihrem Vater – all das wird sehr authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Die interessanteste Figur des Romans ist allerdings Ransolm Casterfo, der als Zentrist höchst differenziert und komplex gezeichnet wird. Einerseits sammelt er imperiale Memorabilia und bewundert die Einigkeit und Stärke des alten Imperiums, bzw. das Potential, das es in seinen Augen hatte, andererseits hasst er Darth Vader aus sehr persönlichen Gründen. Casterfo glaubt tatsächlich und aufrichtig daran, dass die zentrale Machtausübung, die seine Partei anstrebt, für die Galaxis das Beste wäre. Auch er ist authentisch und besitzt einen sehr nachvollziehbaren Standpunkt – ich hoffe, dass er in absehbarer Zeit wieder auftaucht. Auch die weniger wichtigen Nebenfiguren, etwa Greer Sonnel und Joph Seastriker (beide gehören zu Leias Stab) oder die Zentristen-Senatorin Carise Sindian, die man zu Beginn vielleicht nicht allzu ernst nimmt, was sich im Verlauf des Romans allerdings ändert, sind sehr gelungen.

    Ebenso weiß „Bloodline“ stilistisch zu überzeugen; der Roman ist sehr angenehm und flüssig lesbar, ohne dass die Sprache allzu simpel oder banal wäre. Wie schon in „Verlorene Welten“ versteht es Gray, den Leser zu packen, selbst Nebenfiguren plastisch darzustellen und das Innenleben in ausreichendem Maße zu erforschen. Anders als in Alan Dean Fosters Episode-VII-Roman gibt es auch keine nervigen Perspektivwechsel mitten im Absatz.

    Die eine oder andere Schwäche hat der Roman leider dennoch. Die Entwicklung der Handlung ist ziemlich vorhersehbar, sobald man sich als Leser in den aktuellen Status Quo eingefunden hat, ist es nicht schwer zu erraten, wie der Plot weitergeht, was noch geschieht und welcher Natur die Verschwörung ist. Das hängt aber natürlich auch damit zusammen, dass wir wissen, worauf das Ganze hinausläuft. Und da die Handlung ansprechend gestaltet ist, ist das auch nur eine kleine Schwäche, die einem unglaubwürdigen Twist allemal vorzuziehen ist. Eine weitere kleine Schwäche findet sich bei den Lokalitäten. Gray schafft es nicht, bei mir ein wirkliches Gefühl für die besuchten Planeten zu wecken. Das betrifft vor allem Hosnian Prime; auf der aktuellen Zentralwelt der Republik spielt ein Großteil der Handlung. Leider wird zu keinem Zeitpunkt klar, was diesen Planeten wirklich ausmacht und was ihn beispielsweise von Coruscant abhebt. Ebenso bleiben manche Aspekte des politischen Funktionsweise der Neuen Republik ein wenig schwammig. Aber insgesamt ist das nur Meckern auf hohem Niveau.

    Fazit: „Bloodline“ ist ein überzeugender Politthriller mit gelungenen Charakteren, der die Hintergründe von Episode VII erforscht und sowohl die Erste Ordnung als auch die Neue Republik ein wenig greifbarer macht. Eine Fortsetzung würde sich hier definitiv anbieten, bis zu „Das Erwachen der Macht“ sind es ja noch sechs Jahre, die man füllen kann.

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  • From Darth_al_Ghul on RT #38 – SEASON FOUR, but ROGUE ONE

    Tag zusammen,

    die neue Folge nach der langen Pause war wie immer richtig klasse.
    Ihr seid richtig gut, macht weiter so. 🙂
    Könntet ihr in Zukunft vielleicht mal Diskussionsfolgen zu den Themen Soundtracks und Indy machen?

    Hier noch meine etwas abwegige Theorie zu der Szene mit der Kaputze:
    Das ist Vader ohne Maske sondern nur mit dem Beatmungsgerät, dass er in ep. 6 unter der Maske trägt.
    Er steht/kniet vor einem Bacta Tank. Da steigt er gleich hinnein weil ihn noch die Spätfolgen von Mustafar quälen.
    Da wir die imperiale Garde sehen, nehme ich an, der Imperator ist in der Nähe, bin mir aber nicht sicher, ob wir ihn im Film wirklich sehen werden.
    Vielleicht ist dieser Raum irgendwo im imperialen Palast oder so und Vader ist gerade beim Imperator zu Besuch, als die Nachricht eintrifft, dass die Pläne gestohlen wurden. Dann muss er der Tantive IV nachjagen. Das wäre ein fließender Übergang zu ep. 4 und man hätte die Gelegenheit Vader (und evtl. den Imperator) zu zeigen.

    Die Person kann eigentlich nur Vader sein, alles andere macht für mich keinen Sinn.
    Es ist die imperiale Garde anwesend, also ist der Imerperator nicht weit.
    Aber vor wem würde er nieder knien? Vor Niemandem!
    Und imperiale Offiziere (Tarkin und der Mendelson Charakter) haben ja ihre Uniformen, mit denen sie rumlaufen.
    Bleibt eigentlich nur Vader übrig.

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