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Hier findest Du eine Übersicht aller verfassten Kommentare zu Episoden unserer Podcasts

  • From Darth Jorge on RT #28 – Das Imperium schlägt zurück (I)

    OK, die Bezeichnung „Das Buch zum Podcast“ passt nicht mehr… deshalb: Journal Of Jorge:

    Ich teile meinen Kommentar zu den Empire-Episoden nun doch auf zwei Kommentarstränge auf – damit es nach weniger aussieht… 😉

    Nehmt meine Worte als Meinung, Ergänzung oder lasst sie links liegen – jeder, wie er mag…

    Das Fazit vorweg:
    Großartige Filmbesprechung! Auf ungefähr der Höhe des Ep.3-Casts. Vielen Dank an euch für die vielen intellektuell und emotional befriedigenden Stunden!! 😀

    OK, ich gehe einige Punkte mal durch, bei denen ich beim Hören frohlockte, zürnte oder noch etwas dazwischenrufen wollte…

    – Gute und wichtige Relativierung von Kurtz, Kasdan, Kershner und grundsätzlich der sakrosankten Stellung von „Empire“!! Hier geht mein Dank nicht ans Wampa, sondern an Christoph. Das hatte ich aber auch erwartet… 🙂

    – Schön, dass Tim das große, künstlerische Ganze in den Blick nimmt. Z.B. als er den Anfang von Empire mit dem von ANH vergleicht: Kapsel-Wüste-Droide(n). Hätte ich gerne noch mehr von gehört.

    – Lauftext:
    Wieso sollten wir ihn nicht brauchen? Einer von euch stellt ja richtig heraus, dass es doch etwas seltsam ist, dass der Text aussagt, dass eine dunkle Zeit für die Rebellen herrscht, obwohl sie am Ende von Ep.4 doch so wohlgemut waren. Und genau da ist der Grund zu suchen: Zwischen Ep.4 und 5 ist doch einiges passiert und er erklärt uns, warum die Rebellen nun – trotz des Sieges in Ep.4 – in dieser Situation sind.

    Mal abgesehen davon, dass er natürlich eine alte „Flash Gordon“-Tradition ist, die sich als Pergament-Einblendungen oder andere Formen von Lauftexten auch in alten „Mantel und Degen“-Filmen finden lässt, an die „Star Wars“ stilistisch in mehrfacher Hinsicht anknüpft.

    Bzgl. des Wegfalls der Anfangs-Credits bin ich mit Ben einer Meinung, dass für Lucas diesbezüglich sicher der wichtigste Grund für dieses Vorgehen war, dass man so nicht direkt mit den Hintergründen der Filmgestaltung konfrontiert wird – und dass man entsprechend ad hoc in die Geschichte eintauchen kann.

    – Wampa:
    Der Kampf mit einem wilden Biest (zumeist in einer Höhle oder Grube) ist ein mythologisch aufgeladenes Motiv (Siegfried & Drache; Theseus & Minotauros etc.pp.), das in die „Sword & Sorcery“-Fantasy und natürlich in die „Space Fantasy“ (Flash Gordon; John Carter etc.) Einzug gehalten hat. Aus beiden Gründen hat Lucas dies imho in fast jeden SW-Film übernommen.
    Die Szene ist umso bedeutender, wenn man sich klar macht, dass wir hier Luke zum ersten Mal sehen, wie er das Schwert gegen einen Gegner richtet und die Klinge „Blut kostet“…

    Schön, dass Tim hier auch auf wiederkehrende Motive (Kopfüber-Szenen) achtet! Ich schätze sowas sehr!! Und die Szenen markieren ja durchaus Phasen seiner Initiation. Ob sich die Filmemacher das dabei gedacht haben, ist relativ unerheblich. Doch ich traue denen ja durchaus viel in Sachen Bildersprache zu…

    Und da wir gerade das Biest in der Höhle hatten: Leia, Han und Co. haben mit der Weltraumschnecke natürlich ihr eigenes Mythenbiest: Man denke an Jona im Walfisch oder an die christlichen Drachentöter, bei denen es auch tollkühne Kandidaten gab, die sich vom Drachen verschlucken ließen, um sich mit dem Schwert aus seinem Inneren herauszusäbeln. Aber das nur nebenbei… 😉

    Allgemein möchte ich an dieser Stelle lobend hervorheben, dass in dieser Besprechung deutlich häufiger auch auf die filmgestalterischen Mittel eingegangen wird (Angriff auf Hoth uvm.)
    Dies ist imho wesentlich, da „Star Wars“ eher performativ als narrativ funktioniert. Es steht weniger im Vordergrund, was gesagt wird und ebenfalls weniger das Sagbare, sondern vielmehr die Art, wie die Geschichte unmittelbar vermittelt wird – auf den verschiedenen Ebenen der Rezeption; und hierbei auch in Bezug auf die verschiedenen Formen: z.B. auditiv nicht nur über die Sprache sondern auch über Geräusche und Musik.

