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Hier findest Du eine Übersicht aller verfassten Kommentare zu Episoden unserer Podcasts

  • From Tutti on RT Buchclub #11 – Twilight Company / Inferno Squad

    Hallo Buchclub,

    ich wollte eigentlich schon zur letzten Folge wieder ein Kommentar hinterlassen, aber das ist an meiner anfänglichen Schreibfaulheit und dann an meiner Vergesslichkeit gescheitert. In dieser besagten Folge fehlte mein früheres Kommentar zum Ahsoka Roman, das wohl übersehen wurde und die Frage von Tim beantwortet, wie sich andere Charaktere, gesprochen von Ashley Eckstein, wohl im Hörbuch anhören. 😉

    Beide Folgen haben mir, wie immer, sehr gut gefallen. Die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Zeitlininien der aktuellen Folge haben so gut funktioniert wie noch nie und waren amüsant. Die Buchclub-Folgen sind immer mein Ersatz dafür, dass ich in meinem Freundeskreis fast niemanden habe, der/die auch nur irgendeinen Star Wars Roman gelesen hat und mit dem/der ich darüber sprechen könnte. Leider ist beim Buchclub die Kommunikation etwas schleppend (weil ich schreibfaul bin und mich textuell nicht so gut/eindeutig ausdrücken kann, wie ich manchmal gerne möchte), aber es ist natürlich sehr viel besser als gar nichts, außer dem eigentlichen Lesen der Bücher, zu haben. Immer weiter so, bitte. 😉

    Bei den beiden Battlefront-Romanen ging es mir in der Bewertung genau andersrum als euch allen: Ich fand Twilight Company stärker als Inferno Squad, habe dafür aber auch gute(, sehr subjektive) Gründe:

    Ich habe seit längerer Zeit schon die Schnauze voll von Undercover-Geschichten, weil ich schon zu viele Filme mit diesem Thema gesehen habe und dadurch die damit verbundenen Geschehnisse einer solchen Geschichte meistens schon auf eine Meile gegen den Wind riechen kann. Das trübte mein Erlebnis beim Lesen sehr und wurde noch dadurch verschlimmert, dass ich mich vorher nicht über die Handlung informiert hatte und meine Erwartungen, auch wegen dem ersten Battlefront Roman, in eine andere Richtung gingen. In Undercover-Szenarien warte ich mittlerweile einfach nur darauf, dass die Tarnung auffliegt, weil irgendwas schief geht. Dass es hier ein sehr nachvollziehbarer Fehler ist, der die Tarnung eines der Mitglieder des Inferno Squads entlarvt und in den man sich gut hineinversetzen kann, war hingegegn ein Pluspunkt für mich. Es ist ein kleiner Fehler, der einem dafür ausgebildeten Agenten nicht unterlaufen wäre und dieser resultiert erst in der üblichen Frage: Töte ich jemanden, der auf meiner Seite steht, um die andere Seite davon zu überzeugen auf Ihrer zu stehen? Allerdings gab die ganze Mission nicht so wirklich Sinn für mich. Es wird lediglich gesagt, dass es nichts bringen würde die Partisanen-Zelle auszulöschen, aber hätte es nicht gereicht, die Basis der Dreamer aufzuspüren und dann die benötigten Informationen entweder durch entsprechende Drohungen aus den Mitgliedern oder durch Durchsuchung der Dreamer-Basis zu erhalten? Etwas gestört hat mich auch der Name Dreamer, der für mich auf Saws Rogue One Zitat „Save the dream” basiert. Das würde bedeuten, dass sie sich den Namen ausgesucht haben, weil Saw wohl öfters von dem Traum gesprochen hat, was mir bei dem paranoiden, kaputten Saw aus Rogue One nicht mehr sehr wahrscheinlich erscheint. Wie schon vorher erwähnt, waren meine Erwartungen an den Roman irgendwie anders, aber eure Diskussion hat mir nochmal aufgezeigt, dass ich lediglich die Hauptmission nicht mochte. Der Beginn mit Zerstörung des ersten Todessterns und dem Überleben von Iden, die Zusammenstellung des Teams und deren Zusammenspiel im Laufe des Romans, das Mysterium der Statuen und die Enthüllung der Identität des Mentors gefielen mir.

    Twilight Company gefiel mir hingegen direkt sehr gut, was daran liegen könnte, dass ich wie Ben eine zeitlang bei der Bundeswehr war und mich, auch wenn ich nie einen Auslandseinsatz mitgemacht habe, ganz gut in die Situationen hineinversetzen kann. Ihr bemängelt das der Kontext zum größeren Ganzen fehlt, aber genau das fand ich eine Stärke. Dass eine Kompanie, die relativ abgeschnitten unterwegs ist, keine Ahnung von eben jenem größeren Ganzen hat, halte ich für plausibel und das sie dann versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen und doch was zu erreichen, ist nur logisch. Die Idee des Mid Rim Retreats und die geschickt eingesetzten Cameos fand ich wie Tim sehr gut. Ines fehlte Namirs Motivation außerhalb von der Erklärung, dass er außer dem Kämpfen nichts kennt. Das Thema wird in Kriegsfilmen sehr oft angeschnitten. Für mich beschreibt es das Zitat aus Black Hawk Down ganz gut:

    „Wenn ich nach Hause komme und man fragt mich da:
    „Hey Hood warum machst du sowas? Warum? Bist du sowas wie nen Kriegsjunkie?““
    „Dann werde ich schön die Schnauze halten. Und warum? Weil sie es nicht verstehen würden. Sie würden nicht verstehen warum wir das tun, sie würden nicht verstehen, dass es um einen Kameraden geht. So einfach ist das, nur darum geht es.“

