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  • From Krisch on Alles bleibt anders.

    … to boldly go where no man has gone before

    Viel Glück und Erfolg im neuen Format,

    Krisch

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  • From Jazzdrummer on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Hey Leute. Ok, ich weiß. Solo war für Euch nicht leicht (ich fand den Film hammer gut!) aber, wir brauch Euch – das RT-Team – jetzt dringend. George Lucas ist offiziell bei Episode IX dabei! Es wird zeit, dass ihr Euch aus dem Sommerlsarlacc befreit und wir uns auf Episode IX konzentrieren :D!

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  • From a.f on Cantina Talk #03 – Die Letzten Jedi

    Zu 21:50. Das sollte glaube ich ebenfalls im Sinne des Tierschutzes, den Verbrauch und die Ausnutzung der Tiere zur Milchgewinnung darstellen.Und wenn das schockiert, hat es anscheinend funktioniert.

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  • From Mara_Jade on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für diese wie immer gelungene und ausführliche Analyse von „Solo“. Ich kann aus euren Aussagen immer wieder einiges Neues an Erkenntnissen ziehen.

    Ich persönlich fand den Film gelungen und unterhaltsam, wenn er auch nicht DIE Erleuchtung des SW-Universums ist. Nach der Enttäuschung von TLJ war Solo ein Film, der mir einfach rumdum Spaß gemacht hat und bei dem der Humor gut gezündet hat. Auch die Darsteller haben alle eine guten Job gemacht, allen voran natürlich Donald Glover.

    Negativ stechen für mich ein wenig L3 und die Droidenrechts-Thematik heraus. Wie Tim schon andeutete, wirkt dieses Thematik zwanghaft in den Film gequetscht und passt nicht zu der sonstigen Geschichte oder Stimmung von „Solo“. Dass Darths Mauls Auftritt sich im Nachhinein doch wieder als gar nicht durchgeplante Aktion herausgestellt hat, fand ich auch ziemlich enttäuschend. Ich hatte gehofft, dass Lucasfilm mit so einem Auftritt endlich damit beginnt, besser vorauszuplanen. Leider war das nicht der Fall.

    Schön auch, dass ihr zu den aktuellen Problemen des Franchises / des Fandoms Stellung genommen habt. Meiner Meinung nach wird der Boycott-Bewegung nach TLJ zu viel Bedeutung beigemessen. Die boycottierenden Fans machen bestimmt nicht mal 0,1% des fehlenden Umsatzes von „Solo“ aus. Eine Gruppe, die aber bei der Suche nach Gründen für den Solo-Flop immer vergessen wird, sind einfach die regulären von TLJ enttäuschten Kinogänger – also nicht die Handvoll Leute, die 20 Hate-Videos auf YouTube hochladen und zum Boycott aufrufen, sondern die ganz normalen Kinogänger, die nach TLJ vielleicht dachten „Hmm, das war ja nicht so toll, SW ist auch nicht mehr das, was es mal war.“ Diese enttäuschten Kinogänger machen zwar keinen bewussten Boycott, gehen aber vielleicht trotzdem nicht in „Solo“, weil sie einfach schlechte Erfahrungen mit SW gemacht haben und keine Lust haben, nochmals für einen SW-Film im Kino Geld zu bezahlen. Ich denke, diese ganz normalen Kaufentscheidungen, die jeder trifft, spielen eine viel größere Rolle als der überzogene Boycott. Natürlich ist wahrscheinlich das verfehlte Marketing der größte Faktor, warum Solo nicht so erfolgreich war, aber ich denke schon auch, dass TLJ doch auch viele Kinogänger nicht so überzeugt hat. Und das wirkt sich dann leider nicht bei den Verkaufszahlen von TLJ aus, sondern erst beim nächsten Film, in diesem Fall „Solo“. Denn wer enttäuscht aus dem Kino kommt, kann sein Geld ja nicht zurückfordern, sondern sich nur in Zukunft, was Kaufentscheidungen an der Kinokasse angeht, anders verhalten.

    Ich hoffe wirklich, dass man bei Lucasfilm jetzt nicht die Schlussfolgerung zieht, dass Spin-offs nicht funktionieren, denn das wäre meiner Meinung nach die falsche Folgerung. Vielmehr sollte man sich besser überlegen, welches Material, welche Geschichte und welche Figuren sich als Spin-off eignen und wie man diese Geschichten dem Kinopublikum im Marketing schmackhaft machen kann.

