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Kommentare

Hier findest Du eine Übersicht aller verfassten Kommentare zu Episoden unserer Podcasts

  • From Master Kenobi on RT #32 – The Clone Wars (II)

    Jetzt habe ich es endlich geschafft, meinen RT-Rückstand einzuholen. Der zweite TCW-Podcast hat mir deutlich besser gefallen als der erste.Wahrscheinlich weil im zweiten Teil die interessanteren Punkte behandelt wurden.

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  • From Mara_Jade on RT #32 – The Clone Wars (II)

    Hallo zusammen,

    jetzt hab ich es auch mal geschafft, die Folge zuende zu hören. Vielen Dank, es waren wieder viele Informationen drin, von denen ich noch nichts wusste, z.B. dass es ein reales Vorbild für Ziro gibt oder dass „Clone Wars“ ursprünglich als ähnliches Konzept wie „Rebels“ geplant war. Echt interessant! Und schon allein euer geiles Intro mit der dramatischen überamerikanischen Clone-Wars-Stimme war einfach nur geil! Ich hab mich weggeschmissen! Eine perfekte Parodie! 😀

    Trotzdem muss ich sagen, dass mir die vorige Clone-Wars-Folge besser gefallen hat, da sie eher sich über die ganze Serie spannende Themen behandelt hat als spezifische Episoden oder Story Arcs. Solche übergreifenden Themen finde ich irgendwie interessanter. Um Diskussionen zu einzelnen Clone-Wars-Episoden nachvollziehen und verfolgen zu können, habe ich diese Episoden einfach nicht präsent genug. Da müsste man die spezifischen Episoden vorher erst nochmals selbst schauen. Also von mir aus könnt ihr nächstes Mal gerne wieder nicht ganz so strukturiert sein – wenn ihr in der Diskussion vom Hundertsten ins Tausendste kommt, macht’s mir als Zuhörerin am meisten Spaß! 🙂

    LG
    Mara_Jade

    P.S.: Ihr findet das Zillo Beast toll? – Ich bin schockiert! Das ist eine der trashigsten Folgen in meinen Augen. Monster sind immer ein billiger Plot Device. 😉

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  • From Master Kenobi on RT #31 – Das Imperium der Steine

    Ich besitze zwar auch ein paar Sets, kann mich aber nicht gerade als Profi in Sachen Lego bezeichnen. Sehr gelungener Podcast mit sympathischen Gästen und vielen interessanten Details.

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  • From Master Kenobi on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Ich habe jetzt endlich die beiden Empire-Podcasts angehört und war sehr zufrieden. Gute Gästewahl, schöner Podcast, nur beim zweiten Teil wurde gegen Ende etwas zu viel über Episode 7 gesprochen. Ansonsten sehr gelungen.

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  • From Schnee on RT #32 – The Clone Wars (II)

    Hallo ihr Lieben,
    habe den Podcast gerade an einem strümichen Tag im kuscheligen Bett zu Ende gehört und danke für 4-Stunden
    gut und informative Unterhaltung.
    Ich bin schon ganz gespannt auf eure hitzige Ahsoka-Diskussion in der nächsten Staffel!
    Die Struktur der Episode, jedem eine bestimmte Folge bez. einen Story-Arc zuzuweisen empfand ich als sehr gelungen
    und kann gerne für die kommenden Besprechungen des Themas so weitergeführt werden.

    So, ich gehe nun erstmal ein paar Folgen ‚Clone Wars‘ schauen.
    Liebe Grüße
    Schnee

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  • From McSpain on RT #31 – Das Imperium der Steine

    Schöne spannende Folge. Ich bin leider aus physischem Lego so gut wie raus. Als Kind hatte ich sehr viel und natürlich auch immer versucht Star Wars Dinge zu bauen. Ich habe mal vor einigen Jahren bei einem Gewinnspiel den großen Sternenzerstörer gewonnen und mir vor einem Jahr das Ghostbusters Auto und bald wird noch Wall-E dazu kommen. Der UCS-Falcon ist leider eine regelrechte Wunde in meinem Herzen. Ich stand damals 4-5 mal im Laden vor ihm und hatte zu dieser Zeit leider kein Geld übrig (Geschweige denn 500€). Als es mir finanziell etwas besser ging erfuhr ich dann erstmal davon wie selten und beliebt das Ding ist und da war der Wert schon bei 1000€ angekommen. Eigentlich will ich nichts von Lego außer den Falken. Und auch nur um ihn aufzustellen nicht um ihn als Wertgegenstand zu sehen. Wie realistisch würden den die Lego-Experten einschätze ist meine Hoffnung dass es bald mal einen UCS-Sequel-Trilogy-Falken als Set geben wird?