    Wieder ein Punkt der bei euch eher negativ wegkam, war dass der Roman kalt und erbarmungslos ist, weil Mitglieder der Twilight Company einfach sterben und euch das nicht mitreißt. Aber genau das spiegelt aus meiner Betrachtungsweise den Zustand wieder, wenn man sich in einer militärischen Einheit befindet. Oft ist keine Zeit zu trauern. Max wünscht sich mehr Hintergründe und Charakterisierung, aber die Kameraden kennen sich vieleicht wegen ständiger Neurekrutierungen selbst kaum und haben die Hintergründe entsprechend auch nicht. Das Einzige was zählt, ist das er ein Kamerad war und er gewollt hätte, dass man weiterkämpft. Alles auf Hoth und nach Hoth fand ich super, vorher zog sich der Roman für mich auch etwas. Aber ab diesem Punkt ist, wie ihr im Podcast auch schon aufgezeigt habt, ein Plan vorhanden und es arbeitet auf ein Finale hin, dass dann aber nie erreicht wird und auch das fand ich toll.

    In der aktuellen Folge irgendwo am Ende mangelt es Tim am Wort für das Gegenteil zur Symbiose. Ich weiß nicht mehr in welchem Bezug, aber ich habe es mir notiert und deswegen:
    Symbiose ist das zusammenleben zweier Lebensformen zum gegenseitigen Vorteil, wie Qui-Gon so schön sagt. Das Gegenteil wäre dann wohl Parasitismus, also das Zusammenleben zweier Lebensformen zum einseitigen Vorteil.

    Zur Diskussion über die Buchtitel will ich anmerken, dass mich mehr als Charakter-Namen für Buchtitel die Bücher abschrecken, die sich an „Organisationen“(Mangel an einem besseren Wort) als Namen bedienen. Diese enthalten nämlich bisher noch viel weniger, von dem was der Titel einem verspricht: Lords of the Sith, Guardians of the Whills, Heir to the Jedi. Mit Ausnahme von den beiden Battlefront Romanen, aber die sind ja nicht ausschließlich nach Twilight Company und Inferno Squad benannt, sondern haben noch eben den Zusatz-Titel Battlefront.
    Die Titel von der Aftermath-Trilogie fandet ihr ja beide eigetnlich recht gut und dem kann ich zustimmen, aber ärgere mich darüber, dass man anscheinend marketingtechnisch nicht genug Vorraussicht bewiesen hat, um dem ersten Teil auch einen Begleittitel zu geben und den Lesern bei den Fortsetzungen nicht zugetraut hat, zu erkennen, dass es sich um die Fortsetzung handelt, wenn nicht Aftermath mit drauf steht. Naja.
    From a Certain Point of View ist ein ziemlich guter Titel für das Buch, das es geworden ist.

    Nächste Folge:

    From a Certain Point of View habe ich direkt gelesen, als es bei mir ankam, und wurde nicht enttäuscht. Es steckte so viel mehr in dem Buch, als ich erwartet hatte. Ich hatte gehofft, ein eher lustiges Buch zu lesen, dass aber keine große Relevanz für den Kanon haben wird, was es wider Erwarten dann aber doch in einigen Punkten hat. Hier wurden Lücken gefüllt, Legends Details neu eingeführt und vielen Charakteren wurden mal relevante, mal belanglose Hintergründe gegeben.

    Ich begebe mich jetzt in SPOILER-Bereiche, also Vorsicht!

    – Den Übergang zwischen den Filmen mit „Raymus“ zu schließen, fand ich nach Rogue One einen schönen Weg in das Buch einzusteigen und enthielt auch eine sehr schöne Beschreibung Vaders aus der Sicht von jemandem, der keine Ahnung hat, mit wem er es da zu tun hatte.

    – „The Sith of Datawork“, „An Incident Report“ und „There is Another“ waren Geschichten, die den Humor widerspiegeln, den ich in dieser Sammlung erwartet hatte und letztere fügte mit Yodas Wunsch Leia zum Jedi auszubilden sogar einen interessanten Aspekt zum Kanon hinzu. Die ersten beiden waren Kurzgeschichten, bei denen man erst weiß, dass man sie lesen wollte, nachdem man sie gelesen hat.

    – „The Red One“ und „Added Muscle“ waren mir etwas zu viel des Guten und ich versuche sie möglichst zu ignorieren. Kann es nicht einfach ein defekten Motivator gewesen sein? Muss es einen Grund dafür gegeben haben, dass der rote Droide im entscheidenden Moment eine Fehlfunktion hatte? Und muss Boba Fett wirklich überall integriert werden? Fast wäre er also auf der Suche nach R2 und C-3PO auf Luke und Obi-Wan gestoßen? Na gut. Von mir aus.

    – Bei „Sabaa Tahir“ kam es mir, wie schon bei manchen Interludes in der Aftermath Trilogie so vor, als würde noch mehr hinter der Geschichte stecken, als wir mit unseren jetzigen Informationen wissen können.

    – Die Cantina-, Storm Trooper- und Rebellenpiloten-Geschichten waren alle mehr oder weniger okay. Eine der besseren war die von Chuck Wendig, aber auch diese ließ mich trotzdem etwas enttäuscht zurück, weil ich, nach den schon erwähnten Interludes aus der Aftermath-Trilogie, mir mehr von seiner Kurzgeschichte versprochen hatte.