    Liebe Grüße
    Mara_Jade

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  • From Christoph on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Eine bemerkenswerte Folge, ich gratuliere. Und mit viel Wahrem mit dabei. Was ich vor allem herausgezogen habe:
    1. Ich sollte bei Gelegenheit den Soundtrack zu Solo hören, denn auf Tims Soundtrack-Geschmack ist eigentlich immer Verlass (auf Bens sicher auch, aber hier waren die Ausführungen von Tim wie so häufig besonders verlockend), und
    2. wenn einen Star Wars nur noch aufregt, soll man sich ein neues Hobby suchen. Challenge accepted.

    Denn ich habe inzwischen wirklich jede Freude daran verloren. Hätte ich in der Deutlichkeit nicht erwartet, aber Stand jetzt ist es nichts mehr, mit dem ich mich noch beschäftigen mag. Und das hat, das sollte ich auch sagen, nichts mit Solo zu tun, den ich total okay fand. Nicht brillant, nicht überragend, aber total okay.

    Es sind vielmehr die Halbheiten, abgrundtief falschen Entscheidungen und vor allem der viel zu geringe Anspruch, die Aufgabe von all dem, was George Lucas‘ Star Wars einmal war: Märchen UND Western UND Samurai UND Weltraum UND Fantasy UND Comics UND Mythos UND Gesellschaftskritik UND bahnbrechende visuelle Eindrücke UND Außergewöhnlichkeit. Und was ist jetzt noch da? Eine Disney-Cash-Cow mit möglichst vermarktbaren, zweidimensionalen Abziehbild-Figuren für möglichst vermarktbare, zusammengeschusterte Filme, und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich schätze mal, es wird in naher Zukunft Vorlesungen darüber geben, wie man eines der größten popkulturellen Phänomene der Kinogeschichte binnen 5 Jahren an die Wand fahren konnte. Gibt es für so etwas eigentlich Preise?

    Aber gut, um es positiv zu sehen: Tim hat völlig recht, es gibt all die kleinen Reys, die glauben, da etwas Tolles entdeckt zu haben. Es hat etwas von Rom im Mittelalter: Die Ruinen alter Größe sind noch sichtbar, aber im Kolosseum werden Schafe gehütet, aus den Steinen antiker Bauten werden Türschwellen für Lehmhütten, und alles was war, ist nur noch vage Erinnerung, Asche und Staub. Ich bin, nicht mehr mit dem gebrochenen Herzen, gespannt, ob eine Renaissance kommen wird, die die alte Schönheit, Größe und horizontüberwindende Weltenfusion neu entdeckt und aufbricht, sie wiederzuentdecken. Rom hat dafür 1000 Jahre gebraucht, vielleicht ist Star Wars ja in diesem Punkt ein letztes Mal seiner Zeit voraus und schafft es in weniger als 100.

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  • From Franktactica on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Große Emotionen und interessante Gedanken. Das war wieder einmal eine schöne unterhaltsame Episode. Großes Lob auch an Florain für seinen gelungenen Einstand. Und freue ich mich schon auf die nächste Clone Wars Unterhaltung:-)

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  • From Red on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Es ist ein Plothole, sobald es der Film nicht erklärt. PUNKT

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  • From Red on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Es ist möglich Star Wars Filme zu machen, die sehr viele aktuellen Hater und auch die liebhaber von Han Solo und Episode 8 mögen. Das Problem ist wie immer, dass Menschen daran nicht glauben so wie sie nicht an das Flugzeug, Auto oder die runde Erde glaubten. Da das mögliche sehr weit von dem aktuellen Stand abweicht muss man einfach sich eingestehen, dass diese Filme überwiegend schlecht sind und die Liebhaber dieser Filme eindeutig in der Minderheit sind. Hinzukommt, dass diese Minderheiten bessere Filme eben auch mögen würden, weil anders nicht immer nur anders ist, sondern anders auch besser bedeuten kann. Weil viele eben nicht das nötige Wissen besitzen wie ein guter Film und insbesondere ein guter Star Wars Film aussieht behelfen sie sich mit Aussagen wie „man kann es nicht allen recht machen“ und ignorieren damit die Möglichkeit es für sehr viele Leute inklusive einem selbst die Filme besser machen zu können.