    Ansonsten muss ich in 1-2 Jahren (so mein Plan) anfangen in den sauren Apfel zu beißen mir einen aus Einzelteilen selbst zusammen zu bauen (und eben auf einige der teuren Teile verzichten zu müssen). Oder raten die Experten dann doch lieber zum Kauf für 2.500€ oder mehr? Ihr ahnt nicht wie mir bei jedem Lego-Store das Herz blutet wenn ich daran denke wie ich den Karton weggestellt habe mit dem Gedanken: In ein paar Monaten kannst du dir das Ding leisten und dann kaufen.

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  • From Flo on RT #31 – Das Imperium der Steine

    Interessante und informative Folge mit sympathischen Gästen.

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  • From Thrawn2013 on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Jetzt auch durch. 🙂
    Ich persönlich habe Yodas „andere Hoffnung“, nie in Leia gesehen, sondern in Vader selbst. Da ich die Filme chronologisch (I-VI) gesehen habe, hatte ich immer Qui-Gons Prophezeiung im Hinterkopf, welche sich in VI dann ja mit der Bekehrung Vaders und dem Tod des Imperators auch erfüllt hat. Gerade Yoda im düsteren roten Scheinwerferlicht des X-Wings wirkte für mich wie eine klare Vader-Andeutung. 😀

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  • From Jidai-Geek'i on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Habe die beiden Episoden leider nur stückweise hören können, weshalb es etwas gedauert hat. Wieder ein toller Podcast. So wie ich es erwartet habe! 🙂
    Bei Episode 7 bin ich auch total gespannt, aber auch noch unsicher. Aber bald hat die Ungewissheit ein Ende!!

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  • From LordSticky? on RT Buchclub #01 – A NEW DAWN

    Ich habe die Folge lange vor mir her geschoben, da mich monologe Podcasts bisher nicht wirklich überzeugen konnten und eher gelangweilt haben. Jetzt, nach dem ich die 1. Stunde der Folge gehört habe, bin ich anderer Meinung. Tolle Folge bisher!

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    • From Tim on RT Buchclub #01 – A NEW DAWN

      Hey, vielen Dank! =) Und jup, Monolog-Podcasts werden schnell eintönig, deshalb hatte ich hier die Länge eigentlich auch noch stärker begrenzen wollen, und deshalb bewegt sich der Buchchlub inzwischen ja auch in eine andere Richtung. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, dafür zur aktuell laufenden Rebels-Staffel so kurze 10-Minuten Reviews aufzunehmen… Aber ich weiß nicht, was wirklich der Mehrwert wäre, und momentan steht mit TFA ja schon mehr als genug an!

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      • From LordSticky? on RT Buchclub #01 – A NEW DAWN

        Bei den 10 Minuten wird es aber sowieso nicht bleiben 😉 Ist aber auch überhaupt kein Problem, weil es in deinem Fall absolut nicht eintönig wird. Du redest so „mitreißend“ über Dinge im Podcast, dass selbst die Monolog-Podcasts schön anzuhören sind. (Oh Gott, klingt das alles schleimig. Nein, ich bin kein Stalker oder Serienkiller). Die Idee mit den Kurzreviews zu der Rebels-Staffel finde ich gut. Solltest du umsetzen! 😉

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  • From Kenobi | Sissi ? on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Ich mochte die Teil-Diskussion um Leia besonders gerne in dieser Episode! 😀 Ich hab persönlich eher immer Probleme mit ihr in Empire, und find sie auch eher mittelmäßig interessant in dieser Episode. Aber der Luke-Strang in Empire ist eh mein Favorit. War auf jeden Fall erfrischend da eine andere Perspektive drauf zu hören!
    Aber ja! Wie immer super informativ!