    Natürlich verleitet ein Podcast aufgrund seiner verbalen Natur eher dazu, das Hauptaugenmerk auf die Handlung zu legen. Doch genau dies führt dann dazu, dass man die Größe des Werkes unterschätzt.
    Ich finde nämlich nicht, dass wir da „fürchterlich einfaches Material“ vorliegen haben. Die Erzählkunst ist imho nicht simpel. Vielleicht ist die Handlung simpel – im Sinne von „nicht extrem komplex“, obwohl dies bei so einer monomythischen Struktur auch schon eine recht schwierige Aussage ist. Und „Romeo und Julia“ oder „Macbeth“ sind ebenfalls nicht arg komplex und gehören doch zur Weltliteratur – was natürlich an der hohen Erzählkunst liegt. Aber die sehe ich bei „Star Wars“ im Bezug auf das entsprechende Medium auch! Denn wenn man die filmgestalterischen Mittel berücksichtigt – und diese nicht nur im technischen Sinne auf Effekte herunterbricht, sondern die Komposition der bedeutungsunterstreichenden und bedeutungsschaffenden Mittel beurteilt, dann haben wir da ein Kunstwerk, das den Vergleich nicht scheuen muss. Ich bin der Meinung, dass man es nicht relativieren muss, wenn man sich stundenlang in einem Podcast über „Star Wars“ unterhält. Und der aktuelle Cast zeigt hervorragend, dass man stundenlang in wertvoller Weise über nur einen SW-Film reden kann – ohne dass es ermüdend wird.

    Aber weiter im Text:

    – Synchro-Kuriosität
    Ein Rebell der Echo-Basis wird ebenfalls von Wolfgang Pampel (Han) gesprochen, was mich als Kind beim Hören der alten Hörspielfassung immer total irritiert hat.

    – Zeitliche Abläufe:
    Wenn Luke nicht gerade den Wochenend-Chraskurs für Jedi auf Dagobah absolviert, passt das natürlich alles irgendwie nicht. Klar könnte der Falke nach der Begegnung mit den Sternzerstörern noch wochenlang bis zur Wolkenstadt unterwegs sein – aber es wirkt nicht so. Und das muss es auch nicht. „Star Wars“ ist eine mythische Erzählung und das SW-Universum ist mythischer Raum. Da kann ein Flug sehr lange dauern und ein anderer zu einem ebenso weit entfernten Planeten scheinbar nur ganz kurz. Hier setzt so etwas wie Traumlogik ein, die dem Medium Film eh stets innewohnt, aber einer Filmerzählung wie „Star Wars“ besonders in der Natur liegt. Dies merkt man ja auch daran, dass einem das Empire-Zeitproblem beim Sehen gar nicht auffällt. Bei einem Film wie „Interstellar“ würden unsere Alarmglocken im Logikzentrum deutlich lauter schrillen, wenn sowas raum-zeit-theoretisch nicht ausreichend erläutert würde.

