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Hier findest Du eine Übersicht aller verfassten Kommentare zu Episoden unserer Podcasts

  • From Bert on RT #44 – Abschiede und Wiedersehen

    Hi,

    ich habe von euch im Trekcast gehört. Ich muss wirklich sagen ihr macht das fantastisch. Vor allem Ben, Tim und Christoph (Habe ich jetzt am meisten gehört da mich entsprechende Themen am meisten interessierten). Ihr habt eine wirklich angenehme Stimme der man sehr gerne zuhört und eine gute analytische Art (Höre euch immer auf der Arbeit). Kann man euch auch in anderen Podcasts hören? SW gibt ja leider nicht ganz soviel neues her. Bis dahin höre ich eure 7h Podcasts gleich nochmal. 😉 Ansonsten macht doch mal was über Startrek.

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  • From Ruben on RT Buchclub #08 – Catalyst / Rogue One

    Was empfehlenswerte Comics aus der Legends-Ära anbelangt, so kann ich mit ein paar Werken dienen, welche ich selber gelesen habe. Bei anderen kann ich zumindest Gründe liefern, wieso sich die Lektüre vielleicht doch lohnen könnte.

    Dark Times

    Hier werden uns überwiegend neue Charaktere (plus natürlich Vader) in visuell beeindruckender Manier (Zeichnungen hauptsächlich von Douglas Wheatley) präsentiert, und Dark Horse trat ein weiteres Mal den Beweis an, dass man dauerhaft hochwertige SW-Unterhaltung abseits des dynamischen Trios bieten konnte. Natürlich ist der Name der Serie auch inhaltlich Programm.

    Jango Fett – Open Season

    Lange war ich kein Freund des cartoonlastigen Zeichners Ramón F. Bachs, was vielleicht auch mit dem unterirdischen Quinlan Vos-Storyarc Infinity’s End von Pat Mills zusammenhängen mochte. Aber zusammen mit Haden Blackmans actionlastigem Script hier funktioniert das alles ganz hervorragend.

    Tag & Bink Are Dead I und II und alles andere von Kevin Rubio/Lucas Marangon aus den Star Wars Tales

    Bescheuert, saukomisch und mit einer Menge Verständnis für das, was Star Wars ausmacht. Und Marangons Storytelling ist exzellent.

    Agent of The Empire (noch nicht selbst gelesen)

    Autor John Ostrander ist von der alten Schule und kann eigentlich keine schlechten Scripts produzieren; handwerklich ist das immer mindestens solide, meistens sogar richtig gut. Seit etwa 2001 war er das Gesicht der Star Wars-Comics im Dark Horse-Verlag. Und uns hier eine Agenten-Geschichte zu präsentieren, freut alle Genre-Freunde und diejenigen, welche die eher unbekannten Ecken des Universums bevorzugen.

    Legacy II (noch nicht selbst gelesen)

    Das Autorenpaar Corinna Sara Bechko und Gabriel Hardman arbeitet gegenwärtig u.a. am exzellenten invisible Republic (Image Comics). Selbst wenn Ihre Star Wars-Arbeit am zweiten Legacy-Volume inhaltlich nichts sein sollte (Was ich mir nicht vorstellen kann.), so hätte man hier wenigstens noch Hardmans brillante, stimmungsvolle Zeichnungen zum Genießen. Von solch einer optischen Qualität kann man bei Marvels aktuellen SW-Werken nur träumen…

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    • From Christoph on RT Buchclub #08 – Catalyst / Rogue One

      Dark Times hat mich nie packen können (bin eigentlich nur bei der Stange geblieben, weil ich gehofft hatte, dass irgendwann einmal was passiert, was aus meiner Sicht allerdings nie geschehen ist), aber bei Tag & Bink bin ich ganz bei Dir: Mit das Beste, was es gibt. Agent of the Empire fand ich persönlich ebenfalls sehr gut: Der neue Graf Dooku, der generell Bond-Vibe und dazu inner-imperiale Ansichten, das war eine starke Mischung. Was etwas schade war, war, dass dieser Agent des Imperiums schon allzu schnell nicht mehr sonderlich imperial war. Kann ich nachvollziehen, denn klar, man will ja ein Guter sein, und das ist als Imperialer nur schwer möglich, aber wenn er etwas länger etwas böser gewesen wäre, hätte das der Story insgesamt sehr geholfen.
      Und auch bei Legacy II bin ich ganz bei Dir: Mit Legacy I bin ich nie wirklich warm geworden, denn da gab es zwar einige nette Konzepte und Figuren, aber unterm Strich plätscherte es schrecklich vor sich hin. Legacy II war da einfach deutlich mehr auf den Punkt geschrieben, und Ania Solo war für meinen Geschmack auch interessanter als Cade Skywalker.

      Jenseits Deiner Liste noch kurz meine: Empire: The Short, Happy Life of Roons Sewell. Ich weiß, Empire ist eher für Darklighter und Co. bekannt, aber diese Geschichte ist perfekt. Absolute Empfehlung. Ist meines Wissens im Darklighter-Sammelband enthalten und ein Kleinod.
      Dann: Purge. Eigentlich alle Geschichten davon, wobei die ersten besser sind als die letzten. Im Grunde ist es immer Imperium vs. fliehende Jedi, aber das Ganze ist abwechslungsreich gemacht und fängt die Flucht-Atmosphäre packend ein.
      Außerdem, klar: Jabiim. Muss ich nicht erwähnen, haben Tim und Sissi eh schon gemacht. Eine phantastische Geschichte.
      Für Feinschmecker: Die Tales-Comics. Einige davon sind grottenschlecht, andere sind wunderbar. Neben der Quinlan-Vos-trifft-Han-Solo-Geschichte, die es dort gab, einer interessante Mara-Story und diversen Jar-Jar-Geschichten möchte ich vor allem Nomad hervorheben (komplett enthalten in Star Wars Tales VI). Eine Jedi-Sith-Geschichte der anderen Art, nämlich ohne… Nein, ich spoile nicht. Lesetipp! 🙂
      Und schließlich: Tales of the Jedi und Dark Empire, beide aus dem gleichen Grund: Sie sind anders, sie sind neu, sie entwickeln intelligent weiter, sie sind einfach nur genial. Tales of the Jedi ist für mich die beste Darstellung der „alten Zeiten“, die es bislang gibt. Dagegen stinkt KOTOR einfach nur massivst ab, weil es dieses grässliche OT-Recycling betreibt. Tales of the Jedi hat hingegen eher einen Conan-Look und daneben einige der coolsten Jedi und Sith-Lords überhaupt. Plus natürlich die Bibliothekswelt Ossus auf ihrem Höhepunkt, die Tragödie von Nomi Sunrider und Ulic Qel-Droma, die Bestienreiter von Onderon und was nicht noch alles. Ein großartiges Meisterwerk. Und dann Dark Empire: Die Sequel-Trilogie, wie sie sein sollte. Na ja, im ersten Band. In Band 2 wurde es zunehmend doof und Band 3 ist ein schlechter Scherz, aber Dark Empire 1 ist ein visueller und inhaltlicher Meilenstein auf allen Gebieten.