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  • From Red on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Das ist eine sehr übliche Behauptung, dass irgendetwas immer den sehr konkreten eigenen Vorstellungen entsprechen muss, damit man es gut findet. Das ist natürlich kein bewiesenes Naturgesetzt, da man zum einen in vielen Fällen gar keine konkreten Vorstellungen hat. Also die wenigsten haben vor einem Star Wars Film wirklich ein Drehbuch im Kopf. In Wirklichkeit handelt es sich um sehr grobe Ansprüche, die nicht auf einzelne Personen zutreffen, sondern auf große Gruppen von Menschen. Die Behauptung also, dass es unendlich viele Vorstellungen von einem guten Star Wars gibt ist nicht bewiesen und daher kann die Schlussfolgerung, dass man keinen guten Star Wars Film mache könnte, weil man es nicht allen Recht machen kann schon falsch. Des Weiteren ist die Annahme, dass alle Geschmacksmengen gleich groß sind eben so nicht bewiesen und daher ist es durchaus Möglich einen Star Wars Film zu machen, den wesentlich mehr Leute gut als schlecht finden und genau diese Mengen zu treffen ist was ein guter Film liefern muss.

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  • From Dirk_Otto on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Zum Plot im allgemeinen. In der Presse wurde ofmals erzählt, dass „Solo“ ungefähr 5 Jahre vor ANH spielt, was ich unmöglich finde, da Alden Ehrenreich viel zu jung für seine Rolle als Han Solo aussieht und diese Story viel zu nahe an „Rebels“ liegt. Beruhigt wurde ich, als Solo von Chewie erfährt, dass er 190 Jahre alt ist. Weil offiziell Chewbacca in ANH ca. 200 Jahre alt ist, kommt das meiner Meinung hin. Es dürfte also noch 10 (nicht 5 Jahre) hin sein bis ANH. Bestätigt fühlte ich mich, als ich eben in der Wikipedia las:

    Zitat:

    „…Knapp fünf Jahre nach der Machtübernahme durch das galaktische Imperium leben die Meisten in Armut und Hoffnungslosigkeit. Auf Corellia, einem Planeten der Kernwelten der Galaxis, beherrscht das Verbrechersyndikat White Worms unter der Führung von Lady Proxima Teile der Unterwelt…“

    Der Film beginnt also 5 Jahre nach Ep. III. und ist zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre vor ANH entfernt.
    Dann geht es weiter mit:

    „…Drei Jahre später ist Han Teil der imperialen Armee, nachdem er durch
    Ungehorsam und Befehlsverweigerung von der Akademie geflogen ist…“

    Das wären dann 8 Jahre nach der Machtergreifung Palpatines in Ep. III und spielt 12 Jahre vor ANH.

    Han Solo hatte also 3 Jahre Zeit, in der Akademie Flugstunden zu absolvieren.

    Alles natürlich ungefähr. Aber damit kann ich leben.

    Zum Schluss habt ihr darüber diskutiert, ob der Film unnötig oder nicht war. Ich fand, der Film war gut, auch nicht unbedingt notwendig aber sehr unterhaltsam. Warum nicht notwendig? Weil alles, was wir von Han, Chewie und Lando in allen anderen Filmen schon wussten, nur nicht im Detail. Teilweise war es für mich, als wäre der „Solo“-Film eine Abhakliste.

    Hier haben wir die Fliegerstory – check.
    Dann die Würfel. – check.
    Han & Chewie – check.
    Der Falke – check.
    Lando – check.
    Und wie schreiben wir die Geschichte? Alles was (in den 2-3 Tagen gespielte Zeit) passiert, in 2 Stunden zusammenschmeissen und die losen Enden ganz lose mit möglichst viel publikumswirksamen Epos, Cameos und Fanservice verbinden. Ach, und vergiss nicht die vielen Filmzitate aus der Original-Trilogie.

    – check

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  • From Dirk_Otto on RT #056 – SOLO (Der Krisengipfel)

    Tolle ausführliche Rezension.