    Das bringt mich zu den . . .
    – Logik- und Realitätsdiskussionen:
    Die Frage, ob die Rebellen überhaupt eine planetare Basis benötigen, ist ja noch völlig legitim. Hier würde ich aber auch schnell antworten: Obwohl Hoth sicher ein recht lebensfeindlicher Ort ist, so ist der Weltraum dies umso mehr. Auf Hoth hat man atembare Luft und zumindest am Tag kann man auch mal die Tür aufstehen lassen.
    Die Fluggeräte auf Hoth haben die Rebellen übrigens billig auf Kamino eingekauft. Dort wurden sie genutzt, um die Flug-Rochen zu jagen, die man in „Attack Of The Clones“ sieht. Die Rebellen hatten es nur noch nicht geschafft, die Harpunen abzuschrauben. ZUM GLÜCK!! Kann man alles nachlesen in: Gildesky Mockbirds Buch „Ich – unter der Wampe des Wampa“
    Natürlich schwitzt Leia im Falken nicht, obwohl sie diesen Schneeanzug trägt, denn schließlich ist dieser aus diesem sündhaft teurem Tuch aus Gundark-Haar, das im Winter wärmt und im Sommer kühlt. Natürlich trudelt der vom Ionenstrahl getroffene Sternzerstörer im Sinkflug durch den Weltraum, weil sich das im SW-Universum so gehört! So wie das Brummen der Raumschiffe im Vakuum des Weltraums etc.
    Im SW-Universum ist das so! Das ist nicht unsere Galaxis. Das ist eine Galaxie – vor langer Zeit, weit, weit entfernt – es ist ein mythischer Raum! Das Aufzeigen des fragwürdigen Potentials der Nippelkanone auf Hoth verbietet sich da einfach.
    Wie schon erwähnt: An einen Film wie „Interstellar“ habe ich bzgl. Realitätsdarstellung andere Ansprüche, aber „Star Wars“ ist in einem Genre verortet, in dem Traumlogik regiert – und das ist auch gut so, sonst würde vieles einfach gar nicht elegant dahingleiten und uns mitnehmen können.
    Und diese Akzeptanz von scheinbaren Logiklöchern öffnet noch lange nicht das Tor für die Beliebigkeit. Wie ich oben auf etwas persiflierende Weise darstellen wollte, kann es natürlich für diese Dinge „gute“ Gründe geben. Natürlich kann ein AT-AT am Boden (nach diesem heftigen Sturz) „verwundbarer“ sein. Und auch ihr habt humorvoll Lösungsansätze gefunden, warum der Traktorstrahl der Sternzerstörer über Hoth nicht zum Einsatz kommt. Wenn man die Unlogik von „Star Wars“ jedoch „ernsthaft“ kritisiert, dann ist das imho eine Diskussion, die nicht zum speziellen Genre passt, in dem diese Filme beheimatet sind.
    Ich selbst bringe die entsprechenden Beispiele nur dann als Gegenargument an, wenn mir mal wieder jemand vorbetet, dass die PT im Gegensatz zur OT ganz viele unlogische Elemente aufweist: Dann habe ich auch immer eine ganze Palette an unlogischen Begebenheiten in der OT parat – die mich aber eigentlich gar nicht jucken. Im Gegenteil – diese zu diskutieren empfinde ich als eher müßig.

    Abschließend sei nur nochmal angemerkt, dass damit natürlich nicht jede Art von Logik gemeint ist. Natürlich muss selbst ein Genre-Film in seiner Welt logisch bleiben. In einem klassischen Vampirfilm muss man mir nicht physikalisch erklären, warum der Blutsauger kein Spiegelbild hat. Wenn dieser jedoch plötzlich bei Tag umherwandelt, obwohl alle anderen bei dieser Aktion zu Staub versengt worden wären, müsste man mir diesen Evolutionsschritt untoten Lebens schon auch im Film darlegen.
    Aber die von mir in Frage gestellte Diskussionswürdigkeit gewisser Logik-Probleme soll gar nicht zu einem Kritikpunkt ausarten. Ich weiß, dass einige Fans sich an diesen Elementen reiben oder sie enormen Spaß daran haben, diese zu hinterfragen – und sich daher z.B. auch einen Podcast zum Thema „SW-Physik“ wünschen. So soll es auch sein. Für jeden Fan ist was dabei. Soll heißen: Nur weil ich hier meine Sicht verkünde, heißt das noch lange nicht, dass ich die Behandlung dieser Aspekte im Podcast missbillige.
    Und wenn die Diskussion darüber dazu führt, dass sich die Teilnehmer in amüsante Theorien verstricken, um die entsprechenden Logiklöcher zu erklären, habe ich eh gar nichts dagegen. Denn neben dem sachlichen Potential war auch der Unterhaltungsfaktor in dieser RT-Episode – wie eigentlich in jeder – extrem hoch. Und ja, um nun wirklich damit abzuschließen: Statt die Stirn darüber zu runzeln, wie mächtig dieser Ionenstrahl doch ist, erfreue ich mich lieber an der Info, dass Boba Fett in der französischen Fassung eines Video-Games wie ein kleines Mädchen heult oder dass Tim bei Chaos-Yoda an sein Pumuckel-Trauma erinnert wird. Davon kann ich noch lange zehren… 😀