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  • From Ruben on RT Buchclub #08 – Catalyst / Rogue One

    Die Wochenfrist ist schon verstrichen, aber vielleicht langt es ja trotzdem noch für den nächsten Podcast…

    Star Wars – Darth Vader Vol. 4: End of Games

    Kieron Gillen und Konsorten bieten auch im vierten Sammelband mehr von allem und praktisch nichts Neues. Vader pflügt durch die Geschichte und ins Herz seines Imperators in altbewährter Manier. Da dies grundsätzlich auch schon vor Veröffentlichung der allerersten Ausgabe der Reihe als gesetzt galt, kommt es auf die Umsetzung an. Und da ist Zeichner Salvador Larroca erneut der Griff ins Klo gelungen. Sein Storytelling ist holprig und allzu oft gar unübersichtlich, seine Betrachtungswinkel merkwürdig. Viel Spaß demjenigen, welcher beispielsweise Raumschiffe, Docks etc. in den splash pages in eine nachvollziehbare räumliche Relation zueinander bringen will… Zwar liegt Ästhetik im Auge des Betrachters, doch tragen die harten Tuschezeichnungen und Kolorist Edgar Delgado mit ihrer vermeintlichen Back to the 90s-Hommage an Crimson Empire nicht gerade zum visuellen Vergnügen bei.
    Autor Gillen setzt wiederholt auf Wortwitz, insbesondere bei den Mörderdroiden – und dieser billige Trick funktioniert irgendwie noch immer. Der Unterhaltungswert des Werks ist damit höher, als man nach meinen obigen Ausführungen glauben mochte. Kritischer sehe ich da allerdings die biologisch-technischen Errungenschaften, welche Gillen dem Antagonisten Cylo angedichtet hat. Grundsätzlich tue ich mich zwar schwer damit zu sagen, „Das ist kein Star Wars“ oder „So muss das SW-Universum aussehen“. Dennoch wirken die Cyborgweltraumwale etwas befremdlich, und vor allem scheint die Einführung der beliebigen Gedächtnis- bzw. vielleicht sogar Bewusstseinsübertragung in Klone allzu leichtfertig gemacht worden zu sein. Denn dies stellt doch eine mächtige Neuerung im Star Wars-Kosmos dar, welche eigentlich weitreichende Folgen für alle folgenden Fiktionen haben müsste.

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  • From Mara_Jade on RT Buchclub #08 – Catalyst / Rogue One

    Wow, da hat ja mein Anstupsen was genutzt! Schwupps, schon ist der neue Buchclub da! Perfekt! 😀

    Ich hab jetzt noch nicht die ganze Folge angehört, da ich gestern Abend nicht mehr so viel Zeit hatte. Daher bin ich direkt zur Romansektion gesprungen. Die Diskussionen zu den Sachbüchern höre ich mir dann noch später an. Aber erst mal großes Lob für einen wieder mal sehr gelungenen Buchclub! 😀

    Ich kann mich sowohl bei „Catalyst“ als auch bei „Rogue One“ grob euren Einschätzungen anschließen. Catalyst hat Luceno-typisch schön die Intrigen und Ränkespielchen herausgearbeitet, aber hätte wirklich etwas mehr Spannung vertragen können. Außerdem ging mir noch die Figur der Lyra wahnsinnig auf den Keks, da sie so unemanzipiert ist. Nach der Geburt von Jyn ist sie nur noch Hausfrau und Mutter und Sekretärin für Galen, obwohl sie selbst auch Wissenschaftlerin ist. Sie ist auch durchaus intelligent und durchschaut Krennic, zieht aber einfach keine Konsequenzen, weil sie sich Galens Meinung unterordnet. Und von Galen lässt sie sich auch jedes rücksichtslose Verhalten bieten, ohne ihn mal so richtig in die Schranken zu weisen oder auch nur an Trennung zu denken. So ein veraltetes Rollenbild aus den 50ern brauche ich in der Welt von Star Wars wirklich nicht. Da muss ich tatsächlich mal im Vergleich Chuck Wendig loben (!), denn so eine unemanzipierte Frauenfigur hätte der uns nie präsentiert.

    Der „Rogue One“-Roman ist für mich auch gut gemacht, aber mehr auch nicht. Er enthält durchaus einige spannende Extrainfos (v.a. die Korrespondenz zwischen Galen und den anderen Wissenschaftlern, die am Bau des Todessterns beteiligt sind) und bringt den adäquat in Buchform, aber besonders herausragend finde ich das Buch nicht. Es kommt an „Die Rache der Sith“ nicht ran.

    Was das angekündigte Buch „Inferno Squad“ angeht, bin ich sehr gespannt. Es könnte für mich sowohl positiv als auch negativ ausgehen. Negativ, weil das Konzept des Buches an „Republic Commando“ erinnert und ich diese Serie todlangweilig und einfach nur schlecht finde. Positiv, weil „Inferno Squad“ nicht von der schrecklich Mando-pushenden Karen Traviss geschrieben wird, sondern von Christie Golden, deren „Dark Disciple“ ich fantastisch fand, da sie das Innenleben der Figuren so wunderbar beleuchtet hat, dass ich emotional total involviert war. Insofern bin ich mal vorsichtig optimistisch, dass mir das Buch, obwohl es eigentlich auch nicht „meine Ecke“ ist – ich bin auch eher an Jedi- und Machtgeschichten interessiert – , gefallen wird.

    LG
    Mara_Jade

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  • From Mara_Jade on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

    Hallo Tim & Sissi!

    Wann wird es denn den nächsten Buchclub geben? Mit „Ahsoka“, „Catalyst“, „Rogue One“ und „Empire’s End“ ist die Liste der zu besprechenden Romane, zu denen ich gerne eure Meinung hören würde, schon ziemlich lang geworden. Und auch bis zu „Thrawn“ ist es ja nicht mehr lange hin. Ich hoffe, ihr findet bald einmal wieder Zeit, einen Buchclub-Podcast aufzunehmen. Wenn ich dazu komme, werd ich dann hier auch mal die Kurzfassung meiner Meinung zu „Catalyst“, „Rogue One“ und „Empire’s End“ posten.

    Liebe Grüße
    Mara_Jade

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    • From Tim on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

      Hey Mara!

      Tatsache, unser Rückstand bei den Romanen wächst – wofür ich die volle Verantwortung übernehme. Immerhin: Unser Special zu Rogue One (Filmroman, Catalyst, etc.) ist seit einer Weile aufgenommen und müsste die Tage online sein. Mit „Empire’s End“ wiederum sind wir zwar alle durch, haben aber noch keinen Aufnahmetermin. Falls Du dazu ein Review schreiben möchtest, freuen wir uns natürlich! „Ahsoka“ würden wir eventuell danach mit den den Rogue One YA Romanen zusammenlegen, wobei, klar: Thrawn. Mal schauen! =)

      LG Tim

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      • From Mara_Jade on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

        Ich hatte vorhin hier ein langes Post zu „Empire’s End“ gepostet und jetzt ist es nicht mehr da! 🙁

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      • From Mara_Jade on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

        Hi Tim,

        super, dann freue ich mich schon mal auf das Rogue One-Special! 🙂 Ich persönlich fand den Filmroman gut gelungen, auch wenn er nicht an Stovers „Rache der Sith“ herankommt. Aber welcher Roman kann das schon? 😉 „Catalyst“ fand ich teils gut, teils schlecht. Einerseits hat Luceno Krennics und Tarkins Intrigen mal wieder brillant auf den Punkt geschrieben. Andererseits hat er Lyra dermaßen antifeministisch als brave Hausfrau und Mutter geschrieben, dass es mir echt etwas den Lesespaß verdorben hat.

        Und bevor ich es wieder verpeile, poste ich lieber gleich mal meine Meinung zu „Empire’s End“:

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  • From Christoph on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

    Es fühlt sich nicht ganz richtig sein, über Aftermath 3 zu schreiben, während der letzte veröffentliche Buchclub Aftermath 2 gewidmet ist, aber in Ermangelung von Alternativen bin ich mal so dreist:

    Ich habe Aftermath: Empire’s End vor knapp einer Woche zuende gelesen, und seither ringe ich ein wenig mit einer Bewertung. Bei Goodreads habe ich es mal mit 3 von 5 Sternen versucht, weil unterm Strich tatsächlich nicht viel mehr von Aftermath als Gesamtreihe bleibt, als ein allgemeines „Na, und?“-Gefühl. In einzelnen Szenen und Momenten kann Aftermath dann aber doch immer mal wieder glänzen, und zumindest ein Handlungsstrang ist auch tatsächlich interessant: Der von Rae Sloane, die nach wie vor die spannendste Rolle in der Trilogie und im gesamten neuen EU spielt.