    Ihr hattet kurz den Film „Willow“ (1988) angesprochen. Da fiel mir ein, dass Warwick Davis in „Solo“ ohne Maske kurz als Mitglied von Enfys Nests Bande zu sehen war, genau wie in Ep.1 „Eine dunkle Bedrohung“(1999). Da war er unter den Zuschauern des Pod-Rennens auf Tatooine.

    Sowohl in der Wikipedia, als auch bei imdb.com hieß seine Rolle in beiden Filmen „Weazel“. Ist also die gleiche Figur. Das finde ich schon erwähnenswert.

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  • From Tutti on RT Buchclub #12 – The Art of The Last Jedi / Visual Dictionary / Cross-Sections

    Hallo nochmal,

    im folgenden ein bisschen Feedback zu verschiedenen Erscheinungen:

    The Last Jedi Doppel

    The Last Jedi – Expanded Edition

    Das Buch war für mich eine sehr seltsame Erfahrung. Einerseits hat es irgendwie Spaß gemacht, es zu lesen, andererseits kam es mir vor wie ein zusammengestückelter Mutant von einem Roman.
    So ziemlich alles, was ich an positiven Punkten anbringen kann, gilt auch für die negative Seite. Jason Fry hat sich Mühe gegeben den Roman im neuen Kanon zu verankern (wie man in diesem Artikel nachlesen kann https://www.starwars.com/news/how-the-last-jedi-novelization-connects-to-a-galaxy-of-star-wars-books-and-comics ) und wollte die Geschichte vom Film nicht nur nacherzählen, sondern erweitern und Szenen aus anderen Blickwinkeln zeigen. Die Verbindungen zu anderen Werken kommen mir aber durch die Masse eher wie eine Checkliste vor, die er versucht hat abzuhacken und dadurch wirken einige davon sehr aufgesetzt. Seine Suche nach Möglichkeiten für vom Film abgewandelte Blickwinkel wirkt etwas zu penibel. Dadurch bekommen wir unnötige Szenen aus der Sicht von z.B. Admiral Ackbar oder Captain Phasma und erfahren, was in den Tie Fighter Piloten vorgeht, die Reys Rettungskapsel zur Supremacy eskortieren.
    Der Detailreichtum der verscheidenen Szenen variiert stark. Damit meine ich, dass fast alles, was im Film war, schnell abgehandelt wird und alles was im Roman exklusiv ist, sehr genau beschrieben wird. Darunter leidet vor allem Kylo Ren / Ben Solo in der Adaption, der nur die Szene in seinem Tie-Jäger aus seiner Sicht spendiert bekommt. Der Gedanke, dass er den Torpedo des anderen Tie Fighters hätte stoppen können, wenn er nicht davon überrascht worden wäre, war sehr schön. Die Szene ist wirklich stark und ich ich hätte mir mehr Szenen aus seiner Perspektive gewünscht. Alle andere Szenen, in denen er zugegen ist, werden jedoch aus einer anderen Sicht beschrieben.
    Reys Perspektive wird zwar öfter eingenommen, aber gerade in den Szenen mit Ben durch die Machtverbindung wird nur der Dialog wiedergegeben und kein wirklicher Blick in ihr Inneres gewährt. Erst die Szene im Thronraum die wiederum erweitert ist, erhalten wir einen Blick in ihre Gedanken bezüglich Ben. Sie hat die Möglichkeit ihn zu töten, entscheidet sich aber dagegen, weil sie spürt, dass die Macht noch nicht fetig mit ihm ist. Gibt es doch noch Erlösung für ihn in Episode IX? Dafür würde auch sprechen das jedenfalls im Roman Hux als zukünftiger Bösewicht geteasert wird und viel Zeit in seinem Kopf verbracht wird.
    Andere hingegen profitieren von der genaueren Beschreibung der buchexklusiven Szenen, wie z.B. Rose, General Hux oder auch ein paar Nebencharactere wie Chewbacca, Paige oder Captain Canady, was dann auch verscheidene Handlungsstränge der Geschichte in ein besseres Licht rückt.
    Gerade die Storyline um Finn und sein persönlicher Arc wurden mir erst hier richtig rübergebracht. Die wichtige Information, dass er sich nie dem Widerstand angeschlossen hat, sondern nur Rey helfen wollte, fehlt im Film und macht so seine Wandlung, sich später für den Widerstand opfern zu wollen, überhaupt nicht deutlich. Im Roman wird das durch viele weitere Szenen besser vermittelt, auch wenn seine Besessenheit von Rey etwas übertrieben wirkt. Unterstürzt wird das durch die Konflikte mit Rose und die Kapitel aus ihrem Betrachtungswinkel, da sie ihm sein Versuch zu desertieren nicht direkt verzeiht.
    Den Poe Arc fand ich auch etwas stärker als im Film, aber ich bin mir nicht ganz sicher, warum eigentlich. Damit verknüpft, fand ich aber die Beschreibung und Erklärung des Holdo Manövers gut, da sie klar macht, dass es nicht als militärische Strategie funktionieren würde, sondern einiges zustande kommen musste, um zu ermöglichen, was Holdo hier schafft.
    Die Geschehnisse auf Ahch-To wurden für mich auch durch die weiteren Szenen bereichert. Es wird hier deutlicher, wie fixiert Rey darauf ist, Luke zurückzubringen und ihre Enttäuschung, was die Legende Luke Skywalker betrifft, ist spürbarer. Deshalb ist für mich besonders wichtig, als Luke sich nach seiner erneuten Verbindung mit der Macht entscheidet, mit Rey mitkommen zu wollen. Im Film war ich mir nicht sicher, ob die Szene das bedeuten soll oder er die Verbindung zwischen Rey und Kylo spürt und deswegen zur Hütte eilt.
    Gefühlt, hat sich Jason Fry auch negatives Feedback zu TFA angesehen und wollte mit diesem Werk einfach alle „Fehler“ ausbügeln:
    – Luke hat die Jedi-Robe am Ende von TFA an, weil er er sie immer anzieht, wenn er den Baum abfackeln will, aber sich dann doch immer dagegen entscheidet.
    – Rey konnte Kylo im Lichtschwertkampf schlagen, weil sie bei dem Zugriff Kylos auf ihre Gedanken einen Blick auf seine werfen konnte und dadurch sein Training in sich aufgenommen hat.
    – Kylo konnte den Schuss von Chewies Bowcaster nur überleben, weil er sich mit der Macht geschützt hat.
    – Snoke behält Hux bei sich wegen Forschung und Entwicklung, weil er selbst kein Interesse daran hat und zufrieden ist, wenn er nach der Entwicklung die Kontrolle darüber hat.