    Zurück zu der Kommentierung…

    – Meditationskammer:
    Wedges Thron-Ansatz ist sicher nicht falsch, aber ich sehe da noch stärker die Assoziation zu einem Sarkophag. Ben bringt es auf den Punkt: Bisher war nicht klar, dass Vader die Rüstung wirklich benötigt. Hier wird es deutlicher, dass er nur dort ohne sie leben kann und wir sehen seine Versehrtheit, die ihm etwas Monströses verleiht. Daher passt auch die Horrorfilm-Analogie sehr gut: Der hochkant stehender Sarg im klassischen Vampirfilm oder der entstellte Bösewicht (z.B. Dr.Phibes), der mit dem Rücken zum Publikum an einer Orgel sitzt. Und ein wenig „Künstlicher Mensch“/“Frankenstein“ schwingt natürlich auch noch mit.

    – Die „alte“ Imperator-Version:
    Ja, ich mochte sie auch und ja, das Konzept des Imperators hatte sich im Vorfeld bzw. sogar noch bis zu Ep.6 mehrfach geändert. Doch bei Lucas wird nichts völlig verworfen – und ich denke, dass wir zumindest die grundsätzliche Idee eines dämonischeren Oberbösewichts im Dezember wiedersehen werden – verkörpert durch Andy Serkis. Denn machen wir uns nichts vor: Man hätte ihn nicht dafür angeheuert, wenn seine Figur nicht exotischer Natur wäre, die man auch genauso gut mit Make-Up hätte realisieren können.

    Christoph vermutete, dass der Imperator konzeptionell erst in Empire zum Sith-Lord wurde. Ich glaube, das ging vorher schon mal hin und her, aber das werde ich an anderer Stelle näher beleuchten…

    – Jupp, IG-88s Kopf gehört zum Küchenequipment der Cantina aus Ep.4, aber Bossk soll auch schon auf Tatooine rumgelaufen sein? Wäre mir neu.
    @Wedge: Kannst du mir da mal einen Fingerzeig in die genaue Richtung geben?

    – Schöne Ausführungen zu der Qualität der Matte-Paintings – mit Tatsachen, die mir aber auch immer wieder klar machen, dass wir die Filme eigentlich nicht unbedingt in noch höherer Auflösung als Heimkino-Version benötigen…

    – Yodas Sprechweise auf eine veraltete Form zurückzuführen ist gar keine Fan-Theorie, sondern genau die Erklärung, die Frank Oz dazu abgibt. Entsprechend macht es auch Sinn, dass es in der PT stärker vertreten ist und Yoda es später (in der OT) etwas zurückgenommen hat…

    – Die Dagobah-Kulisse ist doch wohl nur großartig, und über die Kunst der Künstlichkeit könnte ich jetzt hier sehr viel schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.

    – Höhlen-Sequenz auf Dagobah:
    Als ihr euch fragt, was Luke wohl gesehen hätte, wenn er seine Waffen liegen gelassen hätte, interpretiert ihr mir den Spruch „Darin befindet sich nur das, was du mit dir nimmst…“ etwas zu wörtlich. Denn es geht ja nicht in erster Linie darum, was er materiell mit sich nimmt, sondern vielmehr darum, was er im Inneren mit sich herumträgt. Sein Beharren auf die Waffen ist ja nur ein äußeres Zeichen für seine Furcht. Es zeigt, dass er sich noch nicht auf sich selbst verlässt…

    Das was wir dann zu sehen bekommen ist ein recht klassischer Initiations-Ritus. Der Adept muss symbolisch den Abgrund durchqueren. Dort begegnet er seinem dunklen Zwilling, dem er sich stellen muss.
    Christoph merkt hierzu an, dass man ja vielleicht interpretieren könnte, dass er erst den Vader in sich töten muss, um zu triumphieren. Tatsächlich präsentiert sich ihm sein schwarzer Zwilling als ein Luke in Vader-Rüstung, aber sein vermeintlicher Sieg über ihn ist ein Scheitern, denn es geht nicht darum, den dunklen Zwilling zu töten, sondern ihn zu akzeptieren, um ihn beherrschbar zu machen (siehe hierzu auch den Yoda-Arc in der 6. Staffel von TCW, der diese alte Initiationstheorie sehr deutlich macht!). Es geht also nicht darum, den Vader in sich zu töten, sondern das Selbst, um – davon befreit – aus dem Abgrund (als neuer/erleuchteter Mensch) wieder heraufzusteigen.