    – „Rites“, „The Trigger“ und „By Whatever Sun“ punkteten mit ihren bekannten Charakteren aus anderen Werken. Ihr wisst ja, wen ich meine. 😉

    – Die Highlights der Sammlung waren für mich: „Master and Apprentice“ und „Time of Death“. Beide Geschichten haben mir die Idee der Machtgeister näher gebracht ohne zu viel von dem Mysterium weg zu nehmen. Bei „Time of Death“ fand ich besonders die kleinen Details sehr großartig, wie z.B. die Erwähnung eines Handels mit Watto, das Führen eines Kalenders am Anfang von Obi-Wans Exil, das Verbrennen von Darth Mauls Leiche oder der Vorausblick auf einen von seinen Freunden isolierten Luke. Des weiteren hätte ich nach dem Lesen der Geschichte gerne einen Metal Song mit dem Titel „Eyes. Scream. Saber. Pain.“
    In „Master und Apprentice“ hat man in dem kurzen Gespräch zwischen Qui-Gon und Obi-Wan einen guten Einblick darin, wie schuldig die beiden sich bzgl. Anakins Fall fühlen und ebenso, dass Qui-Gon die Entscheidung, Luke nicht die ganze Wahrheit über seinen Vater zu erzählen, richtig und wichtig findet. Am meisten hab ich mich allerdings über die Sicht auf Obi-Wan aus Qui-Gons Betrachtungsweise gefreut, im Besonderen über diesen Teil: „…, even the rebellious little boy at the Temple that no Master was in a hurry to train.“, weil es die Jedi-Padawan-Reihe von Jude Watson wieder etwas kanonischer macht. 😀

    Viele Grüße aus der Pfalz

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  • From Mara_Jade on Cantina Talk 001 – Dein STAR WARS Leben / Einfach alles

    Hallo zusammen,

    so, nun komme ich auch endlich dazu, hier ein wenig Feedback zu geben. Schöne Community-Folge mit einigen interessanten Themen! Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Mit dem Gespräch über Games und über die Star Trek-Serie konnte ich persönlich zwar nichts anfangen, aber der Rest war spannend. 🙂

    Was die absoluten No-gos für die zukünftige Entwicklung von Star Wars angeht, nanntet ihr Zeitreisen und Singen. Bei Zeitreisen stimme ich absolut zu. Das war für mich auch schon immer ein Ausschlusskriterium. Das gehört einfach nicht zu SW und wenn es nun plötzlich in SW Zeitreisen gibt, wird es irgendwie beliebig. Genauso muss Lucasfilm meiner Meinung nach aber auch aufpassen, dass die Macht keine 08/15-Magie wird. Wenn die Jedi und Sith irgendwann einfach Gegenstände „herzaubern“ / „erschaffen“ können, dann möchte ich das auch nicht mehr sehen. TCW war da manchmal schon sehr grenzwertig mit der Tränkebrauerei und Zombie-Erweckung auf Dathomir. Nein danke, sowas will ich nicht in SW sehen.

    Was aber das Singen angeht, so will ich das unbedingt sehen! 😀 Ich bin großer Musical-Fan und frage mich seit Jahren, warum denn gefühlt jede Story in ein Musical verarbeitet wird, aber nicht Star Wars! Für mich wäre es die ultimative Verschmelzung meiner Fan-Leidenschaften, wenn ich auf der großen Bühne ein SW-Musical sehen dürfte! Und gerne auch einen Musical-Film! Natürlich soll jetzt nicht in jedem SW-Film random angefangen werden zu singen. Aber es wurde ja mal gesagt, dass man mit den Spin-offs verschiedene Genres ausprobieren will. Und da könnte ich mir auch super einen Musical-Film vorstellen, am besten mit Ewan McGregor, denn der kann ja bekanntlich richtig gut singen! 😀 Ich weiß, ich bin wohl die Einzige, die sich sowas wünscht, aber man darf ja noch träumen.

    Generell bin ich schon dafür, dass SW lieber mal was ausprobiert und scheitert als die Wohlfühl-Schiene für OT-Fans fährt. Man merkt einfach, dass die Wohlfühl-Schiene keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Während kurz nach der TFA-Premiere die meisten über den Film jubelten, war die Reaktion auf die Ankündigung, dass J.J. Abrams Episode IX übernimmt, doch recht negativ. Ich denke, die meisten Leute haben diese Wohlfühl-Schiene einmalig für Episode VII akzeptiert, weil es da ganz schön war, zum Start der neuen Ära möglichst viele Fans wieder ins Boot zu holen. Aber auf Dauer möchten die meisten schon etwas weniger Vorhersehbares, etwas Innovativeres sehen. So geht es mir auch. Sollte Episode VIII zu unkreativ und ein Abklatsch von Episode V sein, wäre ich da wesentlich weniger gnädig in meinem Urteil als bei TFA. Denn der sichere Start ist Disney geglückt. Jetzt weiter nur auf sicher zu spielen, wäre nur feige.

    Was eine SW-Serie angeht, würde ich auch sehr gern eine Jedi-Akademie-Serie sehen. Die Akademie war schon im alten EU mein liebstes Setting und ich würde mir wünschen, dass sie es endlich auch mal auf den Bildschirm / auf die Leinwand schafft. Die Ausbildung von Jedi ist doch so spannend! Ich verstehe nicht, wieso man das Thema bis jetzt so wenig behandelt hat.