    Doch der Reihe nach:

    Der Schreibstil

    Gut ist er in seinen lichten Momenten, den Actionsequenzen, den emotionalen Augenblicken und dem womöglich zugrundeliegenden Konzept permanenter Gleichzeitigkeit im Chaos nach Endor. Schlecht ist er als graues Einerlei, das keine Schattierungen zulässt. Nach drei Romanen hab ich ihn satt und will ihn nicht mehr lesen. Auch wenn der Nervigkeitsfaktor seit Aftermath deutlich nachgelassen hat.

    Die Handlung

    Ob es am Stil oder der Handlung lag, sei einmal dahingestellt, aber ich bin äußerst fix durch das Buch geeilt: Nach kaum 3 Tagen war ich damit durch. Das könnte bedeuten, dass das Buch unfassbar unterhaltsam war, aber das war’s dann doch nicht. Das Buch und diese Trilogie waren eher so, als hätte Timothy Zahn drei Bücher lang Thrawns Genialität und seine Winkelzüge dargelegt und ständig angedeutet, dass all dem eine atemberaubende Geschichte zugrundeliegt, um dann in Band 3 zu enthüllen: Er benutzt Klone. Er benutzt einen Tarnmechanismus. Er manipuliert die Macht. Oh, und er ist ein 13. Großadmiral, obwohl es eigentlich nur 12 geben sollte.

    Was ich sagen will: Das alles sind an sich ja nette Enthüllungen, aber unterm Strich fehlt ihnen der Wow-Faktor. Und so ist es auch bei Rax und Palpatine: Rax ist unterm Strich nur ein x-beliebiger Typ, der beauftragt wurde, das Imperium zu zerstören. Und dann macht er das. Supi, und nu? Ich gebe gerne zu, ich bin mit einem gewissen Gefühl der Leere und Enttäuschung aus dieser Trilogie herausgegangen, was nicht wirklich überrascht, weil Leere und Enttäuschung auch das sind, worauf das ganze filmisch zusteuert, aber ich hatte mehr erwartet. Eine Andeutung eines genialen Plans.

    Und ja, diese Andeutung ist teilweise ja sogar da, wenn Palpatine vor Endor retgecont meint, er werde so oder so siegen. Da schwingt ein ganzes Stück Dark Empire, Wiederkehr aus dem Tod und Rache mit. Aber damit sie funktioniert, hätte der Roman vermutlich enthüllen müssen, was in den unbekannten Regionen wartet. Und da fehlt’s dann einfach. Im Grunde ist es wie bei Kenobi, wo Qui-Gon nie antwortet. Es gibt sicher Leser, denen die Erwartung reicht, dass es mal passieren wird. Mir reicht sie nicht, weil ich Lucasfilm seit 2015 dermaßen in einer Bringschuld sehe, was die Zeit nach Endor angeht, dass ich selbstverständlich mehr erwarte. Auch wenn ich gleichzeitig fest davon überzeugt bin, dass da einfach nichts ist, weil dahinter nur einige hingepfuschte Schnapsideen für Abrams und Gang stecken.

    Von allem dem aber mal abgesehen habe ich zwei Probleme mit der Charakterisierung wichtiger Personen:

    Nr. 1 ist Mon Mothma, deren Rolle gelinde gesagt eigenartig bleibt. Ist sie Pazifisten, Surrealistin oder Padmé-Idealistin ohne Sinn und Verstand? Teilweise ist sie relativ pragmatisch drauf, teilweise dann wieder so gar nicht. „I know that you don’t condone military action for the sake of it, but it was military action that destroyed two of their battle stations.“ Muss man das einer Mon Mothma aus Die Rückkehr der Jedi-Ritter ernsthaft sagen? Einer Mon Mothma, die dort sagt, „Dem Imperium ist ein kritischer Fehler unterlaufen, wir müssen angreifen.“ Die Frau war doch eindeutig für den Angriff auf Scarif, auch wenn sie ihn nicht durchsetzen konnte (im Film zumindest, im Roman sieht das wieder völlig anders aus), sie war mutmaßlich für den Angriff auf Todesstern Nr. 1 und dokumentiert für den auf Todesstern Nr. 2. Sie hat in den Filmen bislang nie den Eindruck erweckt, nur politisch Widerstand leisten zu wollen, sondern war dort ein Lichtstrahl gegen Palpatines Finsternis und ein Dorn in seiner Seite. Und diese Frau soll nun komplett jeden Sinn für die Realitäten verloren haben? Das ist doch einfach nur hinrissig, und das meinte ich nicht nur mit Blick auf Empire’s End, sondern das gilt für die komplette Zeit nach Endor.

    Nr. 2 ist Palpatine, der nun also offenbar einen Plan hinterlassen hat, wie sich das Imperium zerstören lässt, weil es versagt hat, seinen Führer zu schützen. Okay, das passt einerseits sicher zu Obi-Wans (in sich ad absurdum geführten) Spruch, „only a Sith deals in absolutes“ und Anakins, „if you’re not with me then you’re my enemy“. Will sagen: Schwarz-Weiß-Denken sehe ich bei den Sith absolut gegeben, und dass ein Sith sagt, er verbrennt lieber die ganze Galaxis, als irgendeine halbgare Weiterführung zuzulassen, das kann durchaus stimmig sein.
    Es ist aber nicht stimmig. Es passt nicht zu Palpatines offensichtlichem Sinn für Geschichte, den wir in Episode I an Maul sehen (Endlich wird die Rache unser sein) oder in Episode II von ihm selbst hören (Ich werde nicht zulassen, dass diese Republik, die 1000 Jahre bestanden hat, einfach zerbricht.) oder den er in Episode III im Moment seines Triumphes bekundet (Once more the Sith will rule the galaxy. And we shall have peace. Plus: At last the Jedi are no more.) Will sagen: Palpatine tritt in den Prequels eindeutig nicht nur als Egomane auf, sondern als Verkörperung aller Sith vor ihm, die Rache nehmen für alles, was die Jedi ihnen je angetan haben. Ich erinnere an Stovers von George Lucas Zeile für Zeile abgesegnete Adaption mit dem Satz über Vaders Rüstung: „A magnificent jewel-box, created both to protect and to exhibit the greatest treasure of the Sith.“ Das ist doch nicht für den Moment, das ist für immer. Wenn er sein Reich ausruft, dann ist das doch keine Sache für ein paar Jahre, sondern für Jahrtausende: Das erste galaktische Imperium. Jetzt und für immer.
    Und da will mir diese Reihe nun einreden, Palpatine habe nur auf seine Lebenszeit geplant und danach den Untergang seines Werkes befohlen? Sorry, aber das ergibt nun wirklich gar keinen Sinn.
    Was absolut sinnig wäre, wäre hingegen ein Unsterblichkeitsfimmel, denn davon sind die Sith ja sicherlich besessen, die Dark-Empire-Lösung mit Klonen und Wiedergeburten und einem geradezu manischen Festhalten an jeder Art von Leben. Was im krassesten Fall auch passen würde, wären Dark-Knight-Rises-artige Planetenzerstörungsapparate auf jedem Kernplaneten, um im Augenblick von Palpatines Tod die Galaxis in einen Trümmerhaufen zu verwandeln, weil die Wiedergeburt keine Option war und man lieber eine totale Hölle hinterlässt als irgendeinen Grashalm.
    Aber was passiert stattdessen? Es gibt keinen Plan, die Galaxis in Staub zu bomben, es gibt nur einen Plan, um die imperiale Flotte zu vernichten und imperiale Strukturen zu schwächen. Das Ergebnis dieses Plans ist also nicht einmal eine Galaxis im Chaos, sondern nur eine Galaxis, die imperial nicht mehr zu beherrschen ist, von einer Gegenregierung aber durchaus.
    Und jetzt werden Ep8-Hoffer sicherlich sagen: Aber Snoke ist Palpatine oder sein engster Weggefährte oder sein Schüler oder sein Meister oder irgendein Sith, für den Palpatine seinen Plan entworfen hat, und durch Palpatines Chaos-Plan kann Snoke die Galaxis leichter unterwerfen, zumal er Palpatines tollste Geheimwaffe, Todesstern Nr. 3 hatte. Okay, selbst wenn das stimmen sollte, wäre das Ganze mit der kompletten imperialen Flotte schneller gegangen. Wie man es auch dreht und wendet: Es ist eine Schnapsidee und ein offensichtlicher Versuch, irgendwie eine Epoche zusammenzuerklären, in der nichts passiert ist, damit die Sequels erst 30 Jahre später – auf unterwältigend lahme Art – neu einsetzen können, ohne dass daran irgendwas neu ist. Bravo, ganz ehrlich: Ich verneige mich vor so viel Beliebigkeit…