    Diesen Schritt (das Opfern des Selbst) geht Luke initiation-theoretisch erst am Ende des Films, wenn er sich in der Wolkenstadt in den vermeintlichen Tod stürzt (und ganz bewusst konsequent erst in Ep.6) – doch dazu später…

    Um die Frage zu beantworten, warum die Jedi-Ausbildung in Empire nicht so ist, wie die in der PT, muss man sich das Ganze anschauen. Wedge stellt sehr richtig heraus, dass wir hier einen gewandelten Yoda sehen. Werkimmanent (Ep.1-6) kann man plausibel davon ausgehen, dass er in seinem Exil weiter an sich gearbeitet und größere Erleuchtung erlangt hat. Wenn wir TCW dazu nehmen, wird es sogar offensichtlich. Denn erst im Yoda-Arc durchläuft er wichtige Initiationsriten, von denen am Ende zudem gesagt wird, dass sie noch nicht beendet sind. Der Yoda der PT war noch nicht zum Opfer des Selbst bereit – es war ihm noch nicht gelungen, sein Ego abzustreifen. Und selbst in der OT sind er und Obi-Wan noch nicht so weit gekommen, obwohl sie inzwischen viel gelernt haben. Erst Luke wird der Jedi sein, der in „Return Of The Jedi“ diesen Weg meistert. Er ist nicht der letzte der alten, sondern der erste der neuen Jedi! Und deshalb – der Einwurf sei mir gestattet – wäre es wirklich fatal, wenn man mit ihm in Ep.7 Schindluder treiben würde…

    – Zurück zu Dagobah
    Klar, der Baum ist ein mythologisch aufgeladenes Motiv, aber die Höhle ebenso! Und eine Höhle unter einem Baum – mein lieber Scholli!
    Die künstlichen Strukturen darf man sicher so auslegen, dass es ein antiker Ort der Initiation etc. ist. Da muss man auch gar nichts weiter über eine Vorgeschichte erklären, denn der kann ja wirklich schon uralt sein, dass sich wirklich niemand mehr daran erinnert…

    (Die Timothy Zahn Ergänzung zu Dagobah ist wahrlich schlimm, was wieder mal zeigt, dass die Thrawn-Trilogie, bei ihren vielen Stärken in ganz wesentlichen Punkten nicht die von mir gewünschte Sequel-Trilogie sein könnte…)

    – Wieso sind die Macher erst bei Rebels von der Idee weggegangen, dass die Jedi nur einen Tempel haben?!? Wie Ben richtig anführt, zeigt doch bereits TCW, dass es anders ist…

    – Ich glaube nicht, dass Yoda nur so getan hat, als ob er Luke vom Gehen abhalten wollte, um ihn zu testen. Schließlich sehen wir ihn und Obi-Wan noch nach seinem Abflug darüber lamentieren…

    – Der „There is another“-Spruch:
    Lucas Erklärung, dass dieser dazu dienen sollte, um Lukes Überleben unsicher erscheinen zu lassen, macht natürlich einen gewissen Sinn, aber Yoda muss in-universe trotzdem jemand bestimmtes meinen. Entsprechend ist „die Andere“ sicher eher das Überbleibsel der Nellith-Story, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz vom Tisch war. Lukes mentale Kontaktaufnahme zu Leia überzeugt mich auch noch nicht davon, dass Lucas zu diesem Zeitpunkt schon mit dem Gedanken der Schwester Leia gespielt hat. Luke ist halt ein starker Sender, der die Person, die er liebt, erreichen kann…

    – Tim sagt: In „Return“ wendet sich das Blatt zu Guten weil Luke und Anakin eben nicht loslassen können. Das verstehe ich nun wahrlich nicht und würde das Gegenteil behaupten. Aber da warte ich mal, bis ihr den entsprechenden Podcast eingesprochen habt.

    – Allerdings würde ich Tim durchaus in Yodas Hütte folgen, um dem Rauschen des Regens zu lauschen…

    Kurzer Rebels-Einschub:

    – Wird Filoni Ahsoka in Rebels töten?
    Ich glaube schon, dass sie sterben könnte, aber interessant finde ich in dem Zusammenhang, dass Filoni immer wieder erwähnt, dass das Schicksal Ahsokas noch mit Lucas abgesprochen wurde…

    – Was wird aus Kanan und Ezra?
    Auch bei Kanan könnte ich mir einen Tod vorstellen. Bei Ezra wird es für eine Kinderserie echt schwierig. Aber wer sagt denn, dass wir in der Serie das abschließende Schicksal dieser Charaktere miterleben. Die Serie kann auch viel früher aussteigen, und dann erleben wir die schlimmen Wendungen z.B. in einem Roman, der sich nicht so deutlich an Kinder wendet.