    LG
    Mara_Jade

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  • From Schnee on RT Buchclub #11 – Twilight Company / Inferno Squad

    Hallo ihr Lieben,

    einen Tag nachdem ich Inferno Squad zu Ende gelesen hatte und ich meine Meinung dazu abgeben wollte, kam auch schon euer Podcast raus.
    Daher hole ich das jetzt nochmal nach:

    Nach Lost Stars, Catalyst und ‚Bewegliches Ziel‘ war Inferno Squad erst mein Star Wars-Roman des neuen Kanons (hole aber viele gerade nach).
    Dass das ganze unter dem Stern von Battlefront II stand, hat mich zuallererst ein wenig abgeschreckt, da ich mit den Spielen nichts anfangen kann. Aber nach einigen positiven Stimmen habe ich mich dann doch dazu entschieden dem Buch eine Chance zu geben. Und ich bereue es nicht!

    Schon lange habe ich keinen so spannenden Roman mehr gelesen (ob Star Wars oder nicht) und ihn auch am Stück verschlungen. Sehr angenehmer Schreibstil, für einen recht kurzen Roman eine hervorragende Arbeit an der Charakterisierung und spannend bis zuletzt.
    Besonders gut gelungen fand ich unter anderem die Beziehung zwischen Admiral Versio und Iden, die sich zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig angefühlt hat.
    Del und Seyn mochte ich, sowie auch die Dreamer, wobei ich teilweise das gleiche Problem hatte wie ihr auch und zwar, dass die einen Imperiale sind und die anderen Terroristen die auch vor der Opferbereitschaft für Unschuldige nicht zurückschrecken. Andererseits konnte ich das auch, wenn ich nicht zu viel darüber nachdachte und komplett in dem Roman versunken war, ganz gut ignorieren und als gegeben hinnehmen.
    Gelungen fand ich auch wie Christie Golden, während der Infiltrationsmission, damit gespiel hat, dass jeder der Inferno Squad-Mitglieder (außer Gideon) seine Loyalität zum Imperium in Frage stellen könnte. Seyn mit ihrer Liebschaft, Del mit Piikow und Iden mit dem Mentor, aber auch in kleinen Momenten wie zum Beispiel der Szene in der Iden Dahna fragt warum sie immer noch tanze obwohl sie nun frei von Sklaverei wäre und es nicht mehr müsste.

    Die Enthüllung des Mentors war für mich etwas unterwältigend, da ich mit The Clone Wars nicht so sehr vertraut bin und ersteinmal nachschlagen musste wer das denn sei und in welchem Storyarc er vorkam.
    Ich hatte ja die ganze Zeit über, naiverweise, gehofft, dass es Bail Organa wäre, der es doch nicht bis Alderaan vor seiner Zerstörung schaffte und sich sowohl aus Angst vor der Entdeckung durch das Imperium, als auch aus verzweifelter Rache den Dreamern anschloss.
    Als dann kurz die Rede von einem Senator war, dachte ich schon er sei es tatsächlich, aber das wäre wohl zu erzwungen gewesen.

    Während des Lesens war ich sehr nervös, jederzeit hätte etwas passieren, etwas schief laufen können (was es dann später auch tat) und Ines‘ 1984 Vergleich konnte ich sehr nachvollziehen, auch wenn ich diesen Klassiker noch viel verstörender fand.

    Alles in allem war ich sehr begeistert und finde es schade, dass das Buch nur eine recht kleine Zielgruppe anspricht und zwar nur die Star-Wars-Fans und von denen auch nur diejenigen, die das Battlefront II Logo nicht schon abschreckt.
    Von mir auch nochmal eine klare Empfehlung an Sisi.

    Und obwohl ich nicht der Fan von Sterne-Wertungen bin möchte ich eine Lichtlanze für dieses Buch brechen und ihm 5 von 5 ★ geben.

    Bis dahin alles gute
    Schnee

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  • From bergulme . on Cantina Talk 001 – Dein STAR WARS Leben / Einfach alles

    Ich habe den Podcast gehört kurz bevor ich zu meiner Pen&Paper Star Wars Runde ging…
    Wir spielen regelmäßig verschiedene Systeme. Im Moment eben Star Wars.
    Ein Abriss über die Dinge, die uns in 4 Runden passiert sind
    – aus Versehen zwei Sturmtruppler gekidnappet
    – aus Versehen den Geist eines Sith-Lord befreit
    – Kopfgeld für einen Typen erst lebend bei einem Hutten kassiert und dann die Leiche ans Imperium verkauft
    – Wookie-Felle verkauft
    – die Steuerkonsole mit Kyber-Kristallen verziert
    – Astronavigation so umgebaut, dass der Pilot glaubt er ist super in Astronav, dabei macht der Astromech-Droide die ganze Arbeit. (Unser Pilot kann nur eine Sache gut: mit einem Blaster schießen…)

    Ich glaube wir werden vom Imperium, den Rebeln und mind. einem Verbrecher-Syndikat gesucht…
    Gegen uns ist die Crew der Serenity einer Gruppe von wohlüberlegten, emotional ausgleichenen Experten…

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  • From franktactica on Cantina Talk 001 – Dein STAR WARS Leben / Einfach alles

    Man, man …ich komme schon gar nicht mehr hinterher. Der Cantina Talk ist eine großartige Idee und die Umsetzung wirklich gelungen. Als Star Wars TableTop und Brettspiele – Spieler habe ich natürlich vor allem bei diesen Diskussionen die Ohren gespitzt. Ich glaube, es gibt deutlich mehr konventionelle „Spieler“ als man vermutet. Auch ich habe in Hamburg und Umgebung eine kleine Truppe an Leuten, die sich unregelmäßig zu Star Wars – Brettspielrunden trifft.