    Um die Worte „unterm Strich“ noch einmal zu verwenden: Unterm Strich ist Aftermath ein ereignisarmer Lückenbüßer mit einigen netten Momenten und Elementen.

    Mein Best-of davon:

    * Es gibt eine neue Senatsgarde. Wenn die bisher schon aufgefallen ist, entschuldige ich mich, aber mir war das auf den ersten Blick neu. Interessant war die Beschreibung: Rote Helme, weiße Helmzier. Würde zum Farbmuster der Tantive passen und zur Beschreibung der alderaanischen Farben rot, weiß und gold.
    * Durga der Hutte ist wieder da. Wer ihn nicht mehr kennt: Er war eine große Nummer in den Han-Solo-Romanen und eine eher lächerliche in Darksaber. Nun ist er also auf Ulmatra und hat eine Yacht. Schön für ihn.
    * Yay, Reys Instant-Backmischung ist wieder da. Da das die einzige Szene in TFA ist, die ich ernsthaft gut finde – wie könnte ich auch nicht, sie ist innovativ, überraschend, neu und herzlich -, freue ich mich darüber wirklich.
    * Interessante Kommentare über Tatooine und seine Bedeutung für die Hutten: Seine Bewohner sind seine wichtigste Ressource für die Hutten? Hmm…
    * This is Mister Bones. This is Anakin Skywalker. Die Stoverartigkeit des Ganzen hatten wir ja schon mehrfach erwähnt, aber das ist zu auffällig, um nicht gewollt zu sein.
    * Grievous kommt zweimal vor: Als Erinnerung von Mister Bones und durch diese „Wheel-Bikes“. Irgendwie interesant.
    * Das Journal of the Whills taucht auf. Ich bin ernsthaft fasziniert.
    * Diverse Rogue-One-Anspielungen: Galen, Orson, Todessterne, Kyberkristalle, U-Flügler. Nett. Und natürlich: You’re rebels? – Of a sort. We rebel. Jyn hätte es nicht besser nicht sagen können.
    * Jar Jar: Phantastisches Interlude, das beste von allen. Und er tut mir nach wie vor leid, er tut mir seit AOTC leid. Ich wünschte, er hätte der weise Narr sein dürfen, als der er aus meiner Sicht geplant war. Anakins Lehrer. Vaders Opfer. Es wäre phantastisch gewesen.
    * Mas Amedda: Ich fordere nach wie vor den Mas-Amedda-Roman, der klar macht, wieso er Palpatine geholfen hat. Denn das bleibt einfach komplett unklar. Davon mal abgesehen: Tolles Finale einer insgesamt unglaublich interessanten Figur.
    * Die Akolyth des Jenseits sind und bleiben eigenartig. Am interessantesten sind natürlich ihre Visionen der Finsternis und ihre Träume über alte und unlängst verstorbene Sith. Sollte sich herausstellen, dass Palpatine Snoke ist und so seine Nachfolger heranzieht, hätte das durchaus was. Ja, es hat was von Dark Empire. Ja, genau das würde mir gefallen.
    * Neue Anspielungen auf alte Schlachten: Die Ghostfinder-Flotte gegen die Sith-Armada. So so…
    * Die Bezeichnung der Republik als „Falsche Republik“ durch Großmoff Randd… Meine erste Assoziation waren Trumpsche „Fake News“, aber eigentlich noch interessanter wäre es, wenn er sich als Urrepublikaner sehen würde, der nach wie vor an die Anweisungen des Obersten Kanzlers aus Klonkriegszeiten gebunden wäre und insofern die wahre Republik vertritt.
    * Palpatines versteckte Orte: Harnessing the lifeforces of those captured within for a variety of strange purposes. So so…

    Und ein Worst-of-Kommentar zum Ende:

    Wir hatten neulich ja eh schon die Debatte darüber, dass Star Wars bis heute die Demokratie ungefähr so darstellt, wie Putins Propaganda (oder sein Präsident Trump): Sie funktioniert nicht, sie ist schmutzig, sie besteht aus Intrigen, sie ist korrupt, sie ist hässlich, überlasst mal den starken Männern die Staatsführung, dieses ganze demokratische Gehabe ist unterm Strich einfach nur widerlich. In Empire’s End hört man genau dieses ewige Bla-Bla auch wieder, und das nicht nur von den Gegnern jeder Pluralität, sondern auch von ihren Vertretern.

    „The simplest answer is almost always the truest, and here the simplest answer is that the five senators who voted against Mon Mothma’s resolution did so because they are politicians. They have agendas und those agendas needn’t line up with the safety of the galaxy.“

    Verteufelung von Gegnern in bestem Trump-Stil, es ist wirklich bemerkenswert. Ich kann mich dazu eigentlich nur wiederholen: Ich nehme Demokratie in meinem Alltag so rein gar nicht auf diese Weise wahr. Ja, es gibt Bekloppte mit dummen Meinungen, die unfähig sind, sich zivilisiert zu betragen. Aber im Großen und Ganzen ist Demokratie – zumal gebändigt in Form einer Republik – eine tolle Sache. Man kann sich einbringen, man kann diskutieren, man hat eine Wahl. Ich selbst darf am Samstag als Parteimitglied über die Bundestagswahlliste meiner Partei abstimmen, weil ich dazu demokratisch ermächtigt wurde. Ich wurde bislang weder bestochen, noch unsittlich berührt, noch bedroht, eingeschüchtert oder was auch immer. Demokratie ist nicht korrupt und sie ist auch nicht hässlich. Sie ist langsam und sie ist mühsam. Aber sie funktioniert, wenn man sich die Mühe macht, sie funktionieren zu lassen.

    Das gilt übrigens auch für die rund um Star Wars offenbar gerne als Vorlage missbrauchte Weimarer Demokratie, die immerhin 10 Jahre lang unter widrigsten Bedingungen recht ordentlich funktionierte, bevor sie nicht etwa vom Volk abgewählt wurde oder zusammenbrach, weil ihre Instituionen scheiterten, sondern die in einem Augenblick geistiger Umnachtung von einem senilen Reichspräsidenten aufgegeben und ihren Feinden überlassen wurde. Bestes Beispiel dafür, wie stark Weimar war, ist übrigens Preußen, der furchtbare „Hort des Militarismus“, der so böse und schrecklich war, dass er von den Alliierten ohne Sinn und Verstand verboten werden musste, obwohl er den Nazis mit stabilen, demokratischen Regierungen noch bis zuletzt Widerstand leistete und erst über den Preußenschlag ausgeschaltet werden konnte. Und selbst dann findet man seine Vertreter noch im Widerstand bis hin zum 20. Juli. Das aber nur am Rande.