    To be continued…

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  • From Darth Jorge on RT #29 – Trailer Aftermath

    Ahhh!! No fan left behind! 😀

    Toll, dass die Tradition des Community-Cast zu „Big News“-Ereignissen nun auch hier Einzug gehalten hat – und bei „Radio Tatooine“ nicht nur über Einspieler sondern quasi-live. Sehr schön!

    Die Meinungen der Gäste waren sehr interessant. Für mich ist es jedoch immer etwas schwierig, mich auf Diskussionen einzulassen, bei denen einige Beteiligte die Gerüchteküche umschifft haben. Dadurch stößt man naturgemäß an Grenzen oder wandert in Sackgassen, die der gespoilerte Fan bereits links liegen lässt. Aber ich bitte, dies nicht falsch zu verstehen: Ich kann gut nachvollziehen, wenn man möglichst „unbefleckt“ in das Kino-Ereignis starten will. Dies ist ja schließlich auch die Hoffnung der RT-Moderatoren, die allerdings bestimmt schon gemerkt haben, dass dies gar nicht so leicht ist, wenn man ein Organ des SW-Fandoms repräsentiert… 😀
    Also: Meine Worte diesbezüglich sollen gar keine Kritik sein, sondern nur aufzeigen, warum es für gespoilerten Fan schwierig sein kann, Diskussionen zu folgen, bei denen man immer wieder etwas dazwischenrufen möchte… 😉

    So richtig streng wurde die No-Spoiler-Regel dann allerdings auch gar nicht umgesetzt – und das ist vielleicht etwas unglücklich, da sich die Vermeider ärgern könnten und die Gerüchte-Guys nicht den Diskussionsumfang bekommen, der in ihren Augen möglich wäre. Na, es wird da wohl auch keine ideale Lösung geben, und wenn nun noch mehr Filme kommen und die Romane , Comics etc. mit diesen verzahnt werden, wird es wahrscheinlich eh unmöglich werden, irgendeine SW-Diskussion in völliger Spoiler-Sicherheit zu führen.

    Die Gäste waren extrem sympathisch. Vielen Dank an Mara_Jade, dass sie sich an der richtigen Stelle nochmal Gehör verschafft hat. Die damit in Zusammenhang stehende Buchreihe habe ich natürlich auch schon im Schrank, wollte sie aber noch etwas aufschieben. Nun werde ich sie mir wohl doch schon bald zu Gemüte führen.

    Und an alle: Keine eurer Stimmen klingt schrecklich. Ganz im Gegenteil. Die Individualität eurer Vokal-Vibrationen hat jeden von euch ausgezeichnet und euch auch gut unterscheidbar gemacht. So klingt die Stimme des Fandoms – und wer will der nicht gerne lauschen! 🙂

    Fazit zum neuen Format: Gerne wieder!

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  • From Obi-Wan 1989 on RT #29 – Trailer Aftermath

    Sehr schöne Folge, sehr tolle Gäste. 🙂
    Ich finde solche spontanen Folgen sehr aufregend und hoffe, dass ich bei der nächsten dabei sein kann.