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  • From Schnee on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Hallo ihr Lieben,
    in einem vielstündigen Marathon habe ich mir über das Wochenende eure drei letzten Epsioden angehört und bin sehr gut unerthalten worden.
    Es ist einfach großartig immer noch neues über einen Film zu erfahren von dem man dachte, man kenne ihn in- und auswendig.
    Vielen Dank auch wieder an die hochkarätigen Gäste.

    Zu eurer Diskussion ob herzzerreißendes Drama oder Feel-Good-Movie: Ich glaube gar nicht, dass der Film bez. die Trilogie nur in die eine bez. die andere Richtung gehen wird. Das schließt sich ja auch gar nicht aus. Ich glaube schon, dass es wirklich krasse Momente geben wird, bei dem einem das Herz stehen bleiben wird, aber sicher wird es auch locker unterhaltsame Momente geben. So wie bei den bisherigen Filmen auch.
    Deswegen mag ich Star Wars auch so gerne, da es unheimlich vielseitig ist. Gerade in Episode I gibt es die ‚witzigen‘ und leichten Momente, aber auch die schwer verdaulichen, wie der Tod Qui-Gons.
    Nach dem Trailer zu urteilen glaube ich jedoch das der Film auf jeden Fall einen gewissen Grad an Komplexität bieten wird und nicht diese leichte märchenhaftigkeit die Christoph (und ich selbst auch) in Episode IV so gerne mochte.

    Das mit dem bösen Luke kann ich mir absolut nicht vorstellen und wäre echt ein Schlag in die Magengrube. Das würde die ganze OT zunichte machen.
    Ich bin mir recht sicher, dass es nicht so kommen wird. Ich fände einen Auftritt im Sinne von Yoda in Episode V sehr gut.

    Bis dahin
    Schnee

    Ps: Wo kann ich mir den Kylo Ren Song runterladen? Das ist sehr WICHTIG!!!!11eins
    Pps: Danke Wampa!

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  • From Schnee on RT Buchclub #03 – Lords of the Sith / Dark Disciple

    Hallo ihr,

    vielen Dank für die wiedermals sehr schöne Buchclubfolge.
    Ich habe mir mal ‚Lost Stars‘ auf Deutsch vorbestellt und wollte mal
    fragen ob einer schon das Prinzessin Leia-Solo-Abenteuer ‚Bewegliches Ziel‘
    gelesen hat? Werdet ihr über diese kleine Trilogie auch sprechen?
    Aftermath werde ich nach Mara_Jades (und anderer) Meinung wohl nicht lesen.

    Welche Bücher kommen denn nächstes Mal dran? Ich würde auch ganz gerne
    Mal vorher meinen Senf zum Buch abgeben.

    In freudiger Erwartung
    Schnee

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    • From Kenobi | Sissi ? on RT Buchclub #03 – Lords of the Sith / Dark Disciple

      Kurz um 😀 Ich hab die Trilogie auf dem Radar gehabt, war aber glaube ich einfach wenig interessiert – und scheint ja auch relativ austauschbar zu sein (?) (also nicht schlecht, nur halt nicht wirklich wichtig ? – aber ja hab mir die Synopsis durch gelesen und das reicht mir erstmal x3 )

      Pssssht Ich empfehle das Aftermath Audiobook, keine Verpflichtungen, angenehm zu hören und gut wenn man geringe Erwartungen gegenüber dem Buch hat 😀

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    • From Tim on RT Buchclub #03 – Lords of the Sith / Dark Disciple

      Hey Schnee! Und ebenfalls vielen Dank! =)

      Ich selbst hab die Trilogie bisher nur am Rande auf dem Radar gehabt, und glaube, Sissi schien auch noch nicht wirklich entschlossen (?). Aber falls Du eine Empfehlung oder Warnung aussprechen möchtest, nehmen wir zumindest das gerne in die nächste Folge auf!