    Was ich eigentlich sagen will, ist: Es erfüllt mich immer wieder und immer öfter mit Entsetzen, wie Star Wars die Demokratie darstellt. Zumal wirklich jedes historische Vorbild, das man wählen könnte, in eine andere Richtung zeigt. Wenn man nicht Weimar und Bonn nehmen will, soll man nach Spanien schauen: Franco Palpatine siegt im Bürger-Klonkrieg und errichtet ein Diktatur-Imperium. Er schaltet seinen Widerstand aus, bleibt bis zum Schluss an der Macht und stirbt. Und was passiert dann? Nach Star-Wars-Sichtweise müsste es nun Untergrundarmee aus Francisten geben, die einen Bürgerkrieg vom Zaun bricht, eine Gegenregierung scheitert am laufenden Band, weil Demokratie korrupt und unfähig ist, und am Ende zerfleischen sich alle, bis ein starker Mann oder Skywalker oder was auch immer kommt, um alle zu retten. Und was ist stattdessen passiert? Es gab einen Wandel. Der war sicher mühsam und schmerzhaft und langwierig, und bis heute schwelen dort unter der Oberfläche alte Wunden aus Francos Zeit, und trotzdem ist Spanien eine herausgeforderte, aber stabile Demokratie, die noch lange blühen möge.

    Nicht so hingegen in Star Wars. Wo derlei positive Entwicklungen offenbar viel zu langweilig sind und man sich lieber in ellenlangen Rants über korrupte Bürokraten ergeht. *seufz* Und das in einem Franchise aus dem Mutterland der Demokratie. Es muss echt dunkel geworden sein in deren Welt…

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  • From Rocky_Balboa on RT #44 – Abschiede und Wiedersehen

    Sehr gute Folge wieder Jungs!
    Leider viel zu selten das neue Folgen kommen 🙁
    Aber immer wieder schön von euch zu hören!

    Dann will ich mal zu den Themen meinen Senf geben.

    Abschied von Carrie Fisher

    Tja was soll man da noch sagen.
    Wie Ben schon richtig sagte war es aus sicht eines Star Wars Fans ja Himmel und Hölle innerhalb weniger Tage im Dezemeber.
    Erst das absolute Knaller Eerlebnis mit ROGUE ONE und paar Tage später diese Traurige Nachricht von Carrie.
    Klar hat man sie nicht persönlich gekannt,aber das Star Wars Universum ist nunmal fest mit ihr verbunden und deshalb waren das natürlich keine schönen Tage. Wie es weiter geht? Hmmm schwer zu sagen. Ich persönlich hoffe das sie evtl. mit kleinen Nachdrehs die sache vernünftig und mit würde für den Menschen Carrie Fisher und der Figur Leia hinbekommen. Es muss ja auch nicht unbedingt ein Tod Leias sein,sondern da gibt es ja evtl. noch andere Möglichkeiten z.b. das Luke zurück kommt und Leia an einen sicheren Ort versteckt aus Angst vor Kylo,weil wenn er schon seinen eigenen Vater tötet dann könnte man ihm ja auch zutrauen das er möglicherweise seine eigene Mutter auch Töten würde,
    Wie gesagt es ist natürlich sehr schwierig alles,weil wir ja auch nicht genau wissen was geplant ist für EP8 und EP9 und wie die Rolle von Leia ist bzw. sein wird/sollte.
    Neues Casting für die Rolle von Leia geht für mich eigentlich auch nicht,das wäre so als wenn plötzlich jemand anderes Rocky oder Rambo spielen soll!
    Neu Casting würde für mich nur Sinn machen wenn es dinge aus der Vergangeheit wären wie jetzt beim Han Solo Spin-Off.
    CGI ist sicher eine Option.aber man muss ja diese Möglichkeit nun nicht völlig ausreizen und für jeden verstorbenen Schauspieler nutzen und ob die Familie das überhaupt so kurz nach dem Tod schon möchte ist ja auch noch ne frage.
    Sehr schwieriges Thema und vor allem Trauriges Thema 🙁

    Gerüchte zur Handlung von Episode VIII

    Ich finde es gut das so gut wie garnix bis jetzt bekannt ist.
    Das Luke und Rey sicher ein zentrales Thema des Films sein werden das war mir am ende von EPVIII schon klar.
    Mich würde wirklich interessieren wie das mit Kylo und Luke abgelaufen ist alles und erhoffe mir da antworten und wie überhaupt die Beziehung zwischen Luke und Kylo ist.
    Ich bin sehr sehr gespannt was da auf uns zu kommt.
    Wünsche??? Oh ja…ich würde gerne Yoda und Obi-Wan sehen also als Macht Geister die Luke mit Ratschlägen zur Seite stehen oder sogar Anakin.
    Hätte auch nix gegen eine Rückkehr von Hayden Christensen ganz im gegenteil.
    Bin auch kein Fan der Prequels,aber das Hayden zumindest für EP II und EP III immer so als sündenbock genommen wrd fand ich schon immer seitens der Fans für übertrieben.

    Diskussion zum Titel von Episode VIII „The Last Jedi“

    Wunderbar,Herrlich einfach nur geil dieser Titel
    Mittlerweile ist der deutsche Titel ja auch bekannt mit „Die letzten Jedi“
    Ich muss Tim zustimmen das dieser Titel sogar ein wenig Romantisch klingt.
    Mir gefällt auch der Rote Star Wars Schriftzug hat ein hauch von „REVENGE of the Jedi“ 😉

    Spin Off Geschwurbel

    Rogue One hat die Latte für kommende Spin-Off´s sehr hochgelegt und für mich ist da ein kleines Wunder passiert.
    Viele hatten es Gareth Edwards nicht zugetraut,weil viele seinen Godzilla Film nicht gut fanden.
    Ich liebe ja den Godzilla Film von Edwards und als ich damals hörte das er RO macht,wusste ich das da was gutes bei rum kommt.
    Den Han Solo Film sehe ich persönlich in der Tradition von Indiana Jones,so ein richtig geiler Adventure Film mit tollen Planeten,abgedrehte Alien Charaktere,was zum Lachen,Coole Sprüche,einfach 120 min gute Unterhaltung.
    Ich würde auch einen Dezember 2018 Release vorziehen,finde das hat sich gut eingespielt jetzt mit TFA und RO,aber wenn es tasächlich Mai werden sollte ist es aber auch völlig ok.
    Weitere Spin-Off´s??? Ich finde das der Charakter Boba Fett durch die Prequels viel von seiner Magie verloren hat.
    Bevor die Prequels kamen war Boba Fett dieser Geheimnisvolle Charakter über den man fast nix wusste und der coole Look etc. haben ihn unter Fans ja schon wirklich zum heimlichen Star gemacht der Reihe,aber George Lucas hat das komplett zerstört alles meiner Meinung nach.
    Immer wenn ich jetzt mir die alten Filme anschaue und Boba auftaucht muss ich immer an diesen kleinen merkwürdigen Jungen denken aus AOTC.
    Boba Fett ist für mich nur noch dieser unbearbeitete Klon von Jango Fett und das wars dann leider auch schon 🙁
    Die Idee von Tim mit einem Boba Fett Spin-Off im Western Style find ich aber schon wieder interessant,so ein Space Western könnte durchaus seinen Reiz haben,aber um die Figur Boba Fett wieder richtig interessant zu machen ist viel arbeit nötig.

    ROGUE ONE Oscar-Nominierungen

    Naja die Technik Oscars sollte wir Star Wars Fans eigentlich immer im Auge haben,aber es ist auch kein Muss.
    Für mich haben die Oscars eh keine bedeutung mehr seitdem Debakel letztes Jahr als Stallone den Oscar für Creed nicht bekommen hat.
    Finde es trotzdem toll das RO noch mit in die Oscars 2017 genommen wurde.
    Ich lehne mich mal ganz weit aus dem fenster und ich finde das der RO Soundtrack zumindest eine Nominierung verdient gehabt hätte!!!!!!!!!
    Ich liebe den RO Soundtrack und wenn man mal sieht wieviel zeit Michael Giacchino nur hatte ist ihm da ein kleines Meisterwerk gelungen.
    Obwohl ich ja das Gefühl habe das zumindest ein Titel auf dem Soundtrack ursprünglich noch von Alexandre Desplat stammt.denn dieser hört sich fast 1:1 wie aus dem Godzilla Soundtrack von Desplat an.