    Nun aber zu dem Trailer und der Folge an sich:
    Der Trailer war echt bombe und ich bin (wie auch bei den beiden Teasern) immer geflasht, wenn ich sie sehen. 😀
    Ich persönlich fände es auch cool, wenn Luke ein Lehrer/ Meister für Rey und/ oder Finn werden würde, jedoch nicht im Sinne von Yoda, sondern mehr wie Ben. Dass er sie unterrichtet und selber ein wenig zum Kampf beiträgt. Zu dem „Luke wurde/ wird zur Dunklen Seite bekehrt“-Spoiler, da kann ich nur sagen, dass das eine absolut schlechte Idee wäre. Somit hätte sich ja die komplette OT nicht gelohnt, all die Strapazen, die die Rebellion auf sich genommen hat etc. Also hoffe ich, dass der nicht wahr ist.
    Ein sehr interessanter Gedanke war, dass Machtnutzer in der Galaxie „verboten“ wurden oder Luke selbst bemerkt hat, dass Machtnutzer in gewisser Weise das Gleichgewicht aus den Fugen werfen und so sein Wissen nicht weiter gibt (Yoda und Ben würden sich im Grabe umdrehen 😛 ). Nur hat dann die Bedeutung aus ROTJ nicht mehr so viel Gewicht… „Luke, wenn diese Welt ich verlassen habe, der letzte der Jeid wirst du sein“…
    Zu der Szene, bei der Rey weint, ich glaube auch (leider!) dass das Chewie ist. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Luke möglicherweise stirbt, aber vermutlich noch nicht in diesem Teil und auch nicht in der Szene. Aber bitte lasst mir Han am leben!
    Was ich zu Ren sagen kann ist, dass ich es mit gemischten Gefühlen betrachte, dass er eine Maske trägt. Erst Vader mit der Maske, dann Maul mit seinem angepinsel und Palpatine, den man in der PT nie richtig gesehen hat… Warum müssen die denn immer ihr Gesicht verdecken? 😛
    Naja, was noch viel schlimmer ist, ist das dutzen von Ren zu Vader. Das ist hoffentlich ein Übersetzungsfehler, denn sonst werde ich mir den Film nur ein einziges Mal auf Deutsch ansehen!
    Die tolle neue Superwaffe wirkt auf mich ein wenig komisch. Wenn sie wie ein Todesstern funktionieren soll, ist dass ein etwas „billiger“ abklatsch, wenn man das so sagen kann. Als Verteidigungsstrategie, also so als rieseige „Ritterburg“ und letzte Zuflucht ist das aber vermutlich nicht schlecht.
    Und zu guter Letzt: Ja, ich glaube auch fest daran, dass Rey eine Skywalker ist! 😀

    Gut, dass wars von mir. 🙂
    Sissi, Ben, ihr habt die Moderation gerockt und hoffentlich kann ich beim nächsten Mal wirklich dabei sein. 😀
    So, dann mach ich mal weiter mit der 30. Episode, nech? 😉
    ~Obi-Wan 1989

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  • From Jidai-Geek'i on RT #29 – Trailer Aftermath

    Mal eine andere Art von Folge. Gute Idee. Persönlich mag ich aber die mehr, in denen mir Leute Sachen über Star Wars erzählen können, die ich noch nicht kenne. Und die mir Zusammenhänge und Hintergründe zeigen, die ich so noch nicht gesehen habe. Deshalb hat mir z.B. die Analyse des 2.Trailers mehr gefallen, oder so Sachen wie die Filmbesprechungen oder TCW usw.
    Da sind die Gäste dann auch etwas professioneller. Aber das war hier nicht das Ziel. Es ging mehr ums plaudern. Das ist mir schon klar. Und Radio-Leute kann man bei einem Community Cast auch nicht erwarten. Da ist die Persönlichkeit wichtiger. Und da waren die Gäste total sympathisch. Mara könnte doch mal beim Buchclub mitmachen! Sie hat sehr interessante Hintergründe beigetragen.
    Die Spoiler Politik scheint außer Kraft zu sein, was mir egal ist, da ich die Gerüchte schon kenne. Etwas blöd ist vielleicht, dass hier ganz unsichere Gerüchte so erzählt wurden als wenn es etwas wäre, dass wir wissen. Z.B. Reptilien-Snoke. Aber egal. Jetzt höre ich mir die Folgen zu Imperium an. Darauf freue ich mich schon sehr!

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    • From Mara_Jade on RT #29 – Trailer Aftermath

      Danke für das Kompliment! 🙂 Ich wäre jederzeit gern bereit, beim Buchclub mitzumachen, wenn es gewünscht wird. Der Buchclub ist sowieso mein Lieblingsformat hier und ich warte immer gespannt, wann die nächste Folge kommt! 🙂

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  • From Mara_Jade on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Hallo zusammen!

    Kompliment für einen sehr interessanten und aufschlussreichen Podcast! Wieder mal habt ihr es geschafft, mir doch noch einiges an neuen Infos oder Interpretationen zu einem Film zu vermitteln, den ich schon zig mal gesehen habe. 🙂