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  • From Flo on Cantina Talk 001 – Dein STAR WARS Leben / Einfach alles

    Zu Lukes Handlungen.
    In unserer Geschichte gibt es genug Dinge die nicht so verlaufen sind wie wir uns das vielleicht gewünscht hätten. Aber die Menschen versuchen aus ihren Fehlern zu lernen und das Leben geht weiter.
    Im Star Wars Universum ist es nicht viel anders. Klar wäre es anfangs etwas ungewohnt wenn Luke nicht mehr der Held ist den wir einst kannten, aber gerade das macht doch eine gute Geschichte aus. Nicht alles ist immer gleich. Menschen (und Aliens) verändern sich nun mal. Ich für meinen Teil versuche offen für die neue Handlung zu sein.
    Abgesehen davon ist das Star Wars Universum doch so groß, dass man sich einfach mit den Elementen beschäftigen kann, die einem zusagen. Wenn einem gewisse Filmelemente nicht gefallen, braucht man doch nicht gleich komplett aussteigen.

    Zur Star Trek Diskussion.
    Ich bin davon überzeugt, dass die ursprüngliche Star Trek Formel (erforschen und philosophische Probleme lösen) heute noch funktioniert. Für alle Fans der alten Serien empfehle ich euch deswegen die neue Serie „The Orville“. Lasst euch nicht von den Trailern zur Serie beeinflussen, sondern schaut euch einfach mal die ersten 3-4 Folgen an. The Orville ist in meinen Augen viel mehr Star Trek als Star Trek Discovery. Die Situationen werden ernst genommen, dafür sind die Figuren lockerer und menschlicher als in Star Trek. Viel Spaß.

    Zum letzten Hörerfeedback.
    Eine Community Folge ist immer dann nett, wenn man sich mit anderen Fans der Community austauschen und mitteilen möchte. Es ist eine tolle Gelegenheit und eine nette Geste vom Podcast Team.
    Ich kann aber auch gut verstehen, dass man gerne der einzige Gast wäre um speziell mit den Leuten, die man schon vom zuhören kennt, sprechen zu können. Klar kann es nett sein sich mit anderen Zuhörern auszutauschen, aber in erster Linie geht es einem doch um das nette Podcast Team. Der einzige Gast der Folge sein zu dürfen ist ja doch auch was ganz Besonderes.

    Grüße aus Deutschland (ja wir sind umgezogen und jetzt bin ich auch einer von euch)

    Flo

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    • From Tutti on Cantina Talk 001 – Dein STAR WARS Leben / Einfach alles

      Alles was Flo sagt (Außer das mit „The Orville”, denn das kann ich noch nicht beurteilen.), aber vor allem das mit der Veränderung, der Vielfalt und einem kompletten Ausstieg. Wollte das auch gerade in Worte fassen, aber das hat Flo schon sehr schön gemacht.

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  • From ☇Selbstgesprächler☇ on Cantina Talk 001 – Dein STAR WARS Leben / Einfach alles

    Oh Mann, es ist mir so unangenehm. Habe vorhin mal reingehört und mir fiel auf, dass ich wohl die Empfindlichkeit für das Mikro nicht gut genug eingestellt hatte (trotz eines kurzen Tests). Zum Teil gab es von mir nur halbe Sätze/Kommentare, oder meine Beiträge kamen gar nicht durch. Es waren aber auch Störungen zu hören, ähnlich wie die, die wir von Ben gehört hatten.
    Abgesehen davon war die Themenvielfalt echt bunt und gut (mein subjektiver Eindruck) und mit Bendix, Krisch und Ben hat der Abend echt Spaß gemacht! 🙂

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  • From Jedi-Bibliothekarin beim Radio Tatooine-Buchclub zu Battlefront: Twilight Company und Inferno Squad – Jedi-Bibliothek on RT Buchclub #11 – Twilight Company / Inferno Squad

    […] Abend ist eine neue Folge des Buchclubs von Radio Tatooine online gegangen, in welcher ich zu Gast sein durfte. Gastgeber Tim, Max von Star Wars Union und ich […]

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  • From Mara_Jade on RT #51 – Community Podcast: Die letzte Lootbox der Jedi

    Schöne Community-Folge! Danke an alle, die gesagt haben, dass die Porgs sie nicht überzeugen. Ich dachte schon, ich bin die Einzige, die diese Tiere nicht süüüüüüüüüüß findet. Ich bin sonst immer die Erste, die „Süüüüüüß!“ schreit, egal ob bei BB-8, Eichhörnchen oder knutschkugeligen Autos (z.B. Fiat 500 :D). Aber die Porgs sind einfach auf so eine faule Art und Weise süß. Wenn man einem Designer sagt „Design mal was Süßes!“, dann sind die Porgs doch das Erste, was nach 2 Minuten Brainstorming rauskommt. Die sind einfach so 08/15 und erinnern sogar ein wenig an die Madagaskar-Pinguine. Und wie ihr sagtet, sind sie auch noch schlecht animiert. Ich glaube zwar auch nicht, dass die Porgs eine große Rolle in der Story spielen werden, aber auch wenn sie nur Hintergrundfiguren sind, nervt mich doch der Hype um sie, weil der in keinem Verhältnis zur kreativen Leistung dieses Designs steht. Und da ist es mir halt einfach zu blöd, mich mit so „billigen“ Mitteln begeistern zu lassen. Von mir gibt’s jedenfalls keinen „Süüüüüüß!“-Schrei für die Porgs.