      Hauptthema sind laut Plan „Aftermath“ und „Lost Stars“, und vorweg vielleicht noch ein paar Gedanken zum Sammelband-Start von Marvels „Star Wars“ und „Vader“-Reihen. Zusätzlich kam ja von Hörerseite her die Frage, wie wir den Kanon-Reboot und die Roman-Veröffentlichungen im Rückblick bewerten würden, also käme hier ein Zwischenfazit von uns – und wir freuen uns natürlich zu allen Punkten über eure Meinung! Ich tippe dazu nochmal einen Extra-Post, aber die Kommentare hier gehen auch schon in die nächste Folge – also mach einfach, wie Du magst!

      Oooh, „Aftermath“, jah. Ich bin gespannt, ob wir aus der Diskussion in einem Stück wieder rauskommen! 😉

      LG
      Tim

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  • From Lonestar-Rider on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Will mich auch mal zu Wort melden. Euer Podcast ist echt super! Auch diese Doppelfolge ist wieder sehr unterhaltsam und hat mir viel Neues über einen Film gezeigt von dem ich geglaubt habe alles schon zu kennen. Vielen Dank.

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  • From Darth Jorge on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Mein Kommentar zu den „Empire“-Episoden – Teil 2

    Ich mache einfach da weiter, wo ich im anderen Kommentarbereich aufgehört habe…

    Yoda sagt: „Alles würdest du zerstört haben, wofür sie gekämpft haben und gelitten…“
    Tim bringt es auf den Punkt: Vader probiert das, was bei ihm auch funktioniert hat. Und genau das fürchtet Yoda: Dass Luke mit etwas konfrontiert wird, mit dem er nicht umgehen kann. Wie es GENAU laufen wird, weiß auch ein Yoda nicht (in ständiger Bewegung die Zukunft ist), aber letztlich hat Yoda ja recht, denn es hat schon mit einer enormen Portion Glück zu tun, dass die Helden entkommen können – und Luke kann sich der Konfrontation mit Vader nur durch den Sprung in die Leere entziehen, der auch sein Tod hätte bedeuten können. Das ist kein Triumph! Luke scheitert!
    Und selbst unterm Strich: Han ist in Karbonit und weg, Leia und Co. können nur durch die Hilfe von Lando fliehen, Luke verliert seine Hand, sein Gemüt und muss am Ende selbst gerettet werden. Dass die Begegnung zwischen Vater und Sohn auch in Vader eine Entwicklung in Gang gesetzt hat, die extrem wichtig ist, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Denn natürlich verlangt es die Geschichte, dass Luke – als nicht gefestigter Schüler – seinen Lehrer widerspricht und scheitert. Das kann man der Figur also schwer zum Vorwurf machen, und insofern lässt sich darüber auch schlecht diskutieren. Natürlich ist das Scheitern innerhalb des Handlungsbogens ein weiterer Schritt in Richtung Triumph. Es ändert aber nichts daran, dass die Helden am Ende des Films am Boden zerstört sind.

    Aber ich eile voran… Also erstmal in die Wolkenstadt:

    Wie sich Luke durch die Wolkenstadt findet und warum der Weg so kurz erscheint, ist imho völlig irrelevant. Ich kann mich diesbezüglich nur wiederholen: Traumlogik, mythischer Raum, das Labyrinth des Minotaurus etc. pp. Wichtig ist wirklich nur, dass er im übertragenen Sinne durch das Labyrinth findet und gleichzeitig in die Unterwelt hinabsteigt, aus der er verändert wieder hervortreten wird. Naja, nicht gerade hervortreten – Luke fällt ja eher aus ihr heraus… 😉