    The Last Jedi Junior Novel

    Beim Jugendroman wird ähnlich vorgegangen, wie in Jasons Fry Adaption, nur ist er jugendromantypisch sehr viel kürzer gehalten, bietet aber trotzdem erweiterte Szenen, die im Film nicht zu sehen waren. Hierbei fand ich die Einreihungen in den größeren Kontext der Star Wars Saga sehr schön, die im Erwachsenenroman nicht vorhanden waren. Z.B. wird zum Einstieg Lukes Geschichte mit einigen Sätzen toll zusammengefasst und geht dann wunderbar in die Szene mit der Lichtschwertübergabe über. Ähnlich funktiert dann auch der Epilog und rundet das Buch somit schön ab. Ähnlich gut ist die Szene, in der Rey und Kylo um das Lichtschwert ringen: „Neither could overpower the other and lay claim to the sword.
    Anakin Skywalker, Luke’s father, had built this lightsaber to last. And last it had, withstanding the battles of the Clone Wars, the sands of Tatooine, the ice storms of Hoth, and the gas clouds of Bespin. Yet under the duress of the twin forces of Rey and Ren who wrenched at it like gravitational giants, the saber could not hold. It was, after all, an elegant weapon for a more civilized age. Under this most uncivilized pressure, the lightsaber split in two, exploding in a blaze of blinding white.“
    Allerdings versagt auch der Jugendroman in Hinsicht auf Kylo Ren / Ben Solo. Wo der Erwachsenenroman sich größtenteils einfach davor gedrückt hat, sein Inneres zu beleuchten, da wird in Michael Kogges Roman sein Inneres auf seltsame und meiner Meinung nach falsche Art dargestellt. Es wird immer wieder betont, dass er wütend und boshaft ist. In der Szene, in der er Leia durch die Macht spürt, kommt es zu folgender Beschreibung: „His anger fused into an emotional missile. He launched it at her through the Force, a bolt of pure rage. He felt her stagger back and it gave him joy. He wanted her to know his pain. He wasn’t Ben Solo. He was Kylo Ren. And he would sever his bond with her once and for all. But he didn’t press the trigger. Something blocked him at the last moment—some twinge of guilt or deep-seated fear.“ Das finde ich unpassend und sehe das in der Szene des Films absolut nicht. Später kommt es zu folgendem in der Fahrstuhlszene: „He saved his strongest venom for last. “I saw who your parents are.”“