    Danke auch für die kritische Diskussion rund um die Story Group. Es muss einfach immer wieder betont werden, dass die Einführung dieser Story Group zu einer ganzen Menge an nichtssagenden Büchern geführt hat. Es gibt zwar auch jede Menge gute Bücher, aber als Bücherfan tut es mir eben doch immer im Herzen weh, zu sehen, wie die Story Group so viele tolle Themen, die sich für Bücher eignen würden, komplett unter Verschluss hält oder nur für eine oberflächliche Abhandlung freigibt. Ich frage mich einfach zu oft „Was wäre, wenn die Story Group keine Grenzen gesetzt hätte? Wie gut hätte das Buch dann werden können? (Lieblingsbeispiel „Die Sith-Lords“)

    Jedenfalls schön zu sehen, dass in dieser Community-Folge kontrovers, auf hohem Niveau und mit kritischem Blick diskutiert wurde und nicht nur Fanboy-mäßig alles abgenickt wurde. 🙂

    Gern würde ich jetzt noch meine Vermutungen zu Episode VIII abgeben, aber ich bin mittlerweile viel zu verwirrt, um noch irgendwas zu vermuten. Ständig in Bewegung die Zukunft ist. Ich könnte mir so viele Szenarien für Episode VIII ausmalen. Generell finde ich es aber gut, wie dieses Mal (im Vergleich zu TFA) die Informationspolitik seitens Lucasfilm gehandhabt wird. Ich habe dieses Mal nicht den Eindruck, als wolle man mir offensichtliche Dinge verheimlichen und mich für dumm verkaufen (wie damals, dass Rey die nächste Machtbegabte ist und nicht Finn!). Es wird wirklich relativ viel vom Film im Trailer gezeigt, sodass man spekulieren und theoretisieren kann, aber gleichzeitig ist immer noch alles offen und nichts gespoilt. Ein Lob dafür!

    Ich hoffe, bald auch mal wieder bei einer Community-Folge dabei sein zu können.

    LG
    Mara_Jade

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  • From Christoph on RT #51 – Community Podcast: Die letzte Lootbox der Jedi

    Tolle Folge! Besonders eure Battlefront-Ausführungen habe ich fasziniert verfolgt. Ich habe die Beta zwar angespielt, aber nur, um mich an der Umgebung zu erfreuen und mich zu fragen, was die mit der Raumjägersteuerung gemacht haben. Ich kam mir selten so überfordert vor und bin bei meinen kurzen Abstechern nach Fondor häufiger abgestürzt, als abgeschossen zu werden.

    Zum Trailer: Ich erwarte bekanntlich gar nichts von dem Film, weil TFA der größte Quark in der Geschichte der Käseproduktion war und Quarkmeister JJ den Betriebsunfall namens Sequels am Ende eh ins Grab fahren wird, also was soll’s. Ein Punkt, der bei Trailerdebatten in meinen Augen aber völlig übersehen oder zumindest nicht wirklich analysiert wird, ist die Einstellung mit Lukes Hand, die aus den Trümmern herausragt. In TFA wurde der Eindruck erweckt, Luke wäre nachträglich zu seiner brennenden Akademie zurückgekommen und wäre danach weggegangen. Diese Einstellung macht nun aber klar: Er war da. Das Ding ist quasi über seinem Kopf zusammengebrochen. Und in Verbindung mit den Aussagen von Hamill und Co, dass der Film in eine unerwartete Richtung gehen wird, vermute ich deshalb einfach mal, dass Luke die Akademie angezündet hat, bzw. dass sich in ihm etwas entladen hat, das zum Untergang der Schule führte.

    Meine Hoffnung wäre, dass Palpatines Geist noch auf dem Todesstern in ihn gefahren ist und sich über Jahre regeneriert hat, um ihn schließlich beinahe zu übernehmen. Ja, da sprechen Dark-Empire-Wünsche aus mir. Und dass Luke sich deshalb ins Exil zurückgezogen hat, weil er als Wirt Palpatines die eigentliche Bedrohung für die Galaxis darstellt.

    Zugegeben, ich hoffe das nur, weil Palpatine für meinen Geschmack in den Sequels vorkommen muss, damit sie nicht nur sinnlose, schlecht gemachte Anhängsel sind, sondern zumindest in irgendeiner Form die Geschichte weiterführen. Nicht dass irgendetwas an TFA den Eindruck gemacht hätte, es habe ein Interesse bestanden, das zu tun, weshalb auch ich mich gefragt habe, wieso dieser Film Episode VII genannt wurde und nicht „Remember this Shit? It’s bigger now – A Star Wars Story”. Aber ggf. versuchen sie ja mit The Lost Yeti, das Ruder doch noch herumzureißen und die Geschichte der Galaxis fortzusetzen. Und da gehören die Sith, aka Palpatine unweigerlich dazu, und sei es, dass man wie bei den Jedi in Rogue One die Leerstelle spürt, die sie hinterlassen haben.

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  • From Ruben on RT #50 – Einmal J.J. für die IX, bitte!