    Wenn er schließlich an der Antenne unter der Wolkenstadt hängt, könnte man darin eine Analogie zur Kreuzigung Jesu sehen. Ich würde mich hier nicht zu sehr aus dem Fenster legen wollen, aber selbst wenn dies nicht so intendiert sein sollte, ist die Szene im Zusammenhang mit der Filmhandlung und insbesondere im Bezug auf die 6er-Saga durchaus so lesbar. Dass den Skywalkers in den Filmen (wachsend) eine messianische Rolle zugesprochen wird, ist wohl nicht zu leugnen. In „Empire“ erleben wir nun drei Überkopf-Szenen: Die erste markiert mit dem magischen Griff zum Schwert und dessen Nutzung, Lukes ersten Schritt zum spirituellen Krieger. Bei der zweiten Überkopf-Szene befindet er sich gerade in der Ausbildung. Kurz darauf schnallt er sich seine Waffen um, obwohl ihm davon abgeraten wird – was ein Zeichen dafür ist, dass der Kampf anders ausgetragen werden muss. In der letzten Überkopf-Szene ist der Weg des Schwertes bereits gescheitert – es ist nicht mal mehr greifbar. Er klagt nicht Gott an, dass er ihn verlassen hat, aber er ruft geschunden und vergeblich nach Ben.

    Doch spulen wir nochmal einige Minuten vor: Natürlich ist Lukes Sturz die moralisch richtige Entscheidung, aber in diesem Film ist es zudem – wenn auch ein verzweifelter – Versuch der Flucht. Er hat sich nicht (wie er es in Ep.6 tun wird) willentlich in dieser Situation gebracht – er wurde hineingezwungen. Ja, sein Handeln ist richtig, aber man kann es deshalb nicht einen Triumph nennen.
    Trotzdem ist dieser Schritt enorm wichtig, denn hier reagiert er ganz anders, als dies Anakin Skywalker getan hat – und dies passiert nicht nur vor unseren Augen, sondern auch vor den Augen Anakin Skywalkers!

    Das Zerlegen und Zusammenbauen C-3POs als Metapher zu deuten (wie es Christoph macht), finde ich sinnig. Siehe auch meine Ausführungen zur Dagobah-Höhle: Das alte Ich wird zerstört, um ein neues zu gebären. Und wie in Mythen häufig: Geboren in Blut und Schmerzen…

    Dass die Handamputation als Tod zu werten ist, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Aus welchem Symbol-Pool stammt das? Interessiert mich wirklich, denn für mich macht dies nur bedingt Sinn…

    Ihr führt richtig an, dass nicht nur Luke, sondern auch die anderen Helden eine entsprechende Wandlung machen (müssen). Ein ganz wesentlicher Punkt ist jedoch, dass dies auch für Vader gilt! Und da bietet „Empire“ eine sehr bedeutungsvolle Szene, die noch nicht erwähnt wurde.

    Im Fandom wird die Frage heiß diskutiert, wann genau (also in welcher Szene) Anakin zur Dunklen Seite übergetreten ist. Ist es der Moment, in dem er Mace die Hand abschlägt? Oder ist es die Sequenz, in der er von Sidious zu Vader ernannt wird? Oder erfolgt die Wandlung erst, wenn er in die schwarze Rüstung eingeschlossen wird?
    Natürlich ist die Hinwendung zur Dunklen Seite ein Prozess, den man nicht auf eine Situation reduzieren kann. Da wir hier von zwei Seiten reden, darf man natürlich auch von einer Art Grenze ausgehen. Ebenso darf man aber auch annehmen, dass diese Grenze eine Aura um sich hat, die unheilschwanger ist. Ein Betreten dieses Bereiches wird schon ein ungutes „auf die Schwelle Zugehen“ bedeuten. Denn natürlich ist es bereits eine höchst unheilige Entwicklung, wenn Anakin die Tusken (Männer, Frauen, Kinder) auf Tatooine abschlachtet, die ihn seit dem deutlich umschatten sollte. Und natürlich sind die Begebenheiten auf Mustafar eine Sedimentierung seines Zustandes – und die Szene auf dem OP-Tisch, die mit der Geburt seiner Kinder und den Tod seiner Frau gegengeschnitten ist, kann nur als die Geburt Vaders gesehen werden. Dagegen ist seine Ernennung durch Sidious nur eine Formalie.