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  • From Dave vom Mateschrank on RT #44 – Abschiede und Wiedersehen

    Schöne Folge – hat mir gefallen. Ihr dürft jetzt wieder öfter mit Folgen um die Ecke kommen 😉

    Ein paar Anmerkungen habe ich aber trotzdem:

    Ihr hattet gesagt, dass Poe Dameron fast gestorben sei. Da liegt ihr falsch – er ist sogar gestorben! Er war in dem TIE-Fighter und ist im Dünenmeer untergegangen. Die einzige andere Erklärung wäre, dass er ausgestiegen ist, seinen Kumpel verbrennen gesehen hat und einfach abgehauen ist. Demnach wäre er der größte Arsch der Rebellenallianz. Egal wie man es dreht, es ergibt mal wieder hinten und vorne alles keinen Sinn – wie so oft in Abrams-Machwerken.

    Dann wünscht ihr euch einen grandiosen Moment für Luke in Episode 8. Wie wäre es denn, wenn Luke Hipster-Vader nach der Hälfte von Episode 8 töten würde? Das wäre das doch ein grandioser Moment für ihn!

    Den Originalkommentar von Kasdan habe ich nochmal rausgesucht und finde, dass er sich nach dem TFA-Desaster mit schnippischen Kommentaren zu anderen Drehbüchern zurückhalten sollte. Nach seiner Bruchlandung kann es eigentlich nur bergauf gehen – aber mal sehen, wie Episode 8 wird.

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  • From Silvergoon on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

    Moin. Zum Thema Romane.. Ich wundere mich das keiner die Bane Reihe nennt. Für mich persönlich die einzigen Bücher die ich mehrmals gelesen habe und sie immernoch nicht satt habe.
    Ansonsten kommt in die Socken mit dem Asoka Roman. 😉
    Mfg
    Goon

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    • From ZiggyStardust on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

      Ja! Bisher habe ich nur den ersten Band gelesen, aber das könnte tatsächlich mein liebster Star-Wars-Roman sein.

      „Ansonsten kommt in die Socken mit dem Asoka Roman.“ Und Catalyst, ich möchte was zu Catalyst hören!

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  • From Darth_al_Ghul on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

    Hey Tim und Sissi,

    erstmal großes Lob für den Buchclub. Ihr macht das wirklich super.

    Ich hätte mal einen Themevorschlag für euch.
    Ihr habt ja hier schon über eure Top Legends Romane gesprochen. Könntet ihr auch mal Empfehlungen für Legends Comics abgeben? Ich hab erst vor relativ kurzer Zeit mit dem Comic lesen angefangen und bei den neuen Kanon Comics gibt es ja noch nicht so viele. Könntet ihr mal Empfehlungen abgeben, welche Comics man als Comic Interessierter Star Wars Fan unbedingt gelesen haben muss. Ich weiß, dass Tim sich mal im Hauptpodcast über die Darstellung von Quinlan Vos in The Clone Wars aufgeregt hat, weil er ihn in den Comics so viel besser fand. An welche Comics hast du da so genau gedacht? Ich würde mich auch über Empfehlungen freuen, die sich nicht nur um die bekannten Saga Geschichten/Figuren drehen, sondern um ganz neue.

    Ansonsten kann ich nur sagen, macht weiter so. 🙂

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  • From Weihrauch on RT #43 – ROGUE ONE (I)

    Hallo,
    habe euren Podcats speziell wegen RogueOne gesucht und muss mich nun erst mal durch alles durchhören. Euer Stil gefällt mir gut, ihr verfangt euch nicht in zu vielen Nebenschauplätzen, sondern quatscht über SW, bzw. zu speziellen Themen.
    Über Rogue One wurde schon viel gesagt, bei dem ich mitgehe. Ich schwanke auch noch sehr, wie mir der Film gefällt ^^ Grundsätzlich aber doch schon mal sehr. Der Film hatte gute Ansätze und ich dachte man bekommt nun mal einen guten Blick hinein in die Rebellion, wie zerrissen sie doch im Grunde ist. Und sie eben nicht nur eine gute Seite hat. (Gerade Mon Mothma wurde für mich ganz anders dargestellt. Sie hat sich zurückgenommen, wirkte zu passiv und hatte nur ein wissendes Lächeln übrig, als sie erfuhr, dass ein kleiner Haufen Scarif angriff. Vllt sollte das nur eine unreife Mothma zeigen, die in Rückkehr der Jediritter dann resoluter auftritt. Kann aber auch sein, dass ich in ihr mehr sehe, als damals war. Jedenfalls kam sie so rüber)
    Die Rebellen: Hier hätte man vertiefen müssen: Gräben aufreißen innerhalb der Rebellen-Allianz und das Team (Jyn, Cassian, Chirrut usw.) richtig formen bis letztendlich Jyn oder das Team zur flammenden Rede ausholt. Die Rede von ihr im Film hat mich nicht so sehr bewegt, wie sie es hätte müssen. Auch der Tod aller Figuren ging wenig ans Herz, weil sie als Gruppe insgesamt auch nicht wirklich funktioniert haben. Ich dachte von der ganzen PR im Vorfeld, dass der Film genau von diesem „Gruppenbund“ erzählt. Kurioserweise empfand ich es als Schade, als der Droide zerstört wurde – eigentlich sagt das viel über die Charakterentwicklung der Personen aus!
    Es war mutig und konsequent, dass alle starben. Man ist bei solchen Drehbuchentscheidungen hin- und hergerissen (ihr habt das auch sehr gut thematisiert), dennoch fand ich es stimmig. Im Film kam sehr gut raus, dass jeder Rebell seinen Anteil an dem Fakt „Die Pläne des Todessterns konnten gestohlen werden“ hatte. Denn genau dieser Satz fiel in der Ur-Sage (gefühlte 2-3 Mal) ohne dass je konkretisiert wurde, wie viele Opfer (auf dem Planten und im Orbit) und Schicksale mit dieser Tat verbunden waren. Das in seiner Gänze war dann wieder großes Drama.
    Dennoch wurde sehr viel Zeit im ersten Teil mit der Story um Saw Gerrera vergeudet (was sollte dieses Gedankenmonster? – das hatte doch keine Konsequenz für den Film – hätte man in einem Satz sagen können.) Interessanter wäre es doch gewesen, wenn K-2SO und Bodhi aufeinander aneinandergeraten wären … bzw. der Fokus auf die Gruppenbildung gelegt worden wäre.
    Hätte , müsste, könnte … egal. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Wäre die erste Hälfte so gut wie die 2. geworden, hätten wir einen genialen Star Wars-Film bekommen.
    Eine Sache noch: Ohne das große Gender-Fass zu öffnen. Ich hätte mir für die Gruppendynamik eine Frau oder ein weibliches Wesen mehr gewünscht. Ich bin ein großer Fan von Aliens, die ja auch in rauen Mengen im Star Wars-Universum auftreten und Chewbacca, Yoda (YarYarBinks wird hier nicht betrachtet!!) und die Mon Calamari beweisen, dass man diese „Masken“ ernst nehmen kann und sie für „echt“ hält. Auch hier wurde in den Trailern mehr suggeriert – Pao, Bistan und Moroff sieht man nur bis gar nicht im Hintergrund agieren. Gerade hier hätte ich mir das weiße (genial designte) Moroff-Ding vielleicht als weibliche Kampfamazone gewünscht. Von der Optik her passen sie wunderbar in die Star Wars-Welt, aber als wirkliches Gruppenmitglied hätte ich mir Moroff als Ersatz für Baze Malbus vorstellen können.
    Letztendlich hat Disney viel Mut bewiesen und ich ziehe meinen Hut vor den Verantwortlichen!
    Ein gesundes neues Jahr euch

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  • From Tom Coranto on RT #43 – ROGUE ONE (I)

    Ich wünsche euch ein gesundes und frohes, vor allem aber erfolgreiches neues Jahr 2017!