    Die Nachricht von Colin Trevorrows Abgang hatte ich zunächst wohlwollend zur Kenntnis genommen. Woran das lag? Nun, Jurassic World – die einzige Arbeit, welche ich von ihm gesehen habe – ist meiner Meinung nach ein sehr dürftiger und enttäuschender Film. Vielleicht war hier allerdings auch der Studioeinfluss recht groß, und Trevorrow war ja erst relativ spät zur Produktion gestoßen. Es hätte aber gleichwohl sicherlich in seiner Macht gestanden, den Film visuell interessant zu gestalten, Chris Pratt nicht schon wieder sich selbst spielen zu lassen oder – gemeinsam mit seinem Co-Autor – weniger Versatzstücke der Vorgänger einzubauen. Pikanterweise hatte gerade Lucasfilm-Veteran Joe Johnston bei Jurassic Park III gezeigt, wie man trotz Alibiskripts klare, dynamische Action mit Bildern serviert, welche nach all den Jahren noch immer in Erinnerung geblieben sind.
    Persönlich bedenklicher bei Trevorrow fand ich allerdings (sinngemäße) frühe Äußerungen von ihm, möglichst viel die Figuren der originalen Trilogie präsentieren zu wollen. Ein weiterer der ewig Gestrigen also, welche lieber zurück als nach vorne schauen und somit im starken Kontrast zum Geiste des George Lucas stehen.
    Als dann jedoch weder die nicht überraschende, aber grundsätzlich hervorragende Lösung Rian Johnson noch ein frisches Gesicht präsentiert wurden, sondern J.J. Abrams als Regisseur für Episode IX feststand, machte sich ernüchternde Enttäuschung bei mir breit. Denn er scheint zwar eine dufte Type zu sein, der man persönlich nichts krumm nehmen kann, aber es gibt offene Fragen und Bedenken.
    The Force Awakens ist ein guter und teilweise sogar hochinteressanter Film, fährt jedoch gerade in Hinblick auf die Lebendigkeit der präsentierten Welt auf Sparflamme und überzieht das traditionelle Wiederholen von inhaltlichen wie auch visuellen Themen in die reaktionäre Verbeugung vor der originalen Trilogie. Direkte Rückschlüsse auf Abrams‘ Episode IX lassen sich hier jedoch nur bedingt ziehen. Denn er ist, betrachtet man einmal sein bisheriges Schaffen, primär als Produzent und Startgeber in Erscheinung getreten. Ein Produzent ist in der Regel immer ein Studiomann. Und das Studio geht meistens nicht auf kreatives Risiko, sondern möchte den planbaren Erfolg. Inwiefern also die Nähe zu den klassischen Filmen Abrams‘ kreativer Überzeugung oder doch eher einem produktionstechnischen Kalkül geschuldet ist, verbleibt eine Frage ohne definitive Antwort. Und wahrscheinlich hätten nur wenige Regisseure dem riesigen Erfolgsdruck einer Episode VII so souverän wie J.J. Abrams standgehalten.
    Ganz klare Bedenken habe ich allerdings hinsichtlich der konkreten Regiekünste Abrams‘. The Force Awakens ist zwar mit Abstand seine beste Arbeit in dieser Hinsicht. Gemeinsam mit seinem Director of Photography hat er bemerkenswerte Bilder auf die Leinwand gebracht. Der scherenschnittartige Sternenzerstörer zu Beginn des Films, Reys Fahrt vor dem Hintergrund der majestätischen Raumschiffwracks, die Totale auf Han Solos Konfrontation mit Kylo Ren auf der Brücke. Dies alles sind jedoch relativ statische Einstellungen. Was seine filmische Szenenauflösung und die Inszenierung von Actionsequenzen anbelangt, so kommt J.J. Abrams nicht über ordentlichen Durchschnitt hinaus und bietet generische Massenware. Leias Wiedersehen mit Han oder Poes Flug durch den Starkiller-Graben sind hier als unrühmliches Beispiele zu nennen. Sieht man sich die historisch visuelle Brillanz der Star Wars-Reihe an, wiegt dieses Defizit natürlich enorm. Erinnerungen an die statische Inszenierung Richard Marquands bei Return of The Jedi – dem in Phasen unrühmlichen Ausreißer – werden wach. Gareth Edwards‘ denkwürdiges Rogue One und die zu erwartende Regiearbeit Rian Johnsons (Schon die Schnipsel des Trailers zu Episode VIII haben eine hohe Qualität, was die visuelle Erzählweise anbelangt.) lassen J.J. Abrams‘ Kino nicht besser dastehen. Und dass sich in dieser Hinsicht irgendetwas zum Besseren wendet, wage ich nicht zu hoffen. Abrams ist ein zu alter Hund, als dass er da noch so viele neue tolle Tricks lernen würde…

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  • From MubiSanKenobi on RT #51 – Community Podcast: Die letzte Lootbox der Jedi

    <3 Ich fand das Hörspiel ganz ganz toll. Bitte mehr davon!

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  • From ☇Selbstgesprächler☇ on RT #51 – Community Podcast: Die letzte Lootbox der Jedi

    Gute Folge und schönes kleine Hörspiel am Ende.

    Beim HÖREN vom neuen Trailer hatte ich auf einmal ein Bild Kyp Durron als Kylo Ren im Kopf und fragte mich, ob es da Ähnlichkeiten zwischen den beiden Charakteren gibt. Von Kyp hatte ich nur in der Academy-Trilogie gelesen, daher weiß ich nicht, was aus ihm wurde.
    Was dann auch noch als Nicht-Leser dazukommt, ist die Wissenslücke zu dem Gesetz der Zwei. Will Kylo vielleicht böse sein, um so viel Macht wie möglich zu erhalten, um dann nicht einfach nur das Gleichgewicht herzustellen, sondern das ganze Gefüge zu verändern. Am Ende kann keiner auf die Macht zugreifen, oder die helle und die dunkle Seite werden vereint. Ich glaube zumindest nicht mehr, dass er nur böse sein will um böse zu sein. (hatte ich das schon mal hier geschrieben?)
    Zumindest scheint laut Trailer das nutzbare Machtpotential bei Rey und vermutlich auch Kylo beängstigend hoch zu sein und man kann nur hoffen, dass es von den Filmemachern auch genutzt wird.