    Als Fazit zu beiden Adaptionen: Sie haben mich beide durch ihre Herangehensweisen gut unterhalten, scheitern rückblickend jedoch an der Darstellung von Ben und Rey, die mir im Film am besten gefallen haben. Allerdings nehme ich für die weiteren Sichtungen von The Last Jedi mit, was mir an zusätzlichen Informationen zu den anderen Charakteren geboten wurde. Dadurch wird wie schon durch andere Filmromane mein Erlebnis des eigentlichen Films verbessert.

    Captain Phasma Comic

    Dass mich die Geschichte nicht überzeugen kann, war mir im Prinzip schon vorher klar. Sie existiert nur um gleich zwei Fehler in TFA zu korrigieren: Phasma wieder aus dem Müllschacht zu holen und zu erklären, warum das Herunterfahren der Schilde von Starkiller Base keine Konsequenzen für sie hat. Wenigstens wurde das Ganze visuell ansprechend und actionreich inszeniert.

    Phasma Roman

    Die Geschichte baut sich darum auf, zu zeigen, dass Phasma für ihr eigenes Überleben alles tun würde, was natürlich in TFA und das Herunterfahren des Schildes der Starkiller Base mit rein spielt. Die Rahmenhandlung auf der Absolution baut auf der Sympathie zu den beiden Charakteren Cardinal und Vi Moradi auf und bleibt durchweg spannend, weil man das Schicksal beider Charaktere nicht kennt. Allerdings wirkte es etwas seltsam, dass Cardinal die Hinhaltetaktik von Vi durch den ganzen Roman hin mitmacht.
    Die Geschichte, die Moradi über Phasmas früheres Leben erzählt, ist ein tolles Abenteur auf einem trostlosen, gefährlichen Planten bei dem eine Truppe bunt zusammengewürfelter Charaktere zusammenarbeiten muss, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.
    Der Planet selbst erinnert dabei stark an die Welt der Mad Max Filme. Das Auffinden der auf dem Planeten verteilten Einrichtungen ließ mich immer wieder an die Entdeckungen bezüglich der Dharma Cooperation in der Serie Lost denken. Dazu kommen noch die mysteriösen Käfer, die direkt aus einem Horror Roman von Stephen King stammen könnten. Alles in allem ergibt sich daraus eine gelungene Kombination, die mich durchweg unterhalten hat.

    The Mighty Chewbacca in the Forest of Fear!

    Als ich das Buch bestellt habe, war ich mir mal wieder nicht sicher, was es überhaupt ist und eigentlich wollte ich die Vorbestellung nochmal überprüfen, sobald es nähere Infos dazu gibt, was ich natürlich vergessen habe und so lag es in meinem Briefkasten.
    Darüber bin ich sehr froh, denn es kam ein Buch mit über 200 Seiten, das zwar an junge Leserinnen und Leser gerichtet ist, sich aber trotzdem nicht hinter manchen der „echten“ Romane verstecken muss. Allein schon Chewbacca ohne Han auf ein Abenteuer zu schicken, ist eine tolle Idee. Ihm dann niemanden zur Seite zu stellen, der seine Sprache kann, ist eine weitere, mutige Entscheidung. Das funktioniert toll, macht Spaß und ist eine besondere Leistung von Tom Angleberger.
    In der Geschichte steckt viel mehr, als ich von ihr erwartet hätte. Mit Mayvs Hintergrundgeschichte und iherer Erzählung dazu wird toll dargstellt, wie es einer Bevölkerung eines Planten ergeht, wenn zuerst die Klonkriege ihr Unwesen treiben und die Bevölkerung unweigerlich in den Kampf hineingezogen wird und dann, während sich der Planet noch von den Konflikten erholt, das Imperium eintrifft.
    Mit dem Planeten, dessen Geschichte und der Suche nach einem Sith Artefakt gab es sogar noch machtbezogene Elemete, die ich hier nie erwartet hätte.
    Als ich in der Ankündigung von der Integration von K2-SO laß, war ich sehr skeptisch, aber ich wurde auch hier positiv überrascht. Er war gut in die Geschichte eingeflochten und hat mich mit dem schon aus Rogue One bekannten Humor nicht nur einmal zum Lachen gebracht.
    Also wenn man sich im Klaren ist, dass es etwas spielerischer ist als die Erwachsenenromane und sich darauf einlässt ist es ein kurzweiliges, kleines Abenteuer, das man relativ schnell durchlesen kann.