    Gibt es also gar keinen Moment des Übertretens der Schwelle? Oft wird hier philosophisch oder psychologisch argumentiert – was ja auch nicht falsch ist, aber bei der Analyse eines filmischen Werkes muss man mit dem arbeiten, was die Figuren auf der Leinwand hergeben. Und man muss insbesondere die filmgestalterischen Mittel berücksichtigen, die entsprechende Prozesse markieren. Wenn wir dies tun, gibt es ein recht eindeutiges Indiz, wann der „Point Of No Return“ (im Sinne davon, dass Anakin ohne Hilfe nicht mehr dazu in der Lage wäre) erreicht ist. Es ist die Sequenz, in der Palpatine am Boden liegt und Windu seine Machtblitze auf ihn zurücklenkt. Palpatine fleht Anakin an, der mit sich ringt und sich schließlich gegen die Jedi und für die Sith entscheidet. Deutlich wird dies durch die Parallelisierung in „Return Of The Jedi“: Hier liegt Luke am Boden und wird von den Blitzen des Imperators gefoltert. Vader ringt mit sich und entscheidet sich schließlich gegen seinen Meister und für seinen Sohn. Das Abnehmen der Maske und sein späteres Erscheinen als Machtgeist sind nur weitere Schritte von der Schwelle weg und aus ihrer umliegenden Aura heraus.

    Dass die Diskussion trotzdem anhält, zeigt natürlich, dass die unterschiedlichen Phasen dieses Prozesses nicht unerheblich sind. Natürlich muss Anakins unverzeihliche Tat auf Tatooine als ein absolut bedeutender Schritt in Richtung Abgrund gewertet werden. Und dies bringt mich zur Frage, wann dieser erste Schritt in die andere Richtung erfolgte.

    Ihr habt „Empire“ als den Vader-Film der Reihe bezeichnet und angeführt, dass dies der Film ist, in dem er sich wahrlich „böse“ präsentieren darf. Ich stimme zu. Er ist aber auch der Vader-Film, der das erste Anzeichen einer Umkehr beinhaltet.

    Nach der Rettung Lukes und der Flucht von der Wolkenstadt, versuchen unsere Helden im Falken auch den TIEs und dem Supersternzerstörer zu entkommen. Wir sehen Vader auf seinem Schiff, wie er mentalen Kontakt zu Luke aufnimmt, was diesen erneut verstört. Piett hatte im Auftrag Vaders den reparierten Hyperantrieb des Falken erneut lahmlegen lassen – doch R2 löst das Problem und der Falke ist auf und davon…
    Nun geht Piett der Stift, und auch die Brückencrew lässt erkennen, was sie befürchtet. Schließlich wurde uns in dem Film mehrfach demonstriert, welche Folgen das Versagen für den Verantwortlichen hat. Doch diesmal nicht! Vader zaudert kurz und geht dann – ohne Piett ein Haar zu krümmen und ohne ein Wort – von der Brücke. Und wir wissen auch, dass er die Bestrafung nicht nachholt, da wir Piett im Folgefilm immer noch lebendig im Dienst erleben.

    Auch Vader hat sich im Verlauf von „Empire“ gewandelt. Wenn man die Szene einzeln betrachtet, könnte man sein Verhalten vielleicht noch auf ein pures Aufgewühltsein zurückführen. Doch die Inszenierung, die Pietts Schicksal so ganz anders als das seiner Vorgänger dokumentiert, ist ganz bewusst und bedeutungsschwer ausgearbeitet. Und „Return Of The Jedi“ bestätigt dies dann auch: Die erste Begegnung zwischen Luke und Vader findet auf einer imperialen Zugangsbrücke auf Endor statt. Die beiden sehen sich seit Bespin zum ersten mal wieder und Vader schickt die Trooper weg, um mit Luke allein zu sein. Hier präsentiert sich ein anderer Vader: Wenn er nun davon spricht, dass Luke nicht weiß, wie stark die dunkle Seite ist, dann klingt dies nicht mehr so, als ob er seinen Sohn von den Vorteilen seines Weges überzeugen will. Es klingt viel mehr wie eine Entschuldigung dafür, dass er nicht Lukes Weg gehen kann. Wörtlich sagt er sogar – und dies recht sanft – „It is too late for me, son.“ Zudem spricht die Inszenierung seiner Körpersprache hier Bände.