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  • From Ruben on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

    Zunächst einmal vielen Dank für euren interessanten und reichhaltigen Podcast, welcher nicht nur Denkanstöße liefert, sondern vor allem verdammt unterhaltsam ist. Und zur Unterhaltung steuere ich doch nonchalant meine eigenen Gedanken zu einigen Publikationen der vergangenen Wochen und Monate hinzu.

    Star Wars – Ahsoka: Ungefähr so etwas hätte ich mir vor „Lost Stars“ unter einem Roman für Young Adults vorgestellt. Eine absolut harmlose Publikation, welche nicht nur dem Charakter ihrer Hauptfigur lediglich einen Hauch von nichts hinzufügt, sondern sich scheinbar zu fein dafür ist, weder Landschaften, Gebäude, Charaktere, Schiffe etc. noch wichtige Handlungsszenen plastisch und interessant zu beschreiben. Ein Trend unter nicht wenigen Autoren des Franchises, welche scheinbar vergessen, dass Geschichten im Star Wars-Universum seit jeher primär audiovisuell erzählt wurden und auch das geschriebene Wort dieser Tradition nicht zuletzt aus eigenem Interesse Rechnung tragen sollte.
    Filonis Ideen für Ahsokas weiteren Weg waren von ihm selbst bereits skizziert und beschrieben worden; E.K. Johnston hätte nur zugreifen müssen.

    Star Wars Battlefront – Twilight Company: Eine rasante Angelegenheit, deren nihilistischer Protagonist zunächst irritiert, aber gerade dadurch auch seinen Reiz hat. Dass Namir dann doch noch seine Charakterentwicklung zum Altruisten durchmacht, ist sicherlich nicht überraschend, und befriedigt immerhin unser Bedürfnis nach Harmonie und einem runden Ende.
    Alexander Freed präsentiert hier einen geistigen Vorläufer der selektiven Erzählweise von „Rogue One“ und konzentriert sich auf das kämpfende Fußvolk, welches die Bühne für die epischen Dramen der Saga-Figuren bereitet. Dabei kann er das fiktive Universum um interessante Aspekte wie den Mid Rim Retreat oder auch die undurchschaubare Chalis – ein Frenemy, wie sie im Buche steht – bereichern.

    Star Wars – Catalyst: Eine Rückkehr James Lucenos zu alter Form. Er hat es schon oft verstanden, all die Details ansprechend zu präsentieren, für welche in den Filmhandlungen kein Platz sein konnte. Und so wird Catalyst zu einem Charakterdrama nahezu vollständig ohne die typischen Raum- und sonstigen Schlachten, was der Qualität und Faszination aber beileibe keinen Abbruch tut. Das Buch schafft es dadurch tatsächlich, „Rogue One“ weiter aufzuwerten; ich selbst kann mir den Film ohne die hier geleistete Vorarbeit gar nicht mehr vorstellen. Dazu reichert Luceno den Roman mit einer Vielzahl an Gaststars und netten Verweisen auf den reichhalten Franchise-Fundus an, ohne dass es zum reinen Namedropping verkäme.

    Star Wars Vol. 3 – Rebel Jail: Durften Star Wars-Geschichten in der Vergangenheit für mich in meinem jugendlichen Leichtsinn nur aus dreiteiligen epischen Dramen bestehen, so bilden heutzutage (abgeschlossene) Geschichten im Genre-Gewand das ach so wichtige Salz in der Franchise-Suppe. Jason Aaron bietet hier einen absolut soliden Vertreter der Prison Break-Erzählungen. Dass Leinil Francis Yu seit geraumer Zeit auf – zugegebenermaßen respektablem – Niveau stagniert, kann der Zeichner leider auch hier nicht verbergen, aber Kolorist Sunny Gho eilt mit seinen monochromen Einfärbungen zur Rettung und hat verstanden, dass   die klare Zuordnung von Farben und Schauplätze nicht nur auf die Filme bzw. deren Planeten beschränkt sein dürfen. Das im Band enthaltene Annual von Gillen und Unzueta ist sowohl inhaltlich wie auch visuell ein Langweiler; und Mayhews Fotorealismus im Obi-Wan-Part ist zu gleichen Teilen beeindruckend wie auch ermüdend.

    Star Wars Darth Vader Vol. 3 – The Shu-Torun War: Kieron Gillen fügt dem Universum eine vor allem auch optische interessante Welt bzw. Gesellschaft hinzu. Und bei all seiner fehlenden Variabilität wird Yus Können im Vergleich zum regulären Zeichner Salvador Larroca hier allzu deutlich. Es ist kaum nachzuvollziehen, wie jemand mit dessen Erfahrung nach all diesen Jahren ein derart steifes und stotterndes Storytelling präsentieren kann.
    Autor Gillen erzählt in „Darth Vader“ Geschichten, deren Ausgang eigentlich nicht überraschen kann, aber dennoch funktioniert die Sache irgendwie, allen voran die Mörderdroiden – eine Schnappsidee mit Charme.

    Was die Marvel-Publikationen seit dem Verlust der Star Wars-Lizenz durch den Dark Horse-Verlag angeht, so kann meiner Ansicht nach hier getrost das Prädikat „Auf Nummer sicher“ vergeben werden.
    Marvel behandelt die Hefte wie all seine sonstigen Superheldentitel und vergibt Autoren- und Künstleraufgaben ausschließlich an überwiegend bekannte Leute aus den eigenen Reihen. Das Ergebnis sind häufig solide erzählte, mitunter aber auch pupslangweilige Ausgaben bzw. Geschichten, welche sich vor allem auf die bekannten Protagonisten aus der Zeit des galaktischen Bürgerkriegs konzentrieren. So wie die allerortens beliebten, aber auch alles andere als aufregenden Wolverine und Spider-Man immer wieder als Gaststar in den Superhelden-Comics herhalten müssen, so zieren jetzt Luke,  Leia und Han mit ihrem besten Freund Darth Vader die Cover. Aber kein Wunder. Marvel ist dazu da, um das sichere Geld zu machen. Wirklich neue intellectual property hat der Verlag schon lange nicht mehr generiert, allenfalls Variationen der seit Jahrzehnten etablierten Charaktere. Und wieso sollte mit dem Milliardenfranchise Star Wars anders verfahren werden?
    Aber wir stehen – relativ gesehen – noch immer am Anfang der Star Wars-Renaissance bei Marvel. Vielleicht sind neue Figuren wie Dr. Aphra und qualitativ hochwertig präsentierte Geschichten wie die Lando-Miniserie die ersten Vorläufer eines differenzierteneren SW-Comic-Universums. Und Marvels Talent, insbesondere aufregende junge Künstler wie Russell Dautermann oder Dustin Weaver (welcher ironischerweise seine ersten Erfolge mit „Knights of The Old Republic“ feiern konnte) auf die große Bühne zu heben, könnte doch auch hier einmal Früchte tragen.