    Viele Grüße aus Kaiserslautern

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  • From McSpain on RT #55 – SOLO (Roadtrip)

    Da habe ich euch um mehrere Meter verpasst? Wart ihr in der 19 Uhr oder der 19:30 Vorstellung?

    Kann mich eurem Ersteindrücken nur Anschließen. Toller Cast, tolle Synchro, tolle Anspielungen. Falls wir im gleichen Saal waren, war es spürbar wie nach 30 Minuten das ganze Kino sich entspannte und selig am Ende mitgegangen ist.

    Eine Anmerkung zu euren Überlegungen:
    Ich habe den Verdacht, dass L3 doch in der OT quasi zu hören ist. Ich muss die Theorie beim nächsten Schauen noch bestätigen ich habe aber den Eindruck gehabt, dass ein ganz bestimmter Sound des Falken erstmals auftaucht nachdem L3 im System steckt.

    Ich meine den Sound der hier nach 2 Sekunden zu hören ist und z. B. In TESB wenn der Falke das erste Mal nicht anspringen will:

    Jetzt will ich auch nichts mehr als Teil 2.

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    • From Ben on RT #55 – SOLO (Roadtrip)

      Wir waren in der 19:00 Vorstellung 🙂 Das mit dem L3 Sound ist eine verdammt interessante Anmerkung!

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      • From McSpain on RT #55 – SOLO (Roadtrip)

        Dann waren wir ja wirklich nur Meter getrennt in der gleichen Vorstellung. War noch am Zweifeln ob ich Dennis im Halbdunkel erkannt habe oder nicht (alle anderen kann ich im RL ja noch nicht identifizieren).

        Gehörte zu euch nicht auch die Person (ich glaube Dame) die exakt zum Start des Kessel-Run zur Toilette gegangen und exakt zum Ende des Kessel-Run wiedergekommen ist? Ich fand das Timing beachtlich. Als ob der Gedankengang „Ach. Jetzt hab ich ja 12 Parsec bis es weitergeht.“ mitgeschwungen ist.

        Das mit dem L3-Sound muss ich wirklich beim nächsten mal verifizieren. Kann auch totaler Quatsch sein. Ich würde es mir aber für meinen Headcanon wünschen.

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        • From Ben on RT #55 – SOLO (Roadtrip)

          Ganze zwei Damen hatten wir dabei, aber keine hat den Kessel-Run ausgelassen! 😀

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          • From McSpain on RT #55 – SOLO (Roadtrip)

            Dann ist ja gut. Gestern in meiner zweiten Runde Solo (O-Ton) war wieder eine Person dabei, die den Kessel-Run ausgelassen hat. Was stimmt nicht mit den Leuten (außer einer zu kleinen Blase)?

            Ich kann hier aber meine L3-Sound-Theorie nochmal bestätigen. Tatsächlich hört man den Sound den ich meine einmal vorher im Film: Als sich L3 auf dem Weg nach Kessel in den Falken einstöpselt und sie sich dann gegen den Kopf schlägt ist er auch zu hören. Das nächste mal dann eben genau in dem Moment im dem Lando verkündet, dass sie nun eins mit dem Schiff ist.

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  • From franktactica on RT #54 – Die Radio AG

    Sehr witzige Idee eure nostalgische Radio AG. Vor allem bei den Leserbriefen musste ich laut lachen. Ich hoffe aber natürlich auch mal wieder auf eine „normale“ Folge …Themen gäbe es ja in Hülle und Fülle (Solo Trailer, Ashoka – Clone Wars, Rebels usw.).

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  • From LordSticky on RT #54 – Die Radio AG

    Nach einiger Zeit der RT-Abstinenz: Was zur Hölle? 😀

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