    Doch zurück zu „Empire“: Die beschriebene Szene markiert entsprechend den ersten (winzigen) Schritt zurück für Vader/Anakin. Seine Gedanken und Gefühle – sein aufkommender Konflikt – sind ihm wichtiger als eine Vergeltungstat. Etwas in ihm ist in Bewegung geraten.
    Und genau weil diese Szene so bedeutsam ist, wurde imho die Flucht-Szene nicht so actionreich inszeniert, wie Wedge es sich wohl gewünscht hätte. Hier hatten andere Aspekte die Priorität.

    Interessant ist jedoch, dass diese Szene ihre volle Kraft nicht beim ersten Sehen offenbart. Dies liegt daran, dass Hintergründe, die wir erst später erfahren, diese Szene stärker aufladen. Und damit kommen wir zu einem Punkt, der sich recht gut zum Abschluss meines „Empire“-Kommentares eignet.

    Heute gilt „Empire“ bei großen Teilen des Fandoms als der beste „Star Wars“-Film – und ich persönlich kann da kaum widersprechen, würde ihn allerdings wohl „nur“ auf die gleiche Stufe mit dem Originalfilm setzen. Als jemand, der die Anfänge von „Star Wars“ live miterlebt hat, werde ich allerdings auch nicht müde, zu erwähnen, dass „Empire“ nicht immer diesen Status hatte. Zu seiner Zeit wurde er von vielen Fans deutlich schlechter als das Original bewertet: Der Film hatte keinen richtigen Anfang und ein noch weniger befriedigendes Ende, er war dunkel, sogar etwas depressiv und eigentlich ganz schön anders, als man es erwartet hätte. Außerdem: Vader soll Lukes Vater sein? Warum kommen Luke und Leias nicht zusammen? Und ja – auch wenn es schwer zu glauben ist – es gab sogar Fans, die es ablehnten, dass ein Großteil des Films von einem Gummi-Muppet getragen wurde. Als „Return Of The Jedi“ ins Kino kam, gab es zwar viele Fans, die sich extrem an den Ewoks störten – trotzdem waren zu diesem Zeitpunkt noch viele Fans der Meinung, dass „Empire“ das ungeliebte Sandwich-Kind von „Star Wars“ sei. Erst als über die VHS-Komplettboxen und über die TV-Ausstrahlungen die Filme vermehrt als Trilogie wahrgenommen wurden (ich erinnere daran, dass die Filme vorher nur im Kino zu sehen waren, wenn sie denn mal liefen!), wandelte sich die Meinung und „Empire“ bestieg den Thron.

    Dies hatte unter anderem damit zu tun, dass der Film mit seiner etwas realistischeren Dark-Fantasy-Attitüde seiner Zeit leicht voraus war. „Blade Runner“, der diesen Ton noch viel extremer herausarbeitete, hatte entsprechend noch viel krassere Probleme damit und wurde auch erst viel später zum Kultfilm.
    „Empire“ kam aber auch zugute, dass er mit dem Bewusstsein der Inhalte seines Vorgänger und Nachfolgers viel beeindruckender ist. Insbesondere „Return Of The Jedi“ leistet diesbezüglich viel. Dadurch, dass wir erfahren, dass Vader wirklich Lukes Vater ist, dass es aber auch noch einen eigentlichen und verderbteren Verführer gibt und dass Vader von Luke am Ende bekehrt wird und unter Aufopferung des eigenen Lebens seinen Sohn rettet und den Imperator vernichtet – all das lässt uns die Szenen in „Empire“ zwischen Luke und Vader – bewusst und unbewusst – mit anderen Augen sehen.
    Selbst die PT hat mit ihrer tragischen Vorgeschichte Anakins die Vader/Luke-Szenen der OT weiter aufgeladen! Gut, dafür muss man die PT schätzen. Aber ich beurteile „Star Wars“ ja stets – zumindest auch – im Zusammenhang mit dem Gesamt-Kunstwerk.
    Und ich würde mich nicht wundern, wenn Ep.7 ebenfalls dazu beitragen wird, „Empire“ zu erhöhen. Schließlich spielt dort ein gewisses Lichtschwert, das in „Empire“ verloren gegangen ist, eine wohl nicht ganz unwesentliche Rolle…

    Mein Fazit ist also: „Empire“ ist ein großartiger Film, der in der Verzahnung der Saga noch größere Strahlkraft entwickelt.