    Über Battlefront weiß ich nichts, deshalb hatte ich es gestern nach Feierabend nicht mehr gewagt, mich in die Diskussion zu schleichen.

    Gruß
    Volker

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  • From Crisjo on RT #51 – Community Podcast: Die letzte Lootbox der Jedi

    hat viel spass gemacht und war super interessant mit so vielen leuten ein podcast zu starten.

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  • From Ruben Schmitt on RT #50 – Einmal J.J. für die IX, bitte!

    Die Nachricht von Colin Trevorrows Abgang hatte ich zunächst wohlwollend zur Kenntnis genommen. Woran das lag? Nun, Jurassic World – die einzige Arbeit, welche ich von ihm gesehen habe – ist meiner Meinung nach ein sehr dürftiger und enttäuschender Film. Vielleicht war hier allerdings auch der Studioeinfluss recht groß, und Trevorrow war ja erst relativ spät zur Produktion gestoßen. Es hätte aber gleichwohl sicherlich in seiner Macht gestanden, den Film visuell interessant zu gestalten, Chris Pratt nicht schon wieder sich selbst spielen zu lassen oder – gemeinsam mit seinem Co-Autor – weniger Versatzstücke der Vorgänger einzubauen. Pikanterweise hatte gerade Lucasfilm-Veteran Joe Johnston bei Jurassic Park III gezeigt, wie man trotz Alibiskripts klare, dynamische Action mit Bildern serviert, welche nach all den Jahren noch immer in Erinnerung geblieben sind.
    Persönlich bedenklicher bei Trevorrow fand ich allerdings (sinngemäße) frühe Äußerungen von ihm, möglichst viel die Figuren der originalen Trilogie präsentieren zu wollen. Ein weiterer der ewig Gestrigen also, welche lieber zurück als nach vorne schauen und somit im starken Kontrast zum Geiste des George Lucas stehen.
    Als dann jedoch weder die nicht überraschende, aber grundsätzlich hervorragende Lösung Rian Johnson noch ein frisches Gesicht präsentiert wurden, sondern J.J. Abrams als Regisseur für Episode IX feststand, machte sich ernüchternde Enttäuschung bei mir breit. Denn er scheint zwar eine dufte Type zu sein, der man persönlich nichts krumm nehmen kann, aber es gibt offene Fragen und Bedenken.
    The Force Awakens ist ein guter und teilweise sogar hochinteressanter Film, fährt jedoch gerade in Hinblick auf die Lebendigkeit der präsentierten Welt auf Sparflamme und überzieht das traditionelle Wiederholen von inhaltlichen wie auch visuellen Themen in die reaktionäre Verbeugung vor der originalen Trilogie. Direkte Rückschlüsse auf Abrams‘ Episode IX lassen sich hier jedoch nur bedingt ziehen. Denn er ist, betrachtet man einmal sein bisheriges Schaffen, primär als Produzent und Startgeber in Erscheinung getreten. Ein Produzent ist in der Regel immer ein Studiomann. Und das Studio geht meistens nicht auf kreatives Risiko, sondern möchte den planbaren Erfolg. Inwiefern also die Nähe zu den klassischen Filmen Abrams‘ kreativer Überzeugung oder doch eher einem produktionstechnischen Kalkül geschuldet ist, verbleibt eine Frage ohne definitive Antwort. Und wahrscheinlich hätten nur wenige Regisseure dem riesigen Erfolgsdruck einer Episode VII so souverän wie J.J. Abrams standgehalten.
    Ganz klare Bedenken habe ich allerdings hinsichtlich der konkreten Regiekünste Abrams‘. The Force Awakens ist zwar mit Abstand seine beste Arbeit in dieser Hinsicht. Gemeinsam mit seinem Director of Photography hat er bemerkenswerte Bilder auf die Leinwand gebracht. Der scherenschnittartige Sternenzerstörer zu Beginn des Films, Reys Fahrt vor dem Hintergrund der majestätischen Raumschiffwracks, die Totale auf Han Solos Konfrontation mit Kylo Ren auf der Brücke. Dies alles sind jedoch relativ statische Einstellungen. Was seine filmische Szenenauflösung und die Inszenierung von Actionsequenzen anbelangt, so kommt J.J. Abrams nicht über ordentlichen Durchschnitt hinaus und bietet generische Massenware. Leias Wiedersehen mit Han oder Poes Flug durch den Starkiller-Graben sind hier als unrühmliches Beispiele zu nennen. Sieht man sich die historisch visuelle Brillanz der Star Wars-Reihe an, wiegt dieses Defizit natürlich enorm. Erinnerungen an die statische Inszenierung Richard Marquands bei Return of The Jedi – dem in Phasen unrühmlichen Ausreißer – werden wach. Gareth Edwards‘ denkwürdiges Rogue One und die zu erwartende Regiearbeit Rian Johnsons (Schon die Schnipsel des Trailers zu Episode VIII haben eine hohe Qualität, was die visuelle Erzählweise anbelangt.) lassen J.J. Abrams‘ Kino nicht besser dastehen. Und dass sich in dieser Hinsicht irgendetwas zum Besseren wendet, wage ich nicht zu hoffen. Abrams ist ein zu alter Hund, als dass er da noch so viele neue tolle Tricks lernen würde…

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