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    • From Ruben on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

      Star Wars – Rogue One: The Ultimate Visual Guide

      Gegenüber seinem TFA-Pendant profitiert Pablo Hidalgos Werk zu Rogue One natürlich auf jeden Fall von der Dichte des Films in Sachen Erzählung und Präsentation. Ein world building muss hier nicht geschultert, sondern allenfalls vertieft und ergänzt werden (mit mehr als nur einem wissenden Nicken in Richtung der alten RPG-Begleitwerke).
      Dass die Risszeichnungen mit der visuellen Enzyklopäde zu einem Gesamtwerk vereint wurden, macht nichts weniger als eine Menge Sinn und ist nicht nur für den Geldbeutel begrüßenswert, sondern verhilft zu einem sehr befriedigenden und nachhaltigen Leseerlebnis.
      Das „ultimate“ im Titel geht jedoch ein Stück zu weit, fehlen doch Karten und Schemata der Schauplätze analog zu Complete Locations/Schauplätze und Planeten. Angesichts der Opulenz des Films könnten diese allerdings tatsächlich berechtigterweise ein eigenes Werk füllen.
      Und natürlich gibt es auch hier aufgrund der zeitlichen Nähe der Publikation zum Filmstart den Wermutstropfen, dass interessante Elemente wie (der digitale) Tarkin und Vaders Schloss außen vor bleiben mussten.

      The Art of Rogue One: A Star Wars Story

      Was dem Visual Guide zum Vorteil gereicht, geht ein wenig auf Kosten des Artbooks. Dass der Film so viele Schauplätze, Kostüme, Schiffe, Charaktere, Figuren etc. in all ihren interessanten Designs bereits auf der Leinwand verwirklicht, sorgt dafür, dass sich der Aha-Effekt bei der Lektüre nicht annähernd so oft einstellt wie beim Vorgänger zu The Force Awakens. Dies mag sicherlich auch daran liegen, dass Rogue One in seinem Entstehungsprozess eine deutlich fokussiertere Produktion gewesen zu sein scheint, wohingegen bei TFA sehr bewusst Design- und Storyabteilung sich gegenseitig inspirieren sollten.
      Ein wenig ist dies aber womöglich auch der Struktur der Publikation geschuldet, arbeitet man sich hier doch chronologisch durch Film bzw. Schauplätze. Gerade aber auch deshalb ist es schade, dass etwa der Ring von Kafrene oder Wobani auf der Strecke bleiben müssen.
      Nichtsdestotrotz finden sich hier fantastische Werke handverlesener Künstler. Und die längeren Textpassagen geben Einblick in Gareth Edwards‘ Herangehensweise an das Storytelling – ein kleiner, wenn auch nicht entschädigender Trost dafür, dass es nach dem Desaster bei TFA wohl auch diesmal kein großes Making Of-Buch geben wird.

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      • From Ruben on RT Buchclub #07 – Aftermath: Life Debt

        Und schon straft einen die Realität mit einem No-Look-Pass aus dem Nichts Lügen. Denn Abrams Books bringt nun doch tatsächlich im Herbst ein Werk mit dem klangvollen Titel „Making Rogue One: A Star Wars Story: A Behind-the-scenes Oral History.“
        Aber Vorsicht, denn der Sith-Lord steckt wie immer im Detail. Eine „oral history“ bedeutet in der Regel nämlich, dass es keinen durchgehenden objektiven – und vielleicht sogar kritischen – Erzähler gibt, sondern wortwörtliche Aussagen der Beteiligten präsentiert werden, vergleichbar etwa mit den Prachtbänden der Hobbit Chronicles oder der zweiteiligen Fifty-Year Mission im Hause Star Trek. Bleibt die Selbstbeweihräucherung außen vor, können aber auch auf diese Weise interessante, eventuell sogar relativ ungefilterte Einblicke in die Produktion gewährt werden („Relativ“ muss hier schon recht groß geschrieben werden, wir reden schließlich noch immer von einer Disney-Lizenz…).

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  • From Ziggy Stardust on RT #43 – ROGUE ONE (I)

    Auch von mir noch mal ein paar lose Gedanken nach bisher erst zweimaligen Sehen:

    Tarkin war für mich eindeutig als CGI zu erkennen, aus dem Uncanny Valley sind wir noch nicht ganz raus. Dennoch finde ich die Entscheidung ihn so umzusetzen gut.

    Die Cameos, die mich aber am meisten begeistert haben. waren Rot 1 und Gold 1. Auch schön waren andere Kleinigkeiten wie der Juggernaut-Panzer, der zum Gefangenen-Transport umfunktioniert wurde. Ebenfalls schön, dass mit Vaders Schloss auf Mustafar sowohl die Prequels als auch unbenutzte Ideen von R. McQuarrie (letzteres war ja auch schon bei TFA der Fall) eingebunden wurden.

    Der Soundtrack war beim ersten Sehen wie schon letztes Jahr in TFA herrlich unauffällig. Besonders schön die Anlehnungen an bestehendes, wie zB Imperial Attack am Ende auf der Tantive IV. Und: wie von einem von euch gewünscht, wurde tatsächlich das Todesstern-Motiv aus ANH verwendet. Nach separatem Hören stach die Musik beim zweiten Mal deutlich mehr heraus.

    Visuell ist der Film wirklich beeindruckend. Der Todesstern wirkt tatsächlich gigantisch. Ich mag, wie auf Jedha zwischen dem Auftauchen und dann Abfeuern der Station und dem Geschehen in Saws Basis hin- und hergeschnitten wird. Ähnlich über Scarif: Der Kampf neigt sich dem Ende zu, und auf einmal taucht der längst aus den Gedanken der Zuschauer verdrängte Todesstern auf. Keine unnötigen Effekte, keine aufdringliche Musik; er ist einfach da. Atemberaubend, obwohl die Einstellung ja bereits aus den Trailern bekannt war.

    3D lohnt sich gar nicht. Die Schlachten sehen in 2D deutlich besser aus.

    Warum eigentlich „kleiner Stern“? Was spricht gegen „Sternenstaub“? Passt besser als Decktitel für das Projekt.

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  • From Sebastian Flecker on RT #43 – ROGUE ONE (I)

    Liebes RT-Team,

    zunächst ganz kurz: Vielen Dank für Eure Mühe rund um den Podcast, den ich seit ca. einem Jahr regelmäßig höre, und es gibt noch so einige frühere Episoden, die (glücklicherweise) noch ungehört vor mir liegen! 🙂

    Zu Rogue One:
    Ich habe den Film in OV und auf Deutsch gesehen, und würde ihm ingesamt 8 von 10 Punkten geben: Tolle Musik, tolle Darsteller, viel (sinnvoller) Fan-Service, der mir das Herz aufgehen ließ – Darth Vaders erster Auftritt mit dem imperialen Marsch war echtes Gänsehaut-Feeling! Überflüssig fand ich das Monster, das auf Bodhi losgelassen wird, vor allem, weil er keine Nebenwirkungen davonträgt, die für die spätere Handlung noch irgendeine Rolle spielen – das Ganze wirkte auf mich wie eine geschnittene Szene, die es doch noch in den Film geschafft hat.
    Der 3. Akt war spannungsmäßig überaus gelungen, aber für mich auch die härteste Kost aller bisherigen Star-Wars-Filme. Dass wohl kaum jemand von der kleinen Rebellen-Gruppe (+ Galen und Krenic) den Film überleben würde, damit war zu rechnen. Allerdings hatte ich bis zuletzt gedacht und auch gehofft, dass wenigstens Jyn am Leben bleibt und irgendein Szenario gebaut wird, das erklärt, warum die Figur im weiteren Verlauf (also in Ep. 4 bis 6) nicht mehr auftaucht. Es ist anders gekommen, was traurig sein mag, aber letztendlich auch vollkommen schlüssig. Vielleicht taucht sie ja nochmal im Han-Solo-Film auf, was aus meiner Sicht aber nur Sinn machen würde, wenn es der Handlung dienen würde und nicht als reiner Fan-Service daherkommt. Wie denkt Ihr darüber?

    Ein gutes neues Jahr und möge die Macht mit Euch sein!

    Best wishes
    Sebastian, München

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