    Ach ja! Tim ging auch noch kurz auf Aspekte wie Symmetrie etc. ein. Natürlich sind die „Star Wars“-Filme nicht in der Art am Reißbrett entstanden, wie es ein Kubrick gemacht hätte, in dessen „Eyes Wide Shut“ z.B. die Party-Szene am Anfang auf die Sekunde genau so lang geht, wie die Sequenz im Orgien-Schloss. Bei einem „Star Wars“-Film wäre immer zu befürchten, dass die geplante Überstruktur im Schnitt verloren geht, da man dort feststellt, einem anderen Rhythmus folgen zu müssen. Genau so könnte sich hier auch eine Überstruktur entwickeln, die gar nicht geplant war, die den Film aber trotzdem bereichert. Ich sehe in den „Star Wars“-Filmen viel, das man in diesem Zusammenhang behandeln könnte. Aber wahrscheinlich würde dies den Rahmen eines regulären Filmbesprechungs-Podcasts wirklich sprengen.

    Sehr spannend empfand ich eure Diskussion darüber, ob „Empire“ in seiner Ernsthaftigkeit und Epik zu weit gegangen ist. Ich persönlich glaube dies nicht. Ich würde sagen, an der Stelle, die er innerhalb der Saga einnimmt, macht er alles richtig. Aber klar, eine reine „Empire“-Trilogie würde auch ich nicht sehen wollen.

    Ich glaube übrigens, dass „Star Wars“ durchaus auch Drama kann und dass dies auch in zukünftigen Filmen bedient werden kann und bedient werden sollte. Pures „Guardians Of The Galaxy“-„Star Wars“ würde ich weniger begrüßen. Es kommt natürlich immer auf das richtige Maß an – und auf den richtigen Ort. Bei den Anthologie-Filmen könnte ich mir eh alles vorstellen, aber bei der Skywalker-Saga würde ich mir höchstens eine sanfte Erweiterung der narrativen Grenzen wünschen – und ansonsten eher „konservatives“ SW-Storytelling.
    Insofern bin ich prinzipiell zu 100% bei Christoph: Die Skywalker-Saga sollte mit Ep.9 enden. In den Spin-Offs kann man dann alles machen (Unterhaltung, Drama, Film-Noir – you name it…) Aber die Saga kann man nicht unendlich fortspinnen. Ob man sie überhaupt um die Episoden 7-9 (gelungen und sinnig) erweitern kann, wird man ja auch erst mal abwarten müssen.

    Und deshalb noch kurz zum aktuellen Trailer – und hier kann ich es wirklich kurz machen: Bei der Sichtung gingen mir genau die Dinge durch den Kopf, die Ben dazu so vortrefflich auf den Punkt gebracht hat. Auch ich weiß nicht ob der „Dark Knight“-Ton, der sich da andeutet, zu einem SW-Sagafilm passt. Mal abgesehen davon, dass gewisse Aspekte (Stichwort „Märchen“), die „Star Wars“ bisher ausmachten, dann gar nicht mehr funktionieren würden. Und auch der Punkt, dass die Früchte der OT, die Luke errungen hat, verloren scheinen…
    Aber ich kann den Worten Bens eh nichts mehr hinzufügen. Er hat das perfekt von allen Seiten betrachtet. Bleibt festzuhalten, dass es nur ein Trailer ist und Herr Abrams in Trailern gerne versucht, das Publikum hinters Licht zu führen.

    Aber das ist dann etwas für den Ep.7-Podcast.

    Abschließendes Fazit:

    Meine Fresse. Lang nicht mehr so viel zu einem (na, zu zwei) Podcast geschrieben! Und genölt habe ich auch nicht. Muss wohl ziemlich gut gewesen sein…

    Ernsthaft: Vielen Dank an alle vier Teilnehmer. Ihr habt zu großem Kino großes Kino abgeliefert!

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