    Was Episode VII angeht, kann ich mich sowohl Ben als auch Tim aus vollem Herzen anschließen. Ich möchte auch lieber in psychologische Behandlung nach dem Film als ein belangloses Feel-good-Movie zu sehen. Für mich waren schon immer die düsteren Aspekte von Star Wars am interessantesten und ich mag es, wenn’s psychologisch wird. (Deshalb lese ich auch so gern die Bücher, weil da solche Vorlieben eher bedient werden.) Aber Luke auf der dunklen Seite, das geht echt gar nicht, denn damit würde man die Message der OT vollkommen kaputt machen. Außerdem ist die OT doch als eine Coming-of-Age-Geschichte angelegt. Luke befindet sich in dem Alter, in dem man sich selbst findet. Am Ende der Trilogie ist diese Selbstfindung abgeschlossen: Er weiß, woher er kommt und was er mit seinem Leben anfangen will und hat eine neue „Familie“ gefunden. Es wäre irgendwie seltsam, wenn man einen älteren Luke mit 40, 50 oder 60 dann plötzlich der dunklen Seite verfallen lässt. Jemand, der so idealistisch ist wie Luke und trotz so krasser Rückschläge in jungen Jahren nicht gefallen ist, der verfällt doch dann auch nicht im gestandenen Alter von 40 plötzlich der dunklen Seite! Das wäre ausgemachter Blödsinn und ich weiß nicht, ob ich das akzeptieren würde.

    Ich freue mich schon wahnsinnig auf den nächsten Buchclub! 🙂

    LG
    Mara_Jade

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  • From Zwangsdemokrat on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Kurzer linguistischer Service zum Yoda-Thema: Die Satzstruktur OSV (Objekt-Subekt-Verb) ist in der menschlichen Sprache ausgesprochen rar. In kaum einem Dutzend Sprachen kommt sie regelmäßig vor und in gerade mal sieben davon ist sie die Standard-Wortstellung. Also: Ganz und gar außerirdisch!

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  • From franktactica on RT #29 – Trailer Aftermath

    Tolle Idee dieses neue Format. Ich fand vor allem die Bandbreite der Teilnehmer spannend. So etwas solltet ihr bei aktuellen Anlässen gern wiederholen. Danke!

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  • From Robin Gebert on RT #29 – Trailer Aftermath

    das erste Mal seit langem auf der Couch gesessen und gespannt einem Podcast gelauscht. Super Format!

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  • From Darth Jorge on RT #28 – Das Imperium schlägt zurück (I)

    Sehr schön! Ich werde aber beide Episoden zusammen kommentieren…

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  • From LordSticky? on RT #30 – Das Imperium schlägt zurück (II)

    Return of the farting Jedi und die Kiste mit der Meditationskammer sind, vom Belustigungsfaktor her, definitiv auf einer Stufe! 😀

    Kannte ich beides noch nicht. Hat mich sehr amüsiert!

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  • From Thrawn2013 on RT #28 – Das Imperium schlägt zurück (I)

    Die Folge geht ja fast unter neben der Trailer-Diskussion. V bleibt für mich der beste Teil der Saga.

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  • From Thrawn2013 on RT #29 – Trailer Aftermath

    Schön, dass ihr auch spontan könnt. 😀
    Nette Folge, tolle Gäste, vielleicht etwas kurz, weiter so!

    Dachte zuerst beim Auftritt von Laurela/Mara Jade: Huch, wie hat sich denn jetzt Tims Mutter reingeschlichen. :D.
    Immer wieder schön auch mal die Sicht von einer Frau zu hören.

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  • From Dirk_Otto on RT #29 – Trailer Aftermath

    Dieser Trailer ist für mich als Filmmusik-Fan etwas ganz besonderes:
    Official “music only” version of the new Star Wars: The Force Awakens trailer!

    Official “music only” version of the new Star Wars: The Force Awakens trailer!

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  • From Christoph on RT #29 – Trailer Aftermath

    Ganz kurz wegen des Vader-Dus: Die Franzosen sagen Vous.

    J’achèverai ce que vous avez commencé.

    Und im fertigen Film dürfte es das auch hierzulande so werden, hoffe ich mal. Nur einer durfte Vader duzen, und das war Obi-Wan. 🙂

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    • From Mara_Jade on RT #29 – Trailer Aftermath

      Es kommt auch immer auf die sprachlichen Traditionen an, die es in den jeweiligen Ländern gibt, besonders darauf, wie die Bibel übesetzt wurde und wie darin Gott angesprochen wurde. Im Englischen wurde bei Anrede für Gott „thou“ gewählt, die alte ausgestorbene du-Form, die Nähe ausdrückt. („you“ ist die Sie-Form, eigentlich siezen sich alle im Englischen!) Im Französischen wurde dagegen Gott in der höflichen vouz-Form angesprochen.

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  • From Dirk_Otto on RT #29 – Trailer Aftermath

    Auch mir hat die Diskussion sehr viel Spaß gemacht. Ich höre mich selbst nur schrecklich